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reviews Kapuzine Was ist ein Striggle? Eine schaurig, schummrige Lärmwolke über dem dreckigen Boden der unaufgeräumten NoiserockerWG. Ein wohlriechender Hauch von Soundattacken im Schatten einer neuen artsyfartsy (sic!) Postrock/PostpunkMeute. Ein schwer identifizierbares, krautiges etwas, das das sich anschmiegt und irgendwie seltsam angenehm ist wie ab und zu das TShirt vom Vortag. Ein Geheimnis, versteckt wie der heilige Kral bei Indiana Jones. Hinter dem Vorhang der Musikassoziationen quietscht, quäkt und grunzt es gehörig und hinter vorgehaltener Hand könnte man sagen:“...das ist ja, wie...“. Tut man aber nicht. Aus gutem Grund: und da geht´s wieder von vorne los: Ein Striggle ist eine etwas verwaschene, breiige Kreation. Ein Leben zwischen den Welten. Ein gut gemeintes Anecken. Irgendwie ein ausgegorenes, toll assoziatives Hirnding, für viele nicht durchschaubar. „Suzie“ und „mmh_Zzz“ z.B. sagen: Ein Striggle ist ein Striggle ist ein Striggle, und was für einer! (Huck) Megaphon -7/2998 "Record of the month" "Zippy rge Pinhead" ist Comic-Interessierten bestens bekannt. Der Glatzkopf mit Schleifchen am Kopf wurde Anfang der Siebziger vom amerikanischen Cartoonisten Bill Griffith ins Leben gerufen. Im Gegensatz zu Garfield wirklich was für schlaue Erwachsene. Dieser Zippy jedenfalls ziert auch das Cover des Debutalbums der Striggles. Natürlich mit ausdrücklicher Genehmigung von Grifith. Eine ausdrückliche Empfehlung sei hiermit für "Expressionism" ausgesprochen. Das vom Grazer Robert Lepenik ins Leben gerufene Quartett denkt das Paradigma des Blues in Richtung Hardcore und zeigt zusätzlich, dass mit ein wenig Understatement Funk nicht nur ein Genre für Angeber ist. In Summe ein äusserst kraftvolles Werk, das diszipliniert und räudig zugleich ist. Und ähnlich wie Zippy - im Inneren des Covers -, derr Emotionen wie Zorn, Eifersucht oder Lust seinen ganz eigenen mitmischen Ausdruck verleiht, weiss auch der ausgezeichnete Sänger und Bassist Martin Plass diese Expressionismen in die Sprache des Pop zu fassen. The Striggles kredenzen auf "Expressionism" (Noise Appeal), ihrem Debüt, eine anregende Mischung aus dynamischem Haudrauf, gediegenem Rock Noir und – vor allem – Noiserock, der trotz zweier Gitarristen in der Band stark auf die Rhythmusabteilung konzentriert ist und entsprechend wuchtig und beweglich daherkommt. Im selben Moment diszipliniert und entfesselt, scheint den vier Grazern dabei ganz gerne auch der Schalk im Nacken zu sitzen, was gerade in der gestrengen Harte-Buben-Abteilung kein Fehler ist. Falter #31/2008 In der schwierigen Disziplin der schlauen Härte auf Stromgitarrenbasis hat der österreichische Rock-Underground mit den aktuellen Alben von Bulbul („Bulbul 6“) und Valina („A Tempo! A Tempo!“) heuer bereits zwei international konkurrenzfähige Modelle hervorgebracht (der Falter berichtete). Jetzt gesellt sich ein drittes dazu: The Striggles kredenzen auf „Expressionism“ (Noise Appeal), ihrem Debüt, eine anregende Mischung aus dynamischem Haudrauf, gediegenem Rock Noir und – vor allem – Noiserock, der trotz zweier Gitarristen in der Band stark auf die Rhythmusabteilung konzentriert ist und entsprechend wuchtig und beweglich daherkommt. Im selben Moment diszipliniert und entfesselt, scheint den vier Grazern dabei ganz gerne auch der Schalk im Nacken zu sitzen, was gerade in der gestrengen Harte-Buben-Abteilung kein Fehler is (Gerog Stöger) Steiermark Falter #28/2008 Der Striggles-Gründer und weit gereiste Musiker Robert Lepenik (Fetish 69, Melville) hat das "The" vor Striggles ganz bewusst gesetzt. "Es macht klar das wir einfach eine Rock-Band sind.", meinte Lepenik. Eine hoffnungslose Untertreibung. Das Quartett ist mehr als das "The" jemals sagen könnte. Sie sezieren Post-Hardcore am lebendigen Leibe und legen blutverschmierten Blues und Funk frei. So zornig wie Steve Albini, rythmisch und versiert wie NoMeansNo und denoch so diszipliniert wie die Post-Rock-Überväter Slint. Sänger und Bassist Martin Plass war schon als Musical-Sänger tätig. Dort hat er seine Seele nicht verloren, in expressionistischer Manier schnalzt er sie einem vor die Füsse. Ein harsches, ein gutes Werk. (T.S.) On the press fotograf the four guys in the band sit around a breakfast table of half eaten eggs, instant cacao and yesterday’s newspapers in their coats and act all as if the camera wasn’t there even though all four of them are looking straight into the lense. And despite all of these contradictions, I believe it is easy to talk to them for the length of a beer about common denominators from their musical socialisation, noise rock trivia and subculture tidbits, which positively includes a label that spells noise in the back in big letters or bands that Duane Dennison has been in or still is. Then they will strike the stage and burn the hall down, leave people scarred and smiling happily with the beer in their hands slowly turning stale as the light dims. Vital Weekly #635 Then there is The Striggles, 'Expressionism' on Noise Appeal Records. They don't play noise, even when perhaps they might think otherwise. Captain Beefheart like 'madness', oops 'expressionist' music of free form rock music. Also nothing for these pages.
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