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reviews kapuzine „words-objects“ ist die debut CD des jungen quintetts aus wiener neustadt. Selbst bezeichnet man sich als posthardcore und das wird auch seine richtigkeit haben, aber der vorgegebene rahmen wird kaum bis gar nicht verlassen. Vielleicht wirkt auf einen „echten“ hardcore-hardcore-listener manche passagen etwas ungewöhnlich , aber mir fehlen einfach die ecken und kanten. Ab und zu blitzt kurz etwas hervor, und ein paar arschtritt-riffs findet man auch , aber es fehlt das salz in der suppe. Aber ich will hier gar nicht motzen, denn so wie der sänger schreit, will ich gar nicht unangenehm auffallen (über die ganze platte hinweg, wird aber auch das brüllen langweilig). Respekt hab ich vor Dimitrij auf jeden Fall; erstens steckt diese Band noch in den Kinderschuhen und da kommt sicher noch einiges nach und wenn man sich ansieht wieviel Dimitrij on stage sind, merkt man, dass es ihnen wirklich wichtig is (und zwar nicht nur gerede, sondern da passiert auch was – und solche bands kann man meist auf 4 händen abzählen) und weiter kommen wolle in dem sie spielen spielen spielen – das ist nicht nur super sympatisch, sondern hat ihnen auch schon einen guten ruf einge bracht. Deswegen: am 2. November im Ann & Pat - unbedingt hingehen. - bluminator ...beim ersten Anlauf haben mir die fünf Jungs von DIMIRIJ so rein gar nicht gefallen, daher hab ich WORDS OBJECTS erst mal liegen lassen ...und jetzt scheint es mir als hätte ich mich in der Cd vergriffen!!! Gut das ich vor Wochen nichts darüber geschrieben habe!!! Eins sehr gelungener Post-Screamo-Chaos-Krach wird einem hier in 10 Akten präsentiert!!! Chaotische ausgeflippte Songs welche zwischen Bands wie AT THE DRIVE IN und BILLY TALENT eine nette Linie gefunden haben und keineswegs aufgesetzt oder unehrlich klingen ...WORDS OBJECTS aus dem Hause NOISE APPEAL Records ( welche ja u.A. auch für die Schreihälse von THE PLAGUE MASS verantwortlich sind ) klingt rau und ungezähmt, hat textlich Interessantes zu bieten und rotzt gut was weg ey!!! Gefällt mir ÝDer Unterschied zwischen Sprache und Stimme, auf den nicht unbetr”chtliche Teile der Sprachwissenschaften bestehen, findet sich auf dem Full-Length-Erstling der Wiener Band Dimitrij aufs Sch–nste bebildert. Ihre nachdenklichen Texte werden durch gutturale oder noch tiefer sitzende Anstrengungen ins Freie bef–rdert und dem Genieþer schwungvoll in die Visage geschlagen. Es klingt ein klein wenig so, als hielte sich die Band ein dunkles Vieh im modrigen Keller, das zum Singen von der Leine respektive ans Mikro gelassen wird. Es schnauft und br¸llt, es keift und zetert in tiefsten Tiefen, w”hrend ein Tierpfleger beruhigend ein paar S”tze dazwischen spricht. Doch jeden Anflug von Beruhigung zerst¸ckeln die Restinstrumente gekonnt. Entspannung steht nicht auf der Agenda. Wie ein nerv–ses Zucken umarmen sie den Gesang, zappeln um ihn herum und peitschen ihn hoch. Nicht so auf und abgedreht, wie beim Plot To Blow Up The Eifel Tower oder bei The Locust, aber doch verwinkelt genug, um auf Goldenen Hochzeiten daf¸r zu sorgen, dass die Besteck-Haltevorrichtungen des menschlichen K–rpers vom Wurstteller zu den Ohren hinauf wandern, um sie vor dem empfundenen Missklang zu sch¸tzen. Schmerzverzerrte 40plus-Gesichter m¸sste es aber eigentlich gar nicht geben, denn Dimitrij haben durchaus etwas f¸r Melodik ¸brig die nur eben von den Gitarren, statt vom sonor fauchenden S”nger beigebracht wird. Letzterer w”re auch der alleinige Grund, warum die Waschanleitung zur ªWords-Objects´ am Ende doch stimmen k–nnte: ªDimitrij vereinen die Intensit”t der sp”ten At The Drive-In, die Beklemmung der Eaves, die Energie von Portraits Of Past und die Experimentierfreudigkeit von Drive Like Jehu in einem eigenst”ndigen, unverwechselbaren Sound.´ Richtig darin sind das Referenzquadrat und die Auff”lligkeit der etwas eint–nigen Stimme. Zweifeln darf man hingegen an der behaupteten Eigenst”ndigkeit. Daf¸r h”ngen Dimitrij einfach zu sehr an ihrer Sp”t-90er-Screamo Ÿsthetik. Although having never heard of this band, their opening track immediately catched my attention with it s emotional, driving and screaming atmosphere that was quite close to 90ies screamo before it went big and commercial. That noticed, I dug deeper in the record to find an interesting collection of songs that are certainly Hectic rythms meet a manic and hoarse screaming singer, melodies collide with harmonic rocking passages waiting to be destroyed by the next loud and energetic eruption. All this sound passionate and emotional just as it should I can only imagine these guys kicking it on stage. Often, screaming goes hand in hand with spoken words, another element you may be familiar with from the 90ies, and thus building tension and emotions. The music is often quite complex, with dynamic and complex structures and those overturning, tumbling rythms that are pushed by the drumming. Creative ideas such as alternations on the vocals, some really cool and almost hard rocking rythms and everything else from blast parts to calm moments add colour to the scene. Of course, with all that AND the constant screaming, this is not too easy to get into. Take a few runs to understand their tracks is my recommendation.The CD comes in a nice digipack, and the production fits to the sound quite well. So, being a bit oldfashioned is quite a plus for this band. If you like Portraits of Past being mixed with the energy of the Eaves, some Yage and some 90ies emo, this is a good guess for spending your bucks on. Das Post-Hardcore-Kollektiv DIMTRIJ hat es geschafft. F¸nf junge, talentierte ÷sterreicher legen mit "Words-Objects" ein Album vor, das Erwartungen ¸bertrifft. Zehn Songs voller Emotionen, Leidenschaft und Wut erinnern an die groþen Tage des echten Screamo in den 90ern, bevor dieses Genre durch die Musik sinnentleerter und massentauglicher Eyeliner-Bands ausgebeutet wurde. Zehn Songs zwischen den sp”ten AT THE DRIVE-IN, DRIVE LIKE JEHU, PORTRAITS OF PAST und EAVES sind Balsam f¸r die Seelen all jener, deren Herz noch immer im f¸r Auþenstehende oft schwer durchschaubaren Rhythmus dieses Genres schl”gt. Eines Genres, dessen Wurzeln im Hardcore liegen. Groþartige Tempo”nderungen und der abrupte Wechsel zwischen chaotischen Schrei-Attacken und emotional gesungenen beziehungsweise gesprochen Parts, laden dazu ein, in der Musik von "Words-Objects" zu versinken. Nur um danach wieder gest”rkt aufzutauchen. DIMITRIJ gelingt es, komplexe und doch melodische Soundfl”chen entstehen zu lassen, die der perfekte Soundtrack sowohl f¸r melancholisches Gedankennachh”ngen als auch f¸r befreiende und ventilartige Wutausbr¸che sind. DIMITRIJ erinnern mich an die vielen Tage, an denen die SWING KIDS-7", aber auch die Werke von THE SADDEST LANDSCAPE, YAGE und TRAINWRECK meinen Plattenspieler nicht verlassen haben. (28:30) (8) (Robert Buchmann) Was ordentliche Rockmusik angeht, gibt's nicht wirklich viel erw”hnenswertes, was da aus ÷sterreich zu uns r¸bergeschwappt ist. Das sollte sich jetzt ”ndern. Denn Dimitrij sind mit einer ordentlichen Ladung Wut im Bauch unterwegs und liefern ein absolut geiles Post-Hardcore Album ab. In der Bio fallen Namen wie At The Drive-In, Eaves, Drive Like Jehu oder Portraits Of The Past, was als Einfluss schonmal 'ne ordentliche Bank darstellt. Musikalisch geht's massiv nach vorne, allerdings nie plump, sondern immer aufgeweckt, agil und originell. hier gibt's vertrackte Gitarren, groovige Drums und w¸tende Screams, die zusammen ein leicht wirres, aber immer komplett passendes Bild abliefern. Dabei geht's ”usserst abwechslungsreich zur Sache, so dass eine Schubladen-Kategorisierung kaum in Frage kommt. Fazit: Dimitrij geh–ren mit ihrem Deb¸t-Album "Words-Objects" ganz oben auf meine Liste DER Neuentdeckungen 2007. Und allen, die ordentlichen (Post-)Hardcore m–gen, wird's genauso gehen. Unbedingt auschecken. www.univie.ac.at/unique/?tid=1450 Mit seiner ersten LP ver–ffentlicht das vor zwei Jahren ge‚‚gr¸ndete Posthardcorekollektiv aus Wr. Neustadt ein von An‚‚fang bis Ende spannungsgeladenes De‚‚b¸talbum. So schnell rasen die zehn Tracks vorbei, dass es anfangs schwer f”llt, sie zu fassen. Trotzdem l”sst die zwingende Intensit”t der Songs keinen Moment Unaufmerksamkeit zu. Dieses Album ist definitv das Gegenteil von Sich-Zur¸cklehnen und D”umchendrehen. Da es musikalisch ausgefeilt und facettenreich bleibt, ist words-objects auch in der konstanten Wiederholung nicht langweilig. Engagiert vom ersten Akkord an und durchzogen von rythmischen Ðberraschungsmomenten ge‚‚ben einander hier hysterischer Dancecore und melancholische Weltbetrachtung die Hand. Doch von purer Hoffnungslosigkeit kei‚‚ne Spur, Engagement und Lebenslust klin‚‚gen h”ufig durch. This is were we belong the dark, the prison, the place for ghosts like us. Sarah Binder Freunden der Plattform Neustadtpunk-Network d¸rfte das 5k–pfige Posthardcore-Kollektiv Dimitrij aus Wiener Neustadt schon l”nger ein Begriff sein. Mit "Words-Objects" liegt nun der erste Longplayer, der im Jahre 2005 gegr¸ndeten Band, nach ihrer 6-Songs EP "Dancecore Dinosaur" (¸brigens als Gratisdownload auf der Bandhomepage erh”ltlich) vor und beweist, dass es auch hierzuland m–glich ist ansprechende, den Geh–rgang fordernde Musik abseits ausgetretebner Screamo-Pfade zu produzieren. Sehr noisiger Postcore, mit hyperaktiver Gitarrenarbeitm die sich mit langsamen oder moshigen Passagen abwechseln. Sp”te At The Drive-In, Eaves, Portraits Of Past oder Drive like Jehu geben die f¸nf Burschen als Eckpunkte ihres Sounds an. Das kann man gut und gerne so stehen lassen, was aber nicht bedeutet, dass es der Band an eigenen Ideen mangelt,. Pr¸gelattacken und Schreigesang wechseln gekonnt mit etwas ruhigeren Parts. Das Spiel mit dem Gaspedal und Handbremse geht dem F¸nfer locker von der Hand und ist der Intensit”t des Dargebotenen mehr als zutr”glich. In knapp 30 Minuetn wirbeln Dimitrij durch zehn Songs auf erstaunlich hohem Niveau, ohne je Gefahr zu laufen in etwaigen Proberaum-Schemata abzudriften. Musik um die Wand hoch zu laufen, sich an der Decke zu w”lzen und sich den Frust von der Seele zu schreien. Jedes Jahr zur Weihnachtszeit frischt das –ffentlich rechtliche Fernsehen unseren Klischeehaushalt ¸ber ÷sterreich mittels Sissi -Dauerbeschuss auf. Fassen wir mal zusammen, was da so zu lernen ist, nur falls es tats”chlich jemanden gibt, der noch nie die Trilogie ¸ber die Kaiserin der Herzen gesehen hat. In ÷sterreich gibt es vor allem Berge, sehr viele Berge. Dazu kommen gutherzige und pflichtbewusste Monarchen, ein ausuferndes S¸þspeisenangebot, Kaffee in abertausend Variationen, der auch noch mit lustigen Namen versehen ist, grantelnde Lederhosenopas, Dialekte die klingen als w”re das ganze Leben eine Operette und den Wiener Walzer. Wie h¸bsch, wie h¸bsch. Dass das postmonarchistische, posthaideristische und postsch¸sselistische ÷sterreich von 2007 mit diesem Traum aus Puderzucker und Technicolor wenig gemeinsam hat, macht bereits der erste H–rdurchgang von dimitrijs words-objects deutlich, denn die f¸nf Wiener Buben lassen es auf ihrem Langspielplattendebut eher ruppig als malerisch zugehen. Klar Walzertakte gibt es hier vielleicht auch mal, aber sie sind hinter einer meterdicken Gitarrenwand versteckt. Viel Kaffee scheint bei den Aufnahmen auch im Spiel gewesen zu sein, die zackigen Schlagzeugparts und hyperaktiven Breaks lassen darauf schlieþen, dass zumindest die Rhythmussektion der Band dem Bohnentrank zugeneigt ist. Die Gitarren spielen super zusammen und die ¸berraschenden Songstrukturen tun ihr ¸briges, um den Raum mit einer nerv–sen Unruhe zu f¸llen. Ðberhaupt ist diese getriebene Energie das ganz groþe Plus von words-objects . Die Songs sind intensiv und wirken ¸beraus homogen, auf vielen Postcore-Ver–ffentlichungen keine Selbstverst”ndlichkeit. Der opener maelstrom baut gekonnt seine d¸stere Atmosph”re auf, bis das Lied schier zu explodieren scheint. Ein weiterer H–hepunkt ist acknowledgement , eine echte Hymne. Zu meinem Bedauern sind die emotionalen, politischen Texte leider nicht in Mundart vorgetragen, sondern in Englisch. Einzig bridge/water wagt das Experiment, aufgrund des genreimmanenten Schreigesangs stellt sich die Wahl der Sprache aber als relativ egal heraus. Der Gesang ist sowieso das groþe Manko von words-objects . Da werden die Freunde der gepflegten Stimmbandfolter mir mit der Faust drohen, aber hier mein Argument: Diese tolle, sehr strukturierte, durchdachte und gleichzeitig hoch emotionale Musik, die dimitrij da machen, verdient meiner Meinung nach auch eine gr–þere stimmliche Vielfalt, als es durch Geschrei/gesprochenes Wort abgedeckt werden kann. Geschmackssache. Timo Richard 7/10 The debut record "words - objects" from the German Dimitrij is a post rock/screamo mix. Yet the emphasis lies on "post rock" with a quircky yet accesible softer side as a constant with riffs that have such a good drive and flow that it's almost impossible to not like the sound from Dimitrij. At many times little, mathy riffs crawl beneath the flowing melodies. I was a sucker for the intro riff from "off or on" and it grabbed my attention for the entire song through with a "mix tape" allert going off in my head. It's probably the most "emo" song from the entire album, but it's so great. This song must be the high light from one of the bands strong points it has in petto: songs with those fast, melodic riffs that make you want to crawl up the walls. Add to that a band that sounds refreshing in every song with the nice girl vocals and chants in "ghosts like us", the piercing synths in "fatale fehlz¸ndung", the upbeat and very dancy vibe in most of the songs. The vocals - that are actually one of the few things that made me use the "screamo" tag - are sometimes talked and sometimes sung, but mostly harshly screamed. I wasn't too keen on these shouted/screamed vocals and from a distance (the other room for example) it sounded like someone was playing a Circle Takes the Square record. Not that Dimitrij sound like the chaos of the mentioned screamo band, but they have often the same guitar tones with fast riffs that clash with each other and seem to get tied in a knot at some moments. But yeah, it's mainly the vocal delivery that reminded me of the latter. In any case, Dimitrij surprised me with this debut. Very solid songwriting, a band sound to die for. A full length clocking in over 22 minutes and well-worth your attention. (rik peeters) DIMITRIJ stammen aus Wien und widmen sich der eher vertrackteren Seite des Hardcore und zelebrieren auf ihrem mittlerweile dritten Output und erstem Full-Length Words Objects einen etwas chaotisch anmutenden Genre-Mix, der sich beim Screamo, Hardcore und Rock bedient. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen und ¸berzeugt vor allem durch die vehemente musikalische Abwehr in eine Schublade gesteckt zu werden. Das fanatische Geschrei des S”ngers trifft auf spoken-word Passagen, die immer wieder auf dem eigentlichen Sound-Schema herausbrechen und f¸r ungewohnte Abwechselung sorgen. Selbst nach mehreren Durchl”ufen lassen einen DIMITRIJ ratlos zur¸ck und so sehr man eine Referenz benennen m–chte, die Musik der f¸nf Bandmitglieder macht es einem fast unm–glich sie ad”quat einzuordnen. An manch einer Stelle scheinen Fugazi durch, an anderen Stellen wiederum aber auch Bands wie Refused. Teilweise h–rt man auch diverse Punkrockwurzeln heraus, die sich mit den beiden anderen genannten Referenzen zu einem schwer im Ohr liegenden Brocken vermengen. Zehn Tracks, die sich kaum ein St¸ck ”hneln und doch einen guten und vor allem zusammenh”ngenden Gesamteindruck hinterlassen. Ambitioniert ist sicherlich das richtige Wort um die Musik von DMITRIJ zu umschreiben und wer keine Angst vor sich ver”ndernden Songstrukturen hat und eine Affinit”t f¸r geschrieenen Vocals hat, wird sicherlich mit diesem Posthardcore-Deb¸tanten seinen Spaþ haben k–nnen. (Dario, 6/10) Dass auch unsere Nachbarn aus Oesterreich gute Musikbands zu bieten haben, darueber haben wir bereits an anderer Stelle gesprochen (siehe ESTATE). Auch DIMITRIJ kommen daher, genauer gesagt aus Wien. So beschaulich die Stadt selbst auch wirkt, so sehr k–nnte man der f¸nfk–pfigen Band unterstellen, genau dieses niederreissen zu wollen. Ihr Post-Hardcore erinnert an AT THE DRIVE-IN, TRIBUTE TO NOTHING oder TEPHRA, brachiale Soundstrukturen treffen auf vornehmlich geschriene Parts, die zwischendurch von klarerem Gesang erg”nzt werden. Auch dies ist nicht neu, funktioniert aber auch hier ausgesprochen gut, denn DIMITRIJ gehen mit einer unb”ndigen Energie zu Werke, die den H–rer einfach in ihren Bann zieht. Bestes Beispiel daf¸r ist das chaotische Bridge/Water , oder aber Off or on . Strukturen wollen sich die Musiker scheinbar nicht unterwerfen, vielmehr klingt das Banddeb¸t nach halbwegs geordnetem Chaos. Man weiþ im Grunde nie was gerade passiert, was nach dem n”chsten Break kommt. Ist der Song zu Ende oder geht es wieder Richtung Vollgas in die n”chste Schreiattacke? Die Band weiþ es wohl, der H–rer nicht. Dies macht Words-Object gerade so interessant, ja teilweise fasziniert lauscht man den Kl”ngen, gerade denen wenn es mal kurzfristig ein wenig harmonischer zugeht, um nach einer halben Minute wieder im Chaos zu enden ( The Spell ). Sch–nes Album, wieder mal gute Kost aus ÷sterreich. Die Band unbedingt mal antesten! (3.5 / Christian) Dimitrij hail from Austria and
their cd comes along in a nice dipipack. First impression: Why does
song one have the same name as the last JR Ewing record? Auch schön: Post aus Wien vom sympathischen Zweipersonenhaushalt Noise Appeal. Inhalt: das Debütalbum von Dimitrij. Die kommen ebenfalls aus der Österreichischen Metropole und waren mir bis dato trotz zweier vorangegangener Releases nicht bekannt. Das Album ist dann vom ersten Höreineindruck an eine angenehme Überraschung: an mid- bis spät- 90er Bands wie Swing Kids geschulter, druckvoller Posthardcore mit - ich muss das Wort leider bemühen – dem einen oder anderen Screamo-Moment. Dabei tragen Dimitrij aber zum Glück nie zu dick auf, sondern bleiben immer eher wütend als pathetisch, auch textlich übrigens. Die Stärken liegen in den sehr gut durchdachten Gitarrenarrangements sowie im von Sprechen bis Schreien reichenden abwechslungsreichen Gesang. Ein echter Höhepunkt auch der neunte Song, der dank Gastsängerin mal an Analena, mal an Circle Takes The Square denken lässt – auch nicht die schlechtesten Referenzen. Die Summer der einzelnen Teile ergibt ein gelungenes Debüt, das noch vor ein paar Jahren sicher aufregender geklungen hätte, dem ich aber trotzdem wünsche, in der Fülle aktueller Screamo- und PostIrgendwas- Releases nicht unterzugehen. Unterschiedlicher können die
Stimmungen nicht sein: Draußen brät die Sonne vom Himmel
und die Freude auf einen ausgiebigen Sommer ist gigantisch. Auf der
anderen Seite rotiert drinnen das Debüt der österreichischen
Band Dimitrij im Abspielgerät und provoziert ein Gefühl von
Beklemmtheit, von Verzweiflung und Depression. Das vor zwei Jahren gegründete
Quintett liefert mit „Words – Action“ ein Album ab,
das sich dem Posthardcore der komplexen Sorte verschrieben hat. Dimitrij ist eine fünfköpfige
Posthardcoreband, die aus Wien stammt. Als Gründungsjahr wird 2005
genannt. Die Band sieht das Musikmachen als eine Herausforderung und
möchte sich in keinster Weise von irgendwelchen selbstauferlegten
Grenzen einschränken lassen. So können sie am besten als eine
fulminante, extravagante Mischung aus Bands wie At The Drive-In, Hot
Cross oder Drive Like Jehu betitelt werden. Insgesamt gesehen wartet
der Silberling mit 10 Tracks auf, die am ehesten durch chaotische Rhythmusstrukturen,
energetische Gitarren und einer Mischung aus böse gekeiftem Screamo
und gesprochenen Texten charakterisiert werden können. Und was
sich durch das ganze Album zieht ist die Unvorhersehbarkeit, mit der
die Band zu Werke geht. Man kann zu keiner Sekunde absehen, was als
nächstes passieren wird und kann so den aufregenden Trip durch
das Gefühlskarrussel der Extraklasse genießen. Dieser schräge,
noisige Posthardcore hatte hierzulande bisher immer einer ganz spezielle
Fantruppe. Aber vielleicht schaffen es Dimitrij ja, noch einige andere
Leute in das Posthardcore-Boot zu holen, denn dieser Auftritt der Österreicher
ist eine Meisterleistung. Und noch dazu ist das der erste Longplayer,
den sie veröffentlichen. Respekt muss ich sagen, denn während
es in diesem Genre etliche Bands gibt, deren Alben ich nichtmal ganz
zu Ende durchhören mag, wird dieser Silberling bestimmt noch oft
meine Ohrwatscheln durchpusten. Die knappe halbe Stunde Lärm die
es hier auf die Ohren gibt ist alles andere als eine Laiendarbietung,
wenngleich der Silberling auch fast ganz im Proberaum eingespielt worden
ist (dafür ist die Qualität super!). Über die Länge
der Spielzeit entladen sich also alle angestauten Spannungen und Dimitrij
absolvieren eine Art Befreiungsschlag, der weitaus mehr ist als ein
Haufen aggressiver, durchgeknallter, fad aneinandergereihter Screamoparts. the gap At The Drive-In und The Blood Brothers haben maßgeblich Anteil daran, dass Post-Hardcore und Screamo in den letzten Jahren eine immer größere Hörerschaft gewinnen konnten. Dimitrij, ein Quintett aus Wiener Neustadt, schlägt mit seinem Debut-Longplayer genau in diese Kerbe. Zwischen noisigen Gitarren bricht eine oft aus vollen Lungen geschrieene Stimme durch, der während der gesamten Platte nie der Saft ausget. Auch live, so hört man, sollen Dimitrij ganz gehörig abrocken. Mit ihren Auftritten in halb Europa beweisen die fünf Jungs einmal mehr, dass Musik aus Österreich sehr wohl auch im Ausland sehr gut ankommen kann. Nur weil die meisten Major-Bands daran scheitern, heißt es nicht, dass es keinen Indie-Kulturexport geben würde. Dimitrij machen ihre Sache auf jeden Fall schon mal sehr gut. 6/10 Werner Schröttner Auf einem Konzert mit Equal Vision-Bands wie Fall Of Troy, Hot Cross und Fear Before The March Of Flames würden Dimitrij eine gute Figur machen, denn genau dieser Posthardcore, im Stile Drive Like Jehus ist es, dem sich die jungen Österreicher verschrieben haben. Komplex-hektische Rhythmen, scharfe Gitarrenlinien und ein bellender Gesang sind die Basispfeiler, doch sie lassen hin und wieder auch ein paar eingängige Melodien zu, was vor allem auf Albumlänge (das Debüt im Selbstvertrieb heißt "Word-Objects" und ist auf der Bandpage zu bestellen) begrüßenswert ist. Fest steht: Hinsichtlich der musikalischen Qualität stehen Dimitrij ihren Vorbildern in nichts nach, dementsprechend sind sie eine Empfehlung an alle Fans des Sounds. (Mayer) Die Gitarrenarbeit beim Opener "Maelstrom" verdient auf jeden Falldas Prädikat "hyperaktiv". Keine leichte Kost das alles, einerseits die instrumentale Seite, andererseits die oft geschrienen Gesangspassagen - aber interessantes und forderndes Material. Klar hört man besonders der Gitarrenarbeit oft die Begeisterung für At The Drive-In an, aber es gibt wahrlich schlechtere Bands als Fixpunkt für die grobe Marschrichtung. Nur zwei Monate nach ihrer Gründung 2005 nahm die Band mit "Dancecore Dinosaur" eine erste 6Track-EP auf und jetzt gibts also schon das erste Album der fünf Wiener Herren. Mit einer sympathischen Nähe zum Noise und auch gern etwas schräg und vom Gitarrensound eher charmant Indie als bollo Metal hat das alles Charakter hier. Klar sind die zehn Songs oft auch latent anstrengend, aber nach nicht mal 30 Minuten ist (leider) auch alles schon wieder vorbei! Die knappe halbe Stunde wirbelt einen aber atemlos durch den Klangkosmos der Band, alles sehr dynamisch und nie langweilig, sehr leidenschaftlich mit ordentlich Liveatmosphäre dargeboten lassen sie ab und an die Zügel melancholisch etwas locker um dann aber im nächsten Moment nur umso furioser die Sporen einzusetzen und wild loszupreschen. (tj) 5,5 / 7 The debut record "words - objects" from the German Dimitrij is a post rock/screamo mix. Yet the emphasis lies on "post rock" with a quircky yet accesible softer side as a constant with riffs that have such a good drive and flow that it's almost impossible to not like the sound from Dimitrij. At many times little, mathy riffs crawl beneath the flowing melodies. I was a sucker for the intro riff from "off or on" and it grabbed my attention for the entire song through with a "mix tape" allert going off in my head. It's probably the most "emo" song from the entire album, but it's so great. This song must be the high light from one of the bands strong points it has in petto: songs with those fast, melodic riffs that make you want to crawl up the walls. Add to that a band that sounds refreshing in every song with the nice girl vocals and chants in "ghosts like us", the piercing synths in "fatale fehlzündung", the upbeat and very dancy vibe in most of the songs. The vocals - that are actually one of the few things that made me use the "screamo" tag - are sometimes talked and sometimes sung, but mostly harshly screamed. I wasn't too keen on these shouted/screamed vocals and from a distance (the other room for example) it sounded like someone was playing a Circle Takes the Square record. Not that Dimitrij sound like the chaos of the mentioned screamo band, but they have often the same guitar tones with fast riffs that clash with each other and seem to get tied in a knot at some moments. But yeah, it's mainly the vocal delivery that reminded me of the latter. In any case, Dimitrij surprised me with this debut. Very solid songwriting, a band sound to die for. A full length clocking in over 22 minutes and well-worth your attention. Unlike what most people might think
about me, I do believe that thing will get better sometime. This sentiment
is usually hidden well beneath a facade of the grumpy old man and sayings
like “Do you know why things are accelerating all the time? Because
everything is going down.” or “Is that glass half empty
or half full? Actually, I think it’s almost empty.” But
I am not a completely convinced misanthropist or pessimist and I fight
hard against being struck down completely by the wrongs and faults of
our society and the world we live in. Yes, there is a lot to wonder
about in this world and even more to be angry about, but at a point
in time you might start to look at yourself and wonder if all that anger
is really necessary and what will it lead to?. Does it make the change
to the better more efficient or better? Not really. This is the first
spark of the philanthropist shining through that ugly, thick skin you
have grown yourself. After all, I find that I love humankind, I just
can’t stand people. Probably the first signs of old age, which
usually includes being forgiving of the world and people in a seen it
all-mentality, leaning back and trying to relax and enjoy. Schräger Postcore mit starker
Noisekante, dieses Genre hat es hierzulande und überhaupt noch
nie leicht gehabt Zuhörer zu finden. Nun sind aber diese fünf
Burschen drauf und dran diesen Umstand zu ändern und das schaffen
sie einmal mehr mit Bravour! Freunden und Fans der Kult-Plattform Neustadtpunk-Network
schon länger ein Begriff, legen Dimitrij nun ihren ersten Longplayer
vor, veröffentlicht auf dem heimischen Indie-Label schlechthin:
Noise Appeal.
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