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reviews fuze magazin Es kommt nicht oftvor, dass man
von lediglich fünf Songsso positiv überrasch ist. Und noch
seltener passiert es, dass dies nicht nur die Musik, sondern auch die
Texte einschließt. Politischen Punk und Hardcore im Herzen und
auf der Zunge, Death und auch ein kleines bisschen Thrash Metal in Kop
und Händen, so beehrt uns die Band aus Graz mit ihrer EP. Schon
an diesem „Genre- Namedropping“ lässt sich erkennen:
THE PLAGUE MASS sind schnell und laut, aggressiv und frustriert. Politisch
zwar desillusioniert, aber trotzdem engagiert. Alles Eigenschaften,
die sich in Texten und Musik widerspiegeln. In Punkto Brachialität
und Tempo erinnern die Österreicher sogar ein wenig an die übermächtigen
DARKEST HOUR. Wobei „Deathless“ aber ganz und gar nicht
als Plagiat oder THE PLAGUE MASS als „nur eine weitere Metalcore-Band“
abgetan werden sollte. Im Gegenteil. ox fanzine Vor einiger Zeit erschien mit "Visitation" das Debütalbum der Österreicher Plague Mass, jetzt gibt's Nachschlag in Form dieser 5-Track-EP. An Sound der vier Jungs hat sich nicht viel verändert, man spielt immer noch eine kraftvolle Mischung aus modernem Hardcore, Metal und hier und da werden melodische Punkrock-Momente eingestreut, wobei diese eher nur am Rande vorkommen. Ich schätze mal, dass bei denen im Bandbus in letzter Zeit doch recht viel Metal lief, da eine fette Metalcore-Kante nicht zu leugnen ist. Könnte mir durchaus vorstellen, dass Plague Mass in der einen oder anderen Myspace-Playlist von schwarz bemalten knuddel-mich-Jugendlichen stehen. Dass sie trotzdem nicht mit Caliban und Konsoerten in einen Mülleimer zu werfen sind, liegt daran dass sie erstens gut sind und man sich beim Hören dieser CD nicht vor Scham ins Gesicht schlagen muss und zweitens kommt das alles viel persönlicher und unglatter daher. Im Booklet werden sich Gedanken gemacht, man reflektiert und sinniert übers Musikmachen und das Ganze scheint ihnen schwer am Herzen zu liegen. Sympathisch. Wer es also schweden metallisch und moderncoring mig, sollte reinhören (7)
Meine zweite Platte nach einander mit religiösem Bezug
in den Texten. Während bei IMPIOUS das Blutbad eines religiösen
Fanatikers beschrieben wird, scheint es auf „Deathless“
eher um die Zweifel an der Religion als solche zu gehen. Soweit ich
die düsteren Texte verstehe, geht es hier um Menschen, die sich
stark in der Religion verwurzelt sehen und dann von ihrem Gott im Stich
gelassen werden – so er denn jemals da war. Aus
Österreich kommt nicht all zu viel bekanntes in Sachen Hardcore.
Eine der Bands, die seit einigen Jahren immer wieder auf sich aufmerksam
macht, sind „The Plague Mass“, die sich dem emotionalen,
gleichzeitig aber auch metallischen und vertrackten Hardcore verschrieben
haben. Aufgemacht als schönes Digi-Pack legen sie nun mit „Deathless“
eine neue, fünf Songs starke EP vor. All right, this record gives me a huge fucking headache, and certainly not because it is so bad musically. On the contrary, this is really energetic hardcore with more than just a bit of metal influences, and I would file it somewhere between pretty fucking rad and quite decent. What really is creeping me out are their lyrics, and their pseudo-manifesto in the booklet. Ouch. Listen, kids - your religious metaphors have already been done to death by Morning Again, and that was ten years ago (which is quite a long time for a genre like hardcore, considering that most trends don't even last more than two years). You can bitch and moan about your catholic middle class upbringing until the veggies you are stealing from health food store dumpsters smell even more rotten than your half-baked ivory tower anarchism, but please - don't shove your white boy guilt trip down other people's throats. Or, to put it simple: these lyrics are goddamn awful. (Got it? I said "god", tee-hee.) The problem with metaphors is ironically similar to the problem with drugs: a lot of people use them, but hardly anyone can handle them. And lines like "Both god and the devil have played their greatest trick on us by convincing us of their existence" are not even clever. They're lame third grade poetry. Propagandhi did a much better job by simply saying "Fuck religion", and you know why? Simply because words like these have a much wider appeal than squatter intellectualism disguised as deep thoughts. Pheew. Shit likes this and the whole CrimethInc. thing are extremely alienating to outsiders, and even more so than crust punk, the proverbial preaching to the converted. I am sorry that I had to bring up CrimethInc. (well, not really), but the percentage of kids in the hardcore scene that have heard about Situationism before Catharsis put in on the merchandise table is close to zero. And I am pretty sure that you have read your Debord and Marcuse after your intital Harbinger and Evasion encounters, but this is like saying, "Oh, you know, I finally started getting into The Clash after six years of listening to Rancid". The "mindless spectatorship" and "purchasable rebellion"Ý you claim to refuse in your booklet is exactly what allows you release your records. Yeah, sure, contemporary music does not challenge the capitalist status quo, but bands like The Plague Mass are part of the problem. Every single record is a commodity that can and will be bought and sold, and hardcore with metal guitars and a punk attitude certainly does not have anything tangible to offer in terms of revolutionary ideas. The very same rock and roll mindset that is being criticized here spawned bands like MC5 after all, who without any doubt, were so much more than - in the words of The Plague Mass - "god-like entities ( &) to worship". They were revolutionaries. To sell five songs that have been released in an edition of fivehundredsomething copies as a quasi-revolutionary tool in the tradition of artists that challenged dictatorships isn't dangerous to the neo-liberal world order; it's just self-righteous and arrogant. I seriously fail to see any radical politics here, it's nothing more than suburban kids rebelling against a very vague form of authority that they have very little understanding of. Stealing your music from Swedish death metal and American hardcore bands and supposedly spicing it up with a confused and confusing mixture of 20th century philosophy and cultural criticism is wack, and not the oh-so-radical "plagiat" in the sense of Debord. Other artists have done this much better, and much more thoughtful, only with different tools. It's called "remixing". Ever heard of it? D'oh. To end this review, I would like to quote Nine (the rapper, not the Swedish hard rockers): "I heard your album and I don't believe a word of it". Politisch, Kritisch, Geil ...that’s it!!! THE PLAGUE MASS haben auf Ihren vorherigen Releases bereits bewiesen das sie es auf dem Kasten haben und an Ideen einen riesen Fundus besitzen!!! Und mit Ihrer CD-EP DEATHLESS haben Sie es endlich auf den Punkt gebracht!!! Kompakter und knallender Hardcore/Metal ohne Langeweile!!! Neben ASTPAI oder auch ESTATE eine der besten Akts die im Moment ( nicht nur ) in Österreich Ihr Unwesen treiben ...und neben TO KILL eine der europäischen HC Bands die man echt nicht verpassen sollte, musikalisch gibt es zu den 5 Römern ebenfalls einige Parallelen, Bands wie RISE & FALL sollten hier auch nicht außen vor lassen ...und dann haben wir noch eine grosse Kelle Metal, Moshparts, Craziness und Chaos, viel Geschrei, tolle Melodien, und und und ...THE PLAGUE MASS wissen gute Songs zu schreiben, und Ihre Einflüsse wirklich interessant und krachend zu verbauen, sehr gerne würde ich dies mal live erleben!!! Das ganze kommt im netten Digi mit Faltbooklet ...catch!!! (8/10) The Plague Mass aus Österreich hinterließen mit ihrem Debüt Album Visitation einen positiven Eindruck. Jetzt legt die Band ein Jahr später eine neue EP vor. Die fünf enthaltenen Songs gehen stilistisch in dieselbe Richtung wie das Debüt. Hier wird metallischer Hardcore mit vielen Melodien und frischen Ideen geboten. Von typischem Metalcore ist die Band recht weit entfernt, weist aber auch eine gewisse Verwandtschaft auf. Die Band ballert meist amtlich, hat aber immer ein Händchen für auflockernde Melodien. Die Songs erwecken so nie den Eindruck zu erdrückend zu sein. Weiterhin weisen die Songs Einflüsse von Bands wie Converge sowie 90er Jahre New-School Referenzen auf. The Plague Mass schaffen es recht gut die Songs abwechslungsreich zu arrangieren und dabei dennoch eingängig zu sein. Shouter J.C. schreit die meiste Zeit oder legt seine Ansichten in Form von Spoken Words dar. Auf cleanen Gesang wird verzichtet. Die ganz großen Hits sind auf „Deathless“ leider nicht enthalten, richtig schwache Songs sucht man aber ebenfalls vergebens. Die Band klingt sehr erfrischend und weiß durch ihre Spielfreude anzustecken. Weiterhin kommt die EP im schicken Digi-Pack mit coolem Artwork daher. Wer auf metallischen Hardcore mit Herz macht mit diesen Herren aus Österreich nichts falsch. (rg) (5/7) Gleich
vorweg, dieses Review ist ein schwieriges Unterfangen. Ich schätze
die Österreicher The Plague Mass sehr und ihr erfrischend leichfüßig
Genregrenzen ignorierendes Debut "Visitation" habe ich mir
gerade noch mal genüßlich zu Gemüte geführt. Der
Anlass dafür war die Ratlosigkeit, die diese EP bei mir hinterlässt.
Unverändert präsentieren sich The Plague Mass als ausgesprochen
intelligente Vertreter harter Musik, schreiben exzellente hintergründige
Texte und erklären ihre Ideen und Ansätze erneut ausführlich
im Booklet, wobei diesmal in erster Linie die reaktionären und
unreflektierten Dogmen des Rock'n'Roll-Business zum Thema gemacht werden.
Und ja, es ist zweifellos bitter notwendig, zu ergründen, in wie
weit Musik heute überhaupt noch die bestehenden Verhältnisse
in Frage stellt oder doch mehr immanenter Teil des Systems ist. Was
übrigens auch die immer unerträglicheren „Politik hat
nichts mit Musik zu tun“-Phrasen all derer, die sich so gerne
vor einer klaren Distanzierung von rechtsextremen und faschistischen
Ideologien drücken, noch mal in einem anderen Licht erscheinen
lässt. oh. winter days are made for metal. Don't know. Wandering around with In Flames on the headphones, and having a cup of tea with Paradise Lost coming out of the boxes. The Plague Mess record came right in time. The CD that boy and girl Noise Appeal released is a blast. I would not have thought so. As I am, and everybody knows that, more likely not that metal HC guy, this one serves the prove that it can be something really good. and that genres are for idiots anyway. I always knew that the Plague Mess had a political, say, agenda, which can be annoying. And even with what they write about rock and roll and how male dominated it is (true), it shows that the Plague Mess have not given up on ideals. And yes boys, it is a shame that mindlessness became something cool these days. I still keep on asking myself why it is that music and aesthetics of that genre (hehe) is so male dominated. To be honest. Whenever I am at shows, it makes sense. As long as it is not understood by each one of us, that music can be played by anyone, and that art is an outlet to fulfill our ideas, it will only serve the privileged (in a 'genre'), that appear as whatever is seen for a need to be bought and sold. The Plague Mess is band of boys with big hearts in their chests. (ad) THE
PLAGUE MASS fallen mir sofort wieder ein, als ich ihre neue EP „Deathless“
aus dem Umschlag ziehe. Ich entsinne mich, dieses Jahr schon einmal
von ihnen gehört zu haben und zwar, als sie gemeinsam mit WORLDS
BETWEEN US eine Split EP 7 Inch herausbrachten. Damals sah ich in den
Jungs eine solide Band, die allerdings noch nicht die Nische für
sich gefunden hatte, oder zumindest das Songwriting, welches sie aus
der grauen Masse der typischen, melodiösen HC/Metal Bands heraushebt.
4 1⁄2 Skulls gab ich damals und vergaß die Band sehr schnell.
Nun, geraume Zeit später, liegt das neue Machwerk vor mir. Hardcover,
kein Plastik, ausklappbares Booklet, in dem sich alle Texte abgedruckt
finden und zudem ein vielzeiliges, äußerst interessant zu
lesendes Statement der Band, bezüglich der musikalischen Instanz
Rock ´n´ Roll und dessen Stellenwert und Verantwortung im
künstlerischen, wirtschaftlichen, wie auch sozialpolitischem Leben. Wenn eine heimische Band aus dem
Hartwurstsektor wieder eine neue Platte released, dann hört man
meistens gern genauer hin. So auch geschehen bei einer neuen EP namens
„Deathless“ der Grazer Plague Mass, wiederum erschienen
auf dem umtriebigen Mini-Label Noise Appeal. |