LIKE ELEPHANTS

LikeElephants

Status:
active

Members:

Viktor Koch
Martin Wührer
Roland Gugerbauer
Christian Luger
Manuel Hauer

Contact

Through the long lasting collaboration of five musicians of different musical projects, a new band arose – „Like Elephants“.
The dreamy, ambient and partly mystical sound of this band is based on simple pop melodies that are steadily highlighted by generous reverbs. These songs convey different kinds of atmospheric pictures, which range from joie de vivre to euphoria and from dreaminess to melancholy. Exuberance often alternates with more quiet parts, by what life itself is described – in all its facets and colors.
Putting the band in to a certain box turns out to be quite difficult. Some say it’s Indie, others simply call it Dream Pop. Others also detect influences from bands that once shaped the New Wave and Post Punk era during the 80s. But maybe all and none of these different styles are what makes up „Like Elephants“. Besides these styles, the song writing is diverse as well and often so abstract that the listener has a lot of room for interpretation. Then, some songs want to make a clear statement, like „Don’t Forget To Breathe“, which describes the world’s dependence on technology and modern media.
In the end, the band’s goal is to transfer the listener into a dream world, where they would hold and shake them, just to then softly release them back into the real world.
„Like Elephants“ stands for fresh, young and varied pop music that continues to reinvent itself.

Biography:
„Like Elephants“ is the result of a year long collaboration of five musicians in earlier band projects. The latest of these projects, „Like Elephants“, was made pubic in February of 2014.
The initial founders of this band from Upper Austria are Viktor Koch (Vocals, Guitar), Christian Luger (Drums), Martin Wührer (Guitar) and Roland Gugerbauer (Bass). The fifth member, Manuel Hauer, joined shortly after the band’s formation and is the man behind the synthesizer. At the time the first songs were created, they were immediately recorded in the very own home studio, which created a very authentic lo-fi sound. The first concerts in Austria followed shortly after.
In December of 2014, „Like Elephants“ began its collaboration with the Viennese record label „Noise Appeal Records“.

kulturzeitschrift.at

Die eleganten Elefanten

Sehr spielfreudig zeigten sich am gestrigen Freitagabend zwei Indierock-Bands am Spielboden Dornbirn. Life in Film aus London stellten ihr heuer erschienenes Debütalbum „Here it comes“ vor. Den noch etwas stärkeren Eindruck hinterließ die Vorband, Like Elephants aus Oberösterreich.
Wer möglicherweise zunächst mit der Zuschreibung „Dream Pop“ für den Stil von Like Elephants nicht viel anfangen konnte, ist bereits nach wenigen Takten schlauer: Zwei E-Gitarren mit viel Hall und ein Keyboard tragen die melodischen, schwebenden Songs des Quintetts. Ein Drumcomputer ergänzt bei den ersten Songs die Arbeit von Schlagzeuger Christian Luger. Die Österreicher spielen gefälligen, eleganten Pop, der durch die vorwärtstreibenden Bassläufe von  Roland Gugerbauer gut geerdet ist. Ein zurückgenommener Auftritt ohne aufgesetztes Posing, stattdessen eine sympathisch unprätentiöse Show.
Die Jungs klingen eher nach Brooklyn als nach ihrer Heimatstadt Grieskirchen. Mit seiner Jacke in grellen Grün- und Lilatönen läge Keyboarder Manuel Hauer auch auf jeder denkbaren 80er-Revival-Party richtig. Dennoch geht es hier nicht um bemühtes Hipstertum (die Quote an Hornbrillen und Vollbärten fällt deutlich unterdurchschnittlich aus). Noch ist diese Band ein weitgehend unbeschriebenes Blatt, doch einen kleinen Fanclub haben sie auch nach Dornbirn mitgebracht. Drei Mädels am rechten Bühnenrand sind auffällig textsicher. „It´s just a daydream“, singt Viktor Koch in einem Song mehrfach – und bringt damit das Gefühl, das er mit seinen Kollegen auf der Bühne verbreitet, auf den Punkt

Gutes Timing

Luftig bleibt der Gitarrensound bei der folgenden Band, allerdings kommen Life in Film deutlich rotziger daher – ganz in der Art von The Kooks, The Rifles, The Vaccines oder Kings of Leon, mit denen die Briten oft verglichen werden. Nach einem ganz entspannten Start ziehen die vier, angeführt von Samuel Fry an Mikro und Gitarre, das Tempo deutlich an. Unterdessen haben Like Elephants sich unter das Volk im Zuschauerraum gemischt und verfolgen den zweiten Teil des Abends gebannt.
Ihren Nachfolgern gelingt eine unangestrengt rockige Show, die nicht zuletzt vom guten Gespür für das richtige Timing der Musiker profitiert. Dabei ist besonders der Drummer hervorzuheben, zumal er eigentlich einen anderen Job hat – nämlich den des Tourmanagers. Micky Osment, der etatmäßige Schlagzeuger, musste nach der US-Tour mit einem Blinddarmriss im Krankenhaus bleiben. Seit den fünf Terminen in Deutschland ist der Wechsel am Schlagzeug vollzogen. Von einer Notlösung kann angesichts dieser Leistung wahrlich keine Rede sein. Ihre Mischung aus intensiven Balladen und mitreißenden Gute-Laune-Songs wie dem bekanntesten Stück „Get Closer“ kommt im Spielboden-Saal bestens an.

Records

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