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[noise05]
Buy it at: 
[format]
digipack-cd
[playtime: 40 min. 37 sec.]
undo the lies ... [mp3]
... of your straightjacket
those who bear the scars
in the glow of the illusion
das mass aller dinge
alles was glänzt
leviathan
rack and ruin
the swamp
[release date]
20.06.2005
[pressing info]
550 made sold out |

reviews
glow
in the dark magazine
The Plague Mass are fucking heavy
hitters. They draw their influences from heavy metal records and situationist
books. I'll keep it short: Visitation is a great example of how a band
can become so much better than their influences. Word up. They blow
Catharsis or Requiem out of the water. The only things better than this
are skateboarding and coffee. (tr)
metalspheres.de
Frischer Stoff aus Österreich
wird uns hier versprochen und die erste Qualitätsprüfung führt
bereits zu beachtlichen Resultaten. Die Mitglieder der 2004 gegründeten
Band sind offenbar nicht nur jung an Jahren sondern auch reich an Ideen.
Das von mir gewählte Genre „Crossover“ steht hier noch
für eine ungewöhnliche Fusion von Stilen und nicht etwa für
irgendeine ausgelutschte Rap-Metal-Kombination. Der Versuch, The Plague
Mass in den Metalcore-Pferch zu sperren, wird ebenfalls höchstens
kurzzeitig glücken, denn auch wenn dies nicht so arg weit von der
Realität entfernt ist, haben die Österreicher doch nur sehr
wenig mit den zur Zeit allen Ortes kursierenden Varianten zu schaffen.
Doch was bekommen wir hier nun zu hören?
Versuchen wir es mathematisch: Viel Punk + reichlich Hardcore + interessante
Metal-Einflüsse + x
Dabei kann man sich nie sicher sein, was man auf „Visitation“
als nächstes zu hören bekommt, denn der ungestüme und
der im positiven Sinne respektlose Umgang mit sämtlichen Stilkategorien
fördert hochenergische, spannende und doch nur selten chaotisch
wirkende Stücke ans Tageslicht. Der zweiteilige Opener „Undo
the ties... of our Straightjacket“, bei dem zwischen den massiven
Riffattacken punkige Melodien durchscheinen, erinnert mich an die hochklassigen
deutschen Metalcoreler Narziss, ein purer Adrenalinschub mit viel Abwechslung
– ach, würden doch nur mehr Bands derart frisch und unverbraucht
klingen. Ein anderes aber ebenso reizvolles Bild bietet das tendenziell
nach melodischem Death Metal klingende „Those who bear the Scars“.
Fronter Sne keift sich bitterböse durch alle Lebenslagen und veredelt
so auch das noch stärker metallisch geprägte „Das Mass
aller Dinge“, eine wütende Hymne gegen die Massentierhaltung
des 21. Jahrhunderts. Die teils deutschen Texte sind zwar in Echtzeit
kaum zu verstehen, aber dafür allesamt nachzulesen, was auch unbedingt
lohnt. Scheinbarer Individualismus und modernes Götzentum sind
einige der gesellschaftskritischen Aspekte mit denen die Band klischeefrei
agiert - ein weiterer Grund, sie zu mögen. The Plague Mass erklären
dazu gleich auch noch einiges zu ihrem Selbstverständnis und heben
dabei hervor, die Hardcore-Szene keinesfalls idealisieren zu wollen
(wie es so oft bei anderen geschieht) und distanzieren sich viel mehr
von den auch dort omnipräsenten reaktionären Strukturen.
Trotzdem klingt „Visitation“ keineswegs verkopft sondern
stellt packende Songs in den Vordergrund, die wie „Alles was glänzt“
trotz deutlicher Härte auch mal nach Punk im Stile von Bad Religion
klingen dürfen. Mit großer Begeisterungsgfähigkeit wird
auch das vielschichtige „Leviathan“ angegangen, während
„Rack und Ruin“ samt weiblicher Gastvocals nicht so recht
zünden will, bevor „The Swamp“ das Album ebenso etwas
unspektakulär beendet. Aber ein leichtes Schwächeln beim Endspurt
soll nicht davon ablenken, dass hier ein tolles Debut einer Band vorliegt,
die hoffentlich einer ausgedehnten Zukunft entgegensieht. Mit satter
Produktion, einem Cover, das eher derben Death-Grind erwarten lassen
würde, und einem gelungen aufgemachten Digipack ist ein kleines
Überraschungspaket perfekt, das ich euch gerne ans Herz lege. (Volker)
collectiv-zine.co.uk
I reckon some of you guys would
like this but it isn’t really my cup of tea - really technical
hardcore metal from Austria. Fast bits in places, really cool vocals
and awesome double kicks. Comparisons would be a really fast Nine or
Undying or something. If I saw these in a squat it would be awesome,
but for home listening it doesn’t kick it. Nice to see some great
lyrics and full (and great) artwork too for a change, thanks guys! Good
release over all, nothing exceptionally original or amazing but pretty
solid and good fun.
pitfire.net
Österreich ist ja eigentlich
gar nicht so weit weg von uns Schweizern… Doch im Unterschied
zu Deutschland, von wo jede Menge Bands es geschafft haben, auch in
unserem Alpenréduit bekannt zu werden, geniessen die Österreicher
hier leider nicht die gleiche Wertschätzung. Klassischer HC kenn
man von ihnen, Bounz the ball oder Punchline zum Beispiel, aber viel
mehr nicht.
Mir bis zum Erhalt der Promo-CD ebenfalls gänzlich unbekannt war
die Band „The plague mass“. Nun, die Band existiert erst
seit 2004 hat aber nun direkt eine Full-Length vorgelegt. „Visitation“,
so der Name des Outputs, hat dabei mal wieder meine festgefahrenen Hörgewohnheiten
durchbrochen. Abseits bekannter Pfade mischen The plague mass Hardcore
mit Punk mit Metal, mal mit cleanem Gesang, mal mit eindringlichem Geschrei.
Mal moshend, mal mit zuckersüssen Melodien. Das ganze ist extrem
abwechslungsreich, aber trotzdem nicht anstrengend, also kein Dillinger
Escape Plan – Mathcore oder ähnliches.
Die Stile sind zwar wild gemixt, die Songs als solche bilden aber immer
deutlich abgeschlossene Einheiten und nicht wenige von ihnen besitzen
sogar richtige Ohrwurmqualitäten.
Abwechslung auch bei den Texten: Einige davon sind auf Deutsch, andere
auf Englisch und behandeln Themen wie Massentierhaltung, Individualismus
(oder der Glaube daran) oder ihr nicht kritik-freies Verhältnis
zur Hardcoreszene, welche sie in der Tendenz ebenfalls als zu gleichförmig
und ausschliessend wahrnehmen. Keine infantile, leichte Kost, dafür
aber Texte, die wirklich was zu sagen haben.
Über die ganze Spieldauer betrachtet, ist die CD nicht sehr hart,
auch wenn einige kompromisslosere Songs darunter sind. Fröhlich,
eingängig, abwechslungsreich und überraschend ist das Ergebnis,
das hier aus den erwähnten Zutaten Punk, Hardcore und Metal zum
Genuss gereicht wird. Ebenfalls ein Genuss ist das sehr edel aufgemachte
Digi-Pack mit eigenwilligem Design, welches den hervorragenden Gesamteindruck
abrunden. Geeignet für alle Entdecker!
in
your face.de
Die neueste Horror-Seuche kommt
offensichtlich aus Österreich, genauer aus Graz. Denn hier sind
die vier Jungs von THE PLAGUE MASS beheimatet, die mit „Vistation“
eine amtliche Mischung aus Hardcore, Metal und anderen, geheimen Zutaten
auf die Musikwelt loslassen. Man kann das musikaische Treiben der vier
jungen Österreicher wohl am ehesten mit dem von CATHARSIS vergleichen,
da THE PLAGUE MASS eine ähnliche Endzeitstimmung erzeugen wie die
Band aus den USA. Hinzu kommt, dass der Aufbau von „Visitation“
(man beachte die ersten beiden Songs), zum Teil an den Aufbau der großartigen
„Passion“-Scheibe von CATHARSIS erinnert. Aber dagegen ist
ja, solange es gut gemacht ist, nicht unbedingt etwas einzuwenden.
Auch die nihilistisch angehauchten Texte beider Bands, die sich gegen
das System und die bestehenden Werte und Normen unserer Welt richten,
ähneln sich. Dass in jedem Fall THE PLAGUE MASS textlich in diese
Richtung tendieren, unterstreicht Gitarrist Gerfried in einem Interview,
in dem er angibt, den eigenen Bandnamen (übernommen von dem Album
„Plague Mass“ von DAMANDA GALAS) als Beschreibung der heutigen
Welt und ihre Werte und Normen zu verstehen, die sich wie eine Seuche
rasant über den gesamten Globus ausbreiten. Mit einer solchen Sicht
der Dinge wird zwar der eine oder andere nicht ganz einverstanden sein,
da die Jungs von THE PLAGUE MASS aber noch recht jung sind sollte man
ihnen eine gewisse Freiheit der Gedanken zugestehen. Letztendlich geht
es ja in erster Linie um das musikalische Gesamtwerk. Und was die Jungs
auf ihrem ersten Album „Visitation“ präsentieren, sollte
zumindest jeder der es gern etwas apokalyptischer mag mal anchecken.
(XtobiX / 18.10.2005) 7/10
wasteofmind.de
The Plague Mass reihen sich ein
in die Riege aufstrebender und viel versprechender österreichischer
Bands, von denen es in letzter Zeit wirklich so einige gab. Besonders
beeindruckend an „Visitation“ ist die Energie, die dieses
Album versprüht: Wütender Hardcore wird mit Punk-Flair verschmolzen,
sodass die schnellen, ungestümen und sehr brachial vorgetragenen
Nummern immer mal wieder sehr positiv an frühe The Bled erinnern.
Von Zeit zu Zeit gibt es auch mal böses Metalgrollen, drückende
Bass-Drums und Schweden-Riffing, von Metalcore ist diese Scheibe aber
trotzdem Lichtjahre entfernt. Hit-verdächtig wird das ganze in
den Momenten, in denen die Melodien kurzzeitig die Überhand gewinnen
– beim tollen „In The Glow of the Illusion“ etwa,
wo der Refrain nicht nur roh geschrieen, sondern auch clean gesungen
wird; sicher, keine neue Idee, aber durchaus gut umgesetzt. „Visitation“
ist sicherlich nicht perfekt, läuft an einigen Stellen noch nicht
ganz rund, begeistert aber durch seine rabiate, ungeschliffene Art.
Wenn die Jungs das live genauso umsetzen, steht ihnen eine rosige Zukunft
bevor.
Tito Wiesner 7/10
helldriver-magazine.de
“Visitation” ist das Debut-Album von The Plague Mass, eine
noch junge Band aus Österreich, die zuvor nur ein Demo rausgebracht
hat. Dafür hört sich die Scheibe jedoch schon ziemlich professionell
an. Vor allem die Aufmachung, ein verdammt schickes Digipack, und das
Artwork wirken sehr ansprechend. Musikalisch vermischt man Hardcore
mit jeder Menge Screamo Parts, was besonders gesanglich auffällt.
Stellenweise, besonders bei melodiöseren und langsameren Parts,
hört man auch cleane Gesangparts. In den ruhigeren Songs kommen
auch punkigere Stellen zum Vorschein. Mindestens genauso hoch, ist der
Anteil der schnell gespielten Stücke. Die klingen nicht nur screamo-,
sondern, durch die Gitarrenriffs auch sehr metallastig. Trotz der verschiedenartig
verwendeten Stilelemente in den Songs bekommt man nicht den Eindruck,
dass irgendwas nicht zusammengehört. Alles klingt sehr gut zusammenpassend
und ineinanderübergehend. Drei der neun Songs sind übrigens
in deutscher Sprache gesungen. „Visitation“ ist ein starkes
und abwechslungsreiches Debutalbum geworden, das The Plague Mass ein
grosses Stück nach vorne bringen wird und sie garantiert weit über
ihre Landesgrenzen hinaus bekannt werden lässt. (mo) Wertung: 5
/ 7
ox-fanzine
Sind wir doch mal ganz ehrlich. Die CD an sich ist ein hässliches
Stück Scheiße, Plastikmüll, nichts wert und der wahre
Musikfan kauft Vinyl. Basta. Dass es Ausnahmen von der Regel gibt, zeigt
die Aufmachung der Debüt-CD von THE PLAGUE MASS. Schönes Digipak
zum Aufklappen, ansehnliche Illustrationen, schickes Cover. Geht doch.
Die Band kommt aus Österreich und spielt einen sehr erfrischenden
Mix aus Hardcore mit Metal-Einflüssen (ohne dabei in die Metalcore-Ecke
gestellt werden zu können) und Punk-Spritzern wie auch -Attitüde.
Recht lange Songs, die allerdings über genügend Abwechslung
verfügen, um nie langweilig zu werden und darüber hinaus sehr
rhythmisch, melodisch und atmosphärisch sind. Zumeist bewegt man
sich im Midtempo-Bereich, was die Band aber nicht daran hindert, absolut
treibend und zuweilen mitreißend zur Sache zu gehen. Durch die
persönlichen Linernotes im Digipak und die allgemeine Herangehensweise
an die Musik wirkt die Platte trotz der Einflüsse aus der Sparte
der "modernen Hardcore-Musik mit Metal-Kante" fast schon oldschool,
denn hier werden Gedanken und Themen angesprochen, für die man
in einigen Teilen der Hardcore-Szene heutzutage definitiv als Schwuchtel
oder ähnliches abgestempelt werden könnte. Danke dafür
und an dieser Stelle noch mal ein herzliches "Sterbt schnell!"
an die Dicke-Eier-Fraktion. Sehr coole CD. Checkt diese Band an, es
lohnt sich. (40:37) (08/10)
rancid
news zine (uk)
So after a major technical fuck up, the Plague Mass finally get out
their debut album. Anyone who was into Pledge Alliance or managed to
hear PM's amazing demo will have been awaiting this record with baited
breath. The Plague Mass have moved away from the Catharsis worship of
their previous band, and added a lot more melody and full on metal guitar
leads, both of which really make them a bit more varied and interesting
to listen to. A part of me wishes there was still some of the full on,
breath catching brutality of Pledge Alliance, but when they have songs
as awesome as, "In the glow of the illusion", I can't complain.
This rocks stupidly hard, has fantastic confrontational lyrics, beautiful
artwork from that Chronic Fatigue fellow and is just generally pretty
darn good. Go see them when they play in November, I'm sure they'll
be even
better live than they are on record. (Mikey D)
truesidemusic.de
Mit THE PLAGUE MASS kommt eine Band aus Österreich, welche sich
aus ehemaligen Mitgliedern verschiedener Bands zusammensetzt, wie zum
Beispiel PLEDGE ALLIANCE, ANTIMANIAX, JAN FEAT. UDSSR and ONCE TASET
LIFE. Musikalisch wird hier eine sehr coole Mischung aus schnellen,
sehr punkigen Hardcore geboten, welcher mit etwas Metal gemischt wurde.
Wer jetzt aber davon ausgeht, das es sich hier um eine Metalcore Platte
handelt liegt falsch. Der Hardcore steht hier im Vordergrund und wird
straight nach vorne gespielt. Vergleichbare Bands zu finden ist schwierig,
wobei man aber sagen kann, dass alles in Richtung THE BLED geht. Die
Platte ist sehr abwechslungsreich und bietet gesanglich alles von Schreien
bis hin zu cleanen Vocals was vor allem bei „Rack and Ruin“
zu hören ist. Bei Titel wie „Das Maß aller Dinge“
erkennt man auch den starken Metaleinfluss, den die Band hat. Verspielte
Riffs und eine immer präsente Double Base, dazu auch mal tiefes
Gegröle. Von den Texten her zollt man hier der düsteren Stimmung
des Albums Tribut. Mal geht es um das schlechte Bild des Menschen, mal
um vegetarischen/veganen Lebensstil, der Hardcore Szene oder politischen
Themen. Die Texte sind dabei auf englisch und deutsch. THE PLAGUE MASS
ist eine klasse Debüt Scheibe gelungen, die ich nur jedem wärmsten
empfehlen kann. Im Oktober – November kommen die Jungs auf Tour,
also hingehen und anhören. Viel Spaß. 8/10
the gap
medication time ... denn erlag pledge alliance nach vierjährigem
dasein einer letalen influenza, die die band um ihre stimmbänder
und den dazugehörigen torso nach amsterdam brachte, setzte man
alles an den erhalt der vitalfunktionen, einer molekularen verbindung
aus bands wie antimaniax und jan feat. udssr. resultat des heilungsprozesses:
the plague mass mit ihrem longplayer "visitation". ingredienzien
der medikamentös präventiv gesetzten massnahmen zur senkung
der morbidität: eine vitalisierende prise punk, zwei anteile eines
von down-beats und metallischen trash-riffings durchtriebenem hardcore
und für rekonvaleszente momente ein gesundes mass an pop-musik,
das einen in den lyrics reflektierten, melancholischen hauch von "wir
stellen moralische werte in frage" tragedy-style-hc erzeugt. empfohlene
dosierung: kann je nach belieben konsumiert werden, keine unbekannten
nebenwirkungen, geringes suchtpotential.
allschools.net
Erfrischendes gibt es aus unserem Nachbarland Österreich zu berichten:
eine noch recht junge Band veröffentlichen auf ihrem Debut eine
bemerkenswerte Mischung aus Hardcore und Metal, jedoch keinesfalls dem
Metalcore-Trend hinterherhechelnd, sondern eigenständig, ehrlich
und teilweise gar gemütlich.
Das Gesamtbild ergibt eine dennoch recht düstere Mischung, der
auch deutliche Punkrock-Anleihen aufweist, was den Melodien der einzelnen
Songs gut zu Gesicht steht. Textlich drückt man sich wahlweise
in Englisch oder Deutsch aus, und bewegt sich im politischen Gewässern
zwischen antichristlich und anarchistisch. Das Gekreische wird teilweise
zugunsten klarem Gesangs zurückgefahren. Trotz aller Härte
und überrascht das Album auch immer wieder mit bezaubernden und
betörenden Melodien und langsamen, unerwarteten Breaks. Hierfür
spricht vor allem "Leviathan", dass die Trademarks sehr gut
verkörpert und somit als Herzstück angesehen werden kann.
Fazit: Interessantes und starkes Debut, abwechslungsreich, ehrlich,
klug umgesetzt und zu empfehlen!
cracked
Within a neat Digipak sits a great hardcore record from this young band
from Austria. I missed them when they played the Burning Season Summer
Fest in Hartberg[1], Styria, but I know that several kids were taken
to hospital due to severe alcohol poisoning and drug abuse these nights,
which I now – once again – deeply regret. No, I don’t
regret not being taken to hospital passed out but not seeing them play
live, because I’d like to know if they are able to deliver what
they are promising on this record in a live setting. Energy, intensity
and emotionality – The Plague Mass keep the level on these important
factors in hardcore high up. Hell, sometimes I wish I was young again
(but these days I really feel old.)
The name “The Plague Mass” has several possible readings,
a few of them rooting back towards the catholic church, medieval times
and the black death. And the title of the new album is also hinting
in the same direction; a “visitation” (among other things,
some of them religious in background, others not, but I have no idea
how to translate Mariä Heimsuchung and infestation will rather
hint at the plague – there we go again – than our holy mother
of the firewire conception) being when the pope sends a high official
to check into one of his parishes or communes or whatever the right
word is. We had that in Austria some time ago, maybe coinciding with
the recording of this record, because of a handful of scandals in the
Austrian church ranging from pedophilia to child pornography to priests
giving racist and almost fascist (but what’s the Catholic church
anyway) statements in interviews. Yeah, church in Austria is a fun place.
The most interesting thing about such a visitation is, though, that
in spite of the surface friendliness and comradeship of the visitator
and the priests being visitated, there is a lot of pressure, fights
and cabales underneath. Very much like underneath the cloack of a priest,
where there is always a smile on top, but raging fears and emotions
underneath. It is hard not to get over the top cynical when thinking
about the church in our country. But as it is said in the song “Those
who bear the scars”: what could be more cyncical than the world
we live in? Maybe I am wrong and The Plague Mass aren’t actually
all about bashing religion, but also about the evils that our society
casts upon us by education, tradition, duties and responsibilities that
finally will destroy us. And they are enforcing the cleansing of civilisation
to be able to enjoy a free and liberated world afterwards.
The music is hectic to brutal but still controlled and very intense
screamo-core; with the metal-influences from all decades of metal, which
is to say the guitarist will hit at some notes that remind me about
the new wave of British metal from the Eighties e.g. in the beginning
of “Das Mass aller Dinge”, some distorted strumming from
the late Nineties, and even a short hardrock guitar solo line on “In
the glow of illusion” (yeah, I heard that!), as well as some supershredded
deathmetal riffs. Ahm, shredded in the sense of destroyed and rough,
not the wanking longhaired kind. The vocals are gruff and hoarse, tearing
at the lungs of the singer. There are some guest singers from affiliated
bands who add a little flavour here and there. Drums and bass are banging
out their best. For the first half or so, it is a great hardcore record,
but nothing too exciting. For a genre as musically conservative as hardcore
/ punk, a great record is already a good thing, because most hardcore
I hear nowadays is bland to boring. (I’ll give it to the label,
who have always had a great hand in choosing bands and music, because
up to now they have never let me down, and I’d stick a “buy
on instant”-tag on them for recommendation, even though their
releases are quite varied.) The tracks are dynamic and varying structures
and parts from intense screamed parts to moshable faster parts and so
on, enough to keep me entertaines, which is, as mentioned before, a
lot these days.
Amidst the debris sits an epic track which the whole record seems to
revolve around: “Leviathan”. This song has to be the most
interesting hardcore-track I have heard in years and I am almost sure
won’t go down well with the purists, because after a rather straight
forward mosh-part-starting, it verges off into various parts, including
straight singing, a chorus, an acoustic guitar and so on. Some parts
are like the great early Neurosis, others are pure mayhem and then there
are even some mellow things packed into it. Wow, I wouldn’t have
expected. The next track on, “rack and ruin” hits off with
some almost funky bass-drum-interplay and more straight forward singing,
female guest vocals and melodies. It won’t take long until the
noise comes in, but once again, great surprise. I wonder why they hid
that way in the back of the record. True, there are some odd (in a hardcore-purists
sense of the word) things hidden here and there musically across the
record, which might have added to the entertainment, but here is where
it is really cumulated, in “Leviathan”’s a little
over six minute hardcore epic.
I wish more hardcore bands tried to do other stuff the way The Plague
Mass does, and cut back on the arrogance and keeping it real shit. That
is preservation not innovation. I know, most of them think that they
will be able to think about musical progress when the revolution has
finally happened. We’ll see about that. The Plague Mass are still
youngsters (in relation to me, maybe), but have a lot experience in
the musical field behind them. You can get more info on bands they have
played or still play in on the websites noted below. Rage on.
[1] Because the place were the festival was held is really close to
were I am from. Not even a mile. I could have walked there, easily.
But I guess, I was exhausted from renovating the house, so I fell into
bed early that night.
bigkult.com
Ewigkeiten mussten wir darauf warten, jetzt
hat es endlich, nach unendlich vielen Mühen und Strapazen das Licht
der Welt erblickt: Campinos lang erwartetes, erstes Soloalbum. Aufgrund
des starken Wien-Bezuges (die Texte zum letzten Tote-Hosen-Album hatte
er in einer einzigen anstrengenden Session auf der Schweizerhaus-Toilette
geschrieben) des deutschen Ausnahmekünstlers und Vorzeigepunks
war von Anfang an klar, dass das vollendete Werk auf einem österreichischen
Label veröffentlicht werden würde. Den Zuschlag bekam schließlich
das kleine aber feine (dieser Zusatz entspricht rein und ausschließlich
der persönlichen, unabhängigen Einschätzung des Autors
und wurde nicht durch beispielsweise erpresserische Geiselnahme einiger
seiner Platten/Cds erzwungen) Wiener Label Noiseappeal Records.
Unter dem Projektnamen THE PLAGUE MASS gelingt es Fronthose Campino,
eine Vielzahl namhafter und talentierter Musiker, darunter Größen
wie Leni Krawitzkowsky, Deutsche Meisterin an der Luftgitarre und den
Typen, von dem der Scorpions-Sänger die „Wind of Change“-Pfeifmelodie
geklaut hat, zu vereinen. Die Platte trägt deshalb auch den treffenden
Namen „Visitation“, der gleichzeitig aber wohl auch als
Anspielung auf die wöchentlichen Treffen bei Tante Fronis Würstchenbude
verstanden werden kann.
Die Tiefgründig- und Vielschichtigkeit, die sich hier schon im
Albumtitel ankündigt, setzt sich schließlich in neun großartigen
Kompositionen fort, die vermutlich nicht wenigen alten Fans gewaltig
vor den Kopf stoßen dürften. Vorbei ist’s mit den energetischen,
alles niedermähenden Breitwand-Rocksongs gegen Establishment und
überhöhte Bierpreise auf Mallorca. Stattdessen dominieren
zärtlich gezupfte Akustik-Gitarren das Geschehen, schweben hie
und da, zurückhaltend (Land-)Streicher ins Klangbild und über
all dem thront Campinos charismatische Stimme, die uns Geschichten erzählt.
Autobiographische Geschichten. Düstere Geschichten. Geschichten
über eine schwere Kindheit mit einer dominanten Mutter und einem
Joghurtbecherverschluss-sammelnden Vater. Beinahe zu Tränen rührend,
wenn der Zuhörer erfährt, dass der später einmal erfolgreiche
Sänger immer die alten Hosen (!!!) des Teddybären seiner älteren
Schwester tragen musste. Ehrlich, tragisch und ungeschönt. Dieses
Album wird Geschichte schreiben und viele Andere werden sich daran messen
müssen. Die Meisten werden scheitern.
PS: Aus rechtlichen Gründen (Höllenschiss vor blutrünstigen
Monsteranwälten) muss ich an dieser Stelle zugeben, dass einige
Stellen in obiger Rezension vom Autor etwas geschönt wurden, während
andere rein fiktional sind. Natürlich war Campino noch nie an einem
guten Album beteiligt und wird dies wohl auch niemals sein.
Relevant: The Plague Mass – Visitation, auf Noiseappeal. Kracht,
knüppelt und ist gut.
PPS: Diese Rezension entstand ohne Zuhilfenahme bewusstseinserweiternder
Substanzen.
storminside.net
It was a pleasant moment when I opened the package and grabed out this
beautiful massive and shiny digi-pack with a cool abstract/grotesque
painting perfectly suitable for a band named The Plague Mass. This is
what I call a delicious record package and I can tell impulsive consumers
definitely won't be able to
resist it. In case you never heard of The Plague Mass, well, they're
a new austrian senasation out of former Pledge Alliance and Antimaniax
members and this is their brand new debut. Away from Catharsis-style
hardcore and away from ska-punk merrymaking while flames of social criticism,
punk attitude, veganism and anarchy are still burning high. Seems like
austrian metalcore bloom got their attention as well, though not really
in the sense of genre's correct structures and far away from dumb mosh
metal nonsense. What they offer is a hardcore someone might define as
rocking (or party) metalcore with a smart message. Of course, metallic
hardcore is a backbone but they throw in lots of rock and heavy metal
influneces as well as deathmetal brutality, melodic hardcore intesity
or calmed down emo-rock. And sometimes you will find all of it an a
singel song. Just go ahead and check out 'In the glow of the illusion',
'Das mass aller dinge' or 'Leviathan'! Most of the songs least more
than 4 min so they can afford colourful diversity without getting distasteful
or suffocating. It's a good done shit with planty of guitar melodies
and 3 vocalists just as diverse as the music itself. Good written lyrics
make everything even better! With their socio-critical metaphor they
speak about fear, depression, isolation, boredom and weariness of modern
society.
I'm glad it wasn't stay only with package admiration. Music and lyrics
are just as good and I'm sure they don't disappoint with their live
sets eaither. No doubt one of better austrian hardcore releases lately.
(Ivo 07.07.05) 7,5/10
earshot.at
Wer die Steirer von THE PLAGUE MASS (die immerhin erst seit 2004 existieren)
noch nicht kennt kann sich vielleicht an PLEDGE ALLIANCE, die Vorgängerband,
erinnern.
Wie auch immer, mit „Visitation“ veröffentlichen THE
PLAGUE MASS ihren ersten Longplayer - angesiedelt irgendwo zwischen
Hardcore und Metal und durchaus an Konsorten wie CONVERGE erinnernd,
wenn auch nicht ganz so kompromisslos bolzend (also gemütlicher)
und mehr in Richtung Metal tendierend. Passend zur düster verhängnisvollen
Atmosphäre gibt es ein ebensolches Artwork (mit Monsterinsekten!)
im schicken Digipack. Gegröhlt und gebrüllt wird, wie sich
nach Lektüre der Texte herausstellt wahlweise auf Englisch oder
Deutsch. In den Lyrics selbst geben sich THE PLAGUE MASS politisch,
glücklicherweise nicht mit dem Holzhammer sondern hintergründig
- nur in den Credits findet sich überraschenderweise eine sehr
sympathische Abrechnung mit der Punk/HC-Szene und in „Das Maß
Aller Dinge“ wird ganz offensichtlich auf FleischfresserInnen
eingeprügelt. Dank sehr düsterer Stimmung und „unfassbarem
Grauen“ könnte die Bekehrung gelingen.
Hie und da schleicht sich aber auch normaler Gesang in die Songs ein,
so etwa bei „Alles Was Glänzt“, das abwechselnd mit
Gebrüll vom Schlechten im Menschen handelt. Trotz aller Härte
beglücken uns THE PLAGUE MASS aber auch immer wieder mit betörenden
Melodien und langsameren Breaks - besonders schön und abwechslungsreich
bei „Leviathan“, das wohl das Herzstück von „Visitation“
ist. Sehr versöhnlich gibt sich auch der vorletzte Track „
Rack And Ruin“. Kurzum ein interessantes Debut, variantenreicher
Hardcore mit Hirn.
6 von 7 Punkten
thedanceofdays.org
I first heard The Plague Mass when I stayed with Räuberhöhle
in Graz at Dani's Apartment one year ago. She told me about the new
project of the guys who used to play in Pledge Alliance before. I heard
the Demo and thought this was pretty rad. My sister told me how they
rocked in Klagenfurt recently when they played with Children Of Fall.
Now I have the CD on Noise Appeal – a record Label that does a
lot these days. It’s always good seeing things happening. The
Plague Mass are a pretty intense HC band: double basses , ieee-uhh guitars,
straight forward parts and smart lyrics (yes smart –although I
can’t find the Nick Cave influence that is mentioned on the fact
sheet..). Guess I like them because there are nice people involved,
like Sné (Schnee!!!) who always was a good rocker. Produced by
Tom Zwanzger (Antimaniax). There’s definitely something going
on in Graz. (ad)
slam-zine
THE PLAGUE MASS sind das neue heiße Eisen aus Österreich.
Ein Allstar Projekt von Ex-Mitgliedern österreichischer Punk/Ska
und
Hardcorebands wie J*A*N feat. UDSSR, ANTIMANIAX, PLEDGE ALLIANCE und
ONCE TASTED LIFE. Dabei spielt jedes Mitglied weiters noch in anderen
Projekten wie CANDY BEAT CAMP, KNÖTARÖT und bislang noch unbenannten
Bands. Aktiv sind diese 4 Herren, die innerhalb nur eines Jahres 1 Demotape,
diese Full Length CD und bald eine 12“ LP über das Londoner
Label BLACKPRINT Records veröffentlichen werden. THE PLAGUE MASS
bieten auf „Visitation“ eine dunkle Mischung aus straightem
Punkrock, Metal und Hardcore, ohne dem modernen Metalcorehype zu verfallen.
Tragedy, From Ashes Rise oder aber auch genreuntypische Bands wie Nick
Cave oder Diamanda Galas zählen zu ihren Einflüssen. Textlich
bewegen sich THE PLAGUE MASS im politischen Spektrum, von anarchistisch
bis antichristlich vermischt mit persönlichen Metaphern und dunklen
Sinnbildern. „Visitation“ umfasst 9 Songs mit einer Gesamtlänge
von 41 Minuten und wurde von Tom 20er (Antimaniax) in Eigenregie produziert
und gemixt und in den Electric Audio Studios gemastert. THE PLAGUE MASS
legen mit diesem Album die Messlatte bezüglich europäischen
hc/punk extrem hoch. Alle Songs sind anspruchsvoll, düster und
dermaßen gerade nach vorne, dass es schwer ist einen Favoriten
zu wählen. Als Gastvocals wurden Georg (Antimaniax) und Julia Gratzer
verpflichtet. Alles in allem ist „Visitation“ eine weitere
grandiose Veröffentlichung aus dem Hause Noise Appeal Records (Wien),
die schon mit Bands wie ONCE TASTED LIFE, UNITED MOVEMENT und FRESNEL
ein Händchen für herausragende österreichische Bands
bewiesen haben. Johnny Amok (8) |