Ash my love – Money / noise58, LP noise59, CD

Ash my love – Money / noise58, LP / noise59, CD

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noise58, LP
noise59, CD

STATUS
available

RUNNINGTIME
30 min. 23 sec.

TRACKLIST LP
A1 God’s got it
A2 Bo!
A3 Mini
A4 Heathen
A5 Asleep
B1 Darling (Oh, my)
B2 Like the devils
B3 Money
B4 My prayers
B5 Buried alive

PRESSING INFORMATION
500 made, gatefold, printed innersleeve, download code

TRACKLIST CD
01 God’s Got It
02 Bo!
03 Mini
04 Heathen
05 Asleep
06 Darling (Oh My)
07 Like The Devils
08 Money
09 My Prayers
10 Buried Alive

PRESSING INFORMATION
1000 made, digipak

RELEASE DATE
13.10. 2017

Starstrom 1/2018

Garagen verkörpern in der Musikgeschichte einen Mythos als alternativer Think Tank. Dieser Ort der Aufbewahrung steht zumeist für ideenreiche, unpolierte und unorthodoxe Klänge mit Anti-Mainstream-Attitüde. Ash My Love spielen jene Art kantigen, bluesigen Massenverweigerungs-Rock, der dort entstanden sein könnte. Das Wiener Duo ist sein “Money” wert und wird von führenden Garagen empfohlen. (Christian Prenger)

Freistil #76

Das sympathische Wiener Rock’n’Roll-Duo um Ursula Winterauer und Andreas Dauböck befindet sich wieder auf Angriffsposition. Vorliegendes Tondokument mit dem klingenden Namen „Göhd“ markiert nun den Nachfolger des von uns äußerst wohlwollend rezipierten Debüts Honeymoon Blues, das sich vor allem durch sein klares und authentisches Bekenntnis zu Blues und Country und dessen konsequent un-quantisierter und charmant punkiger Interpretation und Inszenierung angenehm aus dem überbordenden Schwulst ähnlich verorteter Genre-Veröffentlichungen hervortat. Ähnlich wie beim Vorgänger gibt man sich auch auf Money keine Blöße und vollzieht elegant und unprätentiös den zweiten Aufwärtshaken austrianisch urbaner Western-ness in Richtung Glas-Kinn einer unbedarften Blues-Community. Bei aller puristischen Radikalität in puncto Referenz und Dekonstruktion ihres zugrundeliegenden Konzepts bleibt für den/die hartgesottene FreistilistIn der spektakuläre Überaschungsmoment leider aus – das ist Ash My Love aber nach wie vor bekennenderweise scheißegal. Faust/Augen-Kongruenz: 100 Prozent! Blues für alle Blues-Fans außerhalb des Blues-Kosmos.  Dieses Geld schmeckt nach Asphalt … köstlich! (dr. wu)

tempelores.com

A perfect break with over-produced contemporary pop. That is what the Viennese band Ash My Love has given us with their second album “Money”. An album that makes musical nonconformity to an exciting listening experience. If there is one thing you can say about Ash My Love, it’s that a perfectly polished, super smooth sound is definitely not their thing. On the contrary. Andreas Dauböck (drums, guitar, vocals) and Ursula Winterauer (bass, vocals) – the two heads behind the Viennese formation – really love it raw, loud, and dirty. They leave both daring musical experimentation as well as mainstream mimicry to others.

This is their brand new album which is called “Money”. The album comes with ten songs. Each one of them is filled with its own soul and a lot of spirit. You can tell, the music is coming from the heart and comes out unfiltered. The steady rhythm is almost hypnotizing. The band created music with a unique sound. Somewhere between Blues and singer / songwriter with a spark of rock music, Ash My Love is creating a unique vibe.

“Money” is a special album. One you should check out if you are looking for some new music. A unique one. Like no other. Check out Ash My Love with their brand new album “Money”. (Nina Mende)

Wiener Zeitung 19.12. 2017

Der Herrgott, der Teufel und der Blues

(a. r.) Auf ihrem ersten Album “Honeymoon Blues” von 2014 eröffneten Ash My Love mit “Death Letter” in Erinnerung an Son House, auf dem heuer im Oktober nachgereichten Zweitling “Money” (Noise Appeal/Rough Trade) wiederum ist es Bo Diddley, dem das Wiener Duo die Ehre erweist.

Der Bezugspunkt aber bleibt klar: Ob es die Slidegitarren-Legende des Delta-Blues oder der 26 Jahre später geborene Schöpfer seines eigenen Beats (und seiner eigenen, rechteckigen Heimbastlergitarren) ist, auch das musikalische Schaffen von Andreas Dauböck (Gitarre, Schlagzeug, Gesang) und Ursula Winterauer (Bass, Gesang) wurzelt in den Traditionen des Blues, der hier einerseits geografisch verlagert wird: Meidling statt Mississippi, Schönbrunner Straße statt Chicago. Andererseits hat hörbar auch die Geschichte von Punk und Garagenrock das ihre dazu beigetragen, dass die Songs von Ash My Love so forsch und dringlich aus den Boxen humpeln und rumpeln.

Bevor Weihnachten die besinnlicheren Tage des Jahres markieren soll, kann man sich dieser Mixtur nun noch einmal hingeben – und live am Donnerstag im Wiener Rhiz (Beginn: 21 Uhr) etwa auch erleben, dass das Mann-Frau-Doppel hübsch alttestamentarisch zwischen Himmel und Hölle und Herrgott und Teufel changiert. Unter Strom stehende Stücke wie “God’s Got It” und “Like The Devils” legen bereits vom Titel her ein Wechselspiel nahe, das die Lobpreisung ebenso inkludiert wie die Sünde und die Versuchung. Das ist reduziert eingespielt und repetitiv exekutiert – und bevorzugt als Getränkebegleitung eindeutig Whiskey statt Glühwein.

OX Fanzine #135

Ash My Love reichern durchschnittlich dreiminütige, ächzende Klanggerüste mit minimalistischer Instrumentierung zu karg-minimalistischen Hollerblues-Stompern an, ohne Spuren von unnützem stilistischen Schnickschnack oder digitalem Firlefanz; wie ein pluckernder Proto-Rock’n’Roll-Zweitakter, der im Bo Diddle-Beat maximal energetische Takes aufs Tonbandgerät gebannt hat. Ihr sumpfiger Südstaaten-Sound mit seinen nöligen Call & Response-Vocals klingt dabei jedoch nicht aufgesetzt antiquiert, sondern versucht, mit minimaler Ausstattung maximalen Radau zu erschaffen, mitsamt aller erforderlichen Ecken und Kanten. (Matti Bildt, 7/10)

der-hoerspiegel.de

Aus Wien stammt das Duo ‚Ash my Love‘, das mit diesem Album ihre zweite CD präsentieren. Die musikalische Mischung zwischen Blues, Gospel-Elementen und punkigen Querbezügen. Zehn Songs bevölkern das Album, dessen Bandbreite und Intensität der Umsetzung auf eine ganze Bans schließen lässt, die sich hier austobt. Doch bis auf wenige Ausnahmen, bei denen Gäste involviert sind, stammen Instrumentierung und der zweistimmige Gesang von Andreas Dauböck und Ursula Winterauer, die sich bei der Produktion des Albums auf analoge Technik verlassen haben und damit ein besonderes Klangerlebnis herausgearbeitet haben. Abgesehen vom Opener ‚God´s got it‘, stammen alle anderen Songs aus der Feder des Duos selbst.

Wer sich auf diese Scheibe einlässt, bekommt ein Album zu Gehör, das nicht nur seitens der Aufmachung einen gewissen Retro-Stil darzubieten weiß. (7/10 – Michael Brinkschulte)

Oldie-Markt 12/2017

Im Blues mögen Duos an der Tagesordnung sein, aber im Rock eher nicht, obwohl sowohl die Black Keys als auch die White Stripes das Gegenteil bewiesen haben. Dieses Duo kommt aus Wien und geht richtig gut ab. Ursula Winterauer und Andreas Dauböck brauchen nicht viel, um niveauvollen Krach zu machen. Das tun sie immer dann, wenn ihnen gute Lieder eingefallen sind. Ansonsten wirket es dann schon immer einmal wieder etwas zu rumpelig, um es als guten Rock zu bezeichnen.

Expuls Dezember 2017

Kaum zu glauben, dass es sich bei Ash My Love nur um ein Duo handelt. Andreas Dauböck und Ursula Winterauer dienen als Beispiel für den alten Rock’n’Roll-Grundsatz: Weniger ist mehr. Das liefert damit einen dreckigen Gegenentwurf zur barocken Überfülle der digitalen Auto-Tune-Pop-Gegenwart. Es wurde komplett auf digitale Technologie verzichtet Die Selbstbeschränkung hat geholfen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Energie, Ausdruck und möglichst direkter Sound.

Mit der Zeit nerven die allzeit verzerrt wirkenden Stimmen etwas. Aber allein schon das Wiederhören des Songs „Hey Bo Diddley“ – und dessen Geist – macht es die Sache allemal wert.

Der Donaukurier 27.11. 2017

Der Bluesrock ist ein Wiener. Zumindest macht das Duo Ash My Love das glauben und inszeniert bewusst un- bis antimodern einen verstaubten, schmutzigen, verlotterten Garagenbluesrock, dass es eine helle Freude ist. (swy)

Ok! Magazin KW 47

Keine Special Effects

Ungeschliffener Punk-Blues mit rauen Tönen und philosophischen, nachdenklichen Texten – das ist Ash My Love. Das Duo aus Wien verzichtet auf hinzugefügte Sounds und setzt lieber auf echte Instrumente wie Schlagzeug, Gitarre und Bass.

SCHALL. Magazin #10

„Rock’n’Roll Will Never Die“ skandierte damals schon ein Neil Young mit einem zünftigen „Hey Hey, My My“. Und, was soll man sagen, er hatte Recht. Weil es eben solche Bands wie „Ash My Love“ gibt, die den Rock’n’Roll, den guten, alten und ehrlichen, von dem es in heutiger Zeit nicht mehr so viel gibt, am Leben halten. Schwadronierte das Wiener Duo auf seinem Debütalbum „Honeymoon Blues“ noch auf Pfaden von Robert Johnson, geben sich Andreas Dauböck und Ursula Winterauer nun Mühe, das Erbe von Bo Diddley zu beackern. Rough, mitreißend und vor allem ohne doppelten Boden („Money“ wurde ohne technischen und digitalen Schnickschnack realisiert) zünden „Ash My Love“ insgesamt zehn Feuerwerke aus Rock’n’Roll, Blues und den typischen Shufflebeat, der als Bo Diddley-Beat in die Geschichte eingehen sollte. Was bedeutet, dass „Ash My Love“ verdammt cool und lässig auf Zeitreise gehen und dabei alles richtig machen. Ein Track wie „Bo!“ trägt eindeutig die Handschrift des Meisters, aber hier rockt alles mit einem kräftig angenehmen Asskick, den machen von uns hin und wieder verdammt nötig haben. (Carsten Agthe)

Legacy #111

Schöne Kehrtwende, ohne die bandeigenen Wurzeln g.nzlich zu verlassen. ASH MY LOVE sind ein Wiener-Blues-Duo, welches sich auf seinem aktuellen Album deutlicher Richtung D-Beat entwickelt hat. Beeindruckend hierbei, dass ein Duo (Andreas Dauböck – Drums, Gitarre, Gesang, und Ursula Winterauer – Bass, Gesang) derart viel herausholen kann und trotzdem den alten Rock’n’Roll-Grundsatz „weniger ist mehr“ quasi eintätowiert hat. Dazu kommt noch, dass dieser herrlich antiquierte Sound einfach nur wunderbar mit den zehn dargebotenen Songs harmoniert. ASH MY LOVE haben bei der Produktion von „Money“ gänzlich auf digitale Technologie verzichtet, soll heißen: Aufnahme auf Tonband, Umschnitt mit analoger Gerätschaft, diese Konzentration auf das Wesentliche (die Musik, Ihr Banausen!) macht aus „Money“ eine wunderbar stimmige Geschichte, die scheuklappenlose Hörer unbedingt antesten sollten. (RR, 12 Punkte)

derstandard.at

Ash My Love: Spaß mit dem Alten Testament

Die Wiener Blues-Punk-Band veröffentlicht ihr zweites Album “Money” Wien – Der Name Harry Powell schickt Cineasten Schauer über den Rücken. Harry Powell ist die Hauptfigur in Charles Laughtons einziger Regiearbeit The Night Of The Hunter. Robert Mitchum gibt darin einen Wanderprediger, der sich bei der Familie eines zum Tode verurteilten ehemaligen Zellengenossen einschleicht. Der hat Geld versteckt, nur die Kinder wissen, wo. Mitchum brilliert in der Rolle. Berühmt wurde seine Darstellung des ewigen Kampfes zwischen Gut und Böse. Dafür ließ er seine Hände miteinander ringen. Auf einer hat er “Love”, auf der anderen “Hate” tätowiert. Robert Mitchums Harry Powell ziert das Cover des neuen Albums der Wiener Band Ash My Love, das den Titel Money trägt. Damit verweist sie ohne Umweg ins Zielgebiet ihrer Kunst: Die Musik der US-amerikanischen Südstaaten. Mit dieser kommt all der religiöse und von schwarzgebranntem Feuerwasser beschleunigte Irrsinn mit ins Spiel: Voodoo, Schlangengift und Krötenherzen. Liebe und Hass als ewige Nährgebiete großer Dramen spiegeln sich in den zehn knappen Songs ebenso wie Satans Fallen wider. Von God’s Got It geht es über Heathen und Darling (Oh My) zum Money.

Man kann diese Songtitel als Chronik oder Drehbuch lesen. Ash My Love hanteln sich entlang dieses Narrativs an ein Ende, das nichts Gutes verspricht, wenn man den Titel des letzten Songs beim Wort nimmt: Burried Alive. Ash My Love sind Ursula Winterauer und Andreas Dauböck plus ein paar Gäste. Nicht zu viele, denn das Duo pflegt eine strenge Tradition. Zu zweit spielen sie Blues mit der Intensität dessen Enkelkindes, des Punk. Wobei ihre wilde Musik inspiriert federt und schwingt, sich also Zutaten nicht versagt, die der Hörbarkeit stark zuträglich sind. Money ist ihr zweites Album. Ein grimmiger Spaß Wer bei dieser Besetzung an The White Stripes oder die Black Keys denkt, muss mit wenig Widerspruch rechnen. Doch Ash My Love sind keine Kopisten, und die White Stripes haben diese Besetzung und diese Musik ja auch nicht erfunden. Aber wie sie reduzieren Ash My Love die Wahl ihrer Mittel auf das Notwendigste, um die rohe Unmittelbarkeit dieser Musik nicht zu verbauen. Dreckige Riffs, ein derber Bass, ein sturer Rhythmus und ein Gesang, der sich am Bauchgefühl ebenso bedient wie beim Herzblut, das die beiden beim Spiel vergießen.

Die Wirkung dieses Zugangs ist beträchtlich. Selten hat ein kleiner Ausflug ins Alttestamentarische so viel Spaß gemacht. Wer das nicht glaubt, kann ja zum Vergleich in die Kirche gehen. Denn – und das wissen Ash My Love natürlich – man braucht verdammt gute Laune, um den Blues richtig grimmig zu transportieren. Auf Money gelingt ihnen das vorzüglich. (Karl Fluch, 31.10.2017)

Augustin 445 – 10/2017

Endlich kommt wieder Bewegung in die über die Sommermonate in Trägheit verfallene Musiklandschaft. Ash My Love sei Dank! Mit minimaler Ausstattung zum maximalen Sound. Andreas Dauböck an der Gitarre und dem (Fuß-) Schlagzeug, Ursula Winterauer am Bass – beide gut bei Stimme – erzeugen mehr Druck als eine ganze Lärmkapelle in Vollbesetzung. Minus und minus ist plus! Trocken, laut, verschroben. Blues-Punk am Anschlag. Der „Honeymoon Blues“ (Debüt/2013) ist überwunden, und zurück in einer Welt von „ravening wolfs in sheep’s clothing“ geht es diesmal um die Wahrung der dunklen Seite. Gott und Teufel werden bemüht und Bo Diddley gehuldigt. Das eingedickte Konzentrat wurde von bis, ohne digitale Lügen, analog auf Tonträger geritzt – Blut, Schweiß, Energie. Und ganz zum Schluss packt Dauböck den bösen Elvis aus. Ein Superlativ von einem Album! (Lama)

musicexport.at

A perfect break with over-produced contemporary pop. That is what the Viennese band ASH MY LOVE has given us with their second album “Money” (noise appeal). An album that makes musical nonconformity to an exciting listening experience.

If there is one thing you can say about Ash My Love, it’s that a perfectly polished, super smooth sound is definitely not their thing. On the contrary. Andreas Dauböck (drums, guitar, vocals) and Ursula Winterauer (bass, vocals) – the two heads behind the Viennese formation – really love it raw, loud, and dirty. They leave both daring musical experimentation as well as mainstream mimicry to others.

AN EXCITING TRIP THROUGH MUSICAL NONCONFORMITY

Ash My Love made the decision to just sound different and celebrate an uncompromising dedication to their personal blues-rock-punk mix. A mix they already established on their much-praised 2014 debut “Honeymoon Blues”. A mix they manage with a good portion of style, elegance, energy, and authentic directness.

On “Money”, Ash My Love casually show how musical simplicity and simple means can be combined with songwriting talent to create a true listening experience. The duo creates a sound that grabs you from the beginning and beautifully blows you away. The riffs, melodies, and rhythms that this duo bring to their seemingly simple tunes really hit a nerve. The songs are excellently staged and let the band’s special something really shine through.

The album, which was recorded with purely analog equipment, takes you on a road trip through the deepest and most deserted portions of the American south. It visits remote places far from big-city glamour, taking a drunken bender through dark places experiencing all kinds of strange things and celebrating all the way

Andreas Dauböck and Ursula Winterauer prove their special qualities on their second album. The duo has found its very own sound, one that tells a really different story. (Michael Ternai)

musikglobal.com

Das Duo aus Wien spielt rauhen ungeschliffenen Punk-Blues mit nicht mehr als einer Frauen und einer Männerstimme. Er spielt dazu Schlagzeug und Gitarre und sie den Bass. Alles wurde analog aufgenommen und es wurden auch keine Effektgeräte eingesetzt. so scheppert es so richtig herrlich. Bo Diddley lässt grüssen. Es ist aber nicht einfach party, sondern die Texte geben auch zum Nachdenken Anlass und sind auf ihre Art philosophisch. Diese CD ist etwas vom erfrischendsten was in der letzten Zeit erschienen ist ohne diese Tunings und so. Eine Pflicht-CD für alle, welche Shuffle und Blues in der rauhen Form mögen. (Fredi Hallauer)

gaesteliste.de

Auf dem zweiten Album hat das Blues-Rock-Duo Ash My Love nach den klassischen, elektrischen Verdächtigen auf dem ersten Werk zusätzlich noch die treibende Kraft eines Bo Diddley für sich entdeckt und als besondere Note (und direkte Zitate) in ihr Klangspektrum mit aufgenommen. Dabei arbeiten Andreas Dauböck und Ursula Winterauer durchaus noch mit einem reduzierten Setting, nutzen das Duo-Format aber nicht als Gimmick, um White Stripes-Emulationen zu generieren, sondern lediglich dazu, um sich so besser auf das Wesentliche konzentrieren zu können. Der Verzicht etwa auf digitale Möglichkeiten oder zeitgemäße Technik führt dann allerdings dazu, dass der analoge Soundmix gerne ins Schnürsenkelige abdreht und der Performance viel Kraft nimmt. Das zumindest hätte man – auch auf analoge Weise und mit Vintage Equipment – besser hinbekommen können. (Ullrich Maurer)

rocktimes.de

Ash My Love kommen aus der österreichischen Hauptstadt Wien und machen in Blues. Modern und traditionell, so ziemlich ohne klare Grenzen und auch Skrupel.
Ash My Love ist ein Duo mit dem Klang einer ganzen Band, zumindest im Trio-Format.
Ash My Love sind, Ladies first, Ursula Winterauer und Andreas Dauböck.
Ash My Love spielt Blues für aufgeschlossene 12-Takter-Gemüter. Genre-Puristen dürften Pickel bekommen, aber es gibt ja unzählige Blues-Fans, die vielleicht etwas suchen, das man nicht alle Tage hört, aber alle Tagen hören kann und auch über einen ziemlich experimentellen Charakter verfügt. Wer nicht wag, der nicht gewinnt.
Ash My Love ist eine Gewinner-Combo.

Bisher über ein Duo geschrieben, ist “Money” dann doch nicht ausschließlich in der Zweibesetzung eingespielt worden. Drei weitere Personen wirken in wenigen Songs mit, allerdings bleibt man beim bemerkenswerten Eindruck, dass im Wesentlichen für die zehn Nummern auf der vorliegenden Platte nur zwei Personen zuständig sind.

Wie aus dem Informationsblatt hervor geht, »[…] gab sich das Wiener Duo […] noch ein Stelldichein mit Robert Johnson […]«. Okay, so oder so ist Robert Johnson immer eine gute Adresse.
Für “Money” »[…] hat sich ihr renitenter Blues-Punk den Bo Diddley-Beat einverleibt. […]« Und die Bezüge zu Bo Diddley gut verdaut, möchte man das zitierte Statement weiterdenken.
Mit einer “Hey, Bo Diddley”-Grundstimmung kommt “Bo!” tatsächlich mit dem Beat des Zigarrenkisten-Gitarristen daher. Rau gespielt, mit einer klaren Ursula Winterauer-Stimme und einem engagiert singenden Andreas Dauböck ist diese Nummer eine durchaus gelungene Reminiszenz an den 2008 verstorbenen Musiker. Da schließlich sich “Money”, das Titelstück der Scheibe, gleich an.

Rev. Charlie Jackson war ein Zeitgefährte von Bo Diddley und das vom Reverent geschriebene “God’s Got It” ist das einzige Coverstück auf “Money”. Mit reichlich Handclaps und einem rustikalen Groove wirkt die Ash My Love-Musik zu Beginn der vorliegenden Platte glatt tanzbar.
“Mini” ist dagegen punkig, imponiert mit seinem etwas verzerrten Gesang, ganz im Einklang mit der E-Gitarre, ist wie ein Stück Musik, das mit einfachen Mitteln bewusst den Rock’n’Roll in seinem Grundgerüst huldigt.
“Buried Alive” ist klasse gespielter Country Blues, der den Hörer mit noch nicht einmal zwei Minuten aus einem Album entlässt, das in seinem Nischendasein des Genres sehr interessant ist.

“Money” enthält zwar zehn Songs, wirkt allerdings mit einer Gesamtspielzeit von etwas über einer halben Stunde ziemlich kurz, aber nichtsdestotrotz verdammt kurzweilig, weil es Ash My Love hinbekommt, den 12-Takter vielschichtig zu präsentieren.
Melodie und diabolische Düsternis erfüllen den Anspruch kontrastierend nicht deutlicher nebeneinander stehen zu dürfen und das von Ursula Winterauer mit herrlichen Vocals gesungene “Darling (Oh, My)” ist der Balsam auf die geschundene Seele des Blues.

Ash My Love macht Laune.
Ash My Love ist Blues am Rand der ausgetretenen Pfade und gut. In diesem Sinn …
(Joachim ‘Joe’ Brookes)

musicaustria.at

Der vollkommene Bruch mit dem durchproduzierten leblosen Pop der Gegenwart – genau diesen vollzieht die Wiener Combo ASH MY LOVE auf ihrem nun erscheinenden zweiten Album „Money“ (noise appeal), auf dem einmal mehr die musikalische Unangepasstheit auf wirklich aufregende Weise zum Programm gemacht wird.

Eines kann man über diese Band auf jeden Fall sagen: Der perfekt durchpolierte und von allen Kanten befreite Sound ist definitiv nicht das Ding von Ash My Love. Ganz im Gegenteil. Andreas Dauböck (Drums, Gitarre, Gesang) und Ursula Winterauer (Bass, Gesang) – die beiden Köpfe hinter der Wiener Formation – lieben es richtig schön roh, laut, dreckig und ungehobelt. Das große gewagte musikalische Experiment oder den Mainstream überlassen sie den anderen.

Ash My Love haben die Entscheidung getroffen, einfach anders klingen zu wollen als der angepasste Rest und zelebrieren – wie auch schon auf ihrem viel gelobten 2014er-Debüt „Honeymoon Blues“ – die klangliche Räudigkeit ihres Blues-Rock-Punks-Gemischs ohne Kompromisse. Das Schöne ist, dass die beiden das mit ordentlichen Portion Stil, Eleganz, voller Energie und einer höchst authentischen Direktheit tun.

EIN AUFREGENDER TRIP DURCH DIE MUSIKALISCHE UNANGEPASSTHEIT

Ash My Love machen auf „Money“ auf außergewöhnlich lässige Art vor, wie man aus der musikalischen Einfachheit mit reduzierten Mitteln und einem songwriterischen Talent ein wirkliches Hörerlebnis erwachsen lässt. Das Duo schafft sich einen Sound, der einen vom ersten Moment an richtiggehend packt und in schönster Weise umbläst. Die Riffs, Melodien und Rhythmen, die das Zweiergespann in seinen Nummern zu Gehör bringt, sind simpel gestrickt, treffen aber genau den Nerv und lösen etwas aus, weil sie eben exzellent in Szene gesetzt sind und das besondere Etwas mitschwingen lassen.

Man fühlt sich beim Durchhören des Albums, das mit rein analogen Gerätschaften aufgenommen wurde, auf einem Roadtrip durch den tiefsten und verlassensten Süden Amerikas. Man besucht abgelegene Orte fern jeden Glanzes einer glitzernden Metropole, bechert sich mit dem letzten Dollar in der Tasche in einer dunklen Absteige durch den Tag, erlebt dabei allerlei Seltsames und weiß dennoch ausgiebig zu feiern.

Andreas Dauböck und Ursula Winterauer beweisen auch auf ihrem zweiten Album ihre ganz besonderen Qualitäten. Das Duo hat seinen ganz eigenen Klang gefunden, einen, der einmal eine wirklich andere Geschichte erzählt. Wirklich stark. (Michael Ternai)

musikreviews.de

ASH MY LOVE (analog mit dem Zusatz & THE AMAZING CLAPPING ORCHESTRA OF JOY) sind bereits in Anbetracht ihrer Besetzung ein ungewöhnliches Projekt. Der Österreicher Andreas Dauböck, der zugleich singt sowie Gitarre und Fußschlagzeug spielt, hat sich unter diesem Banner mit Chanteuse Ursula Winterauer zusammengetan, die obendrein einen kräftigen Bass zupft und mit ihrer Präsenz auf diesem Album vielleicht nicht ohne Grund Assoziationen zu allen massentauglichen Krachschlägern voran PIXIES weckt.

Das Duo legt zwar eine punkige Attitüde an den Tag, geht in diesem Rahmen aber ausgesprochen gezielt vor – ein Eindruck, der auch dadurch entstanden sein mag, dass die beiden die Geschichte ihres ausgesuchten Stilfeldes gründlich zu verinnerlicht haben scheinen. So gehen flotte Rockabilly-Grooves nebst zugehöriger Bildersprache mit hypnotisch stampfendem Material einher, wobei der Sound der Besetzung entsprechend wohltuend transparent bleibt. Von einer Produktion ohne Ecken und Kanten darf man allerdings nicht sprechen, was auch gut so ist.

Schließlich gehört zu einer Klangkulisse, die auf Noise-poppigen Gitarren fußt (höre etwa die herrlich zerdehnten Leads gleich im Opener ‘God’s Got It’) ein minimalistisches Ambiente, und Mischpult-Schmelz würde kein bisschen zu ASH MY LOVE passen. Andreas und Ursula singen manchmal im Duett, bestehen aber auch jeweils alleine in unterschiedlichen Situationen, sei es während ‘Heathen’, das einer alten Northern-Soul-Ballade nahekommt, oder in ‘Like the Devils’ und ‘Darling’, die glatt aus der Garage von THE DEAD WEATHER stammen könnten. Das gilt mit Abstrichen auch für die kratzige Single ‘Asleep’ und natürlich den bluesigen Proto-Rock-‘n’-Roll, den das Projekt mit ‘Buried Alive’ andeutet.

Mehr als ihre Stimmen (er charmant nölend, sie oft, aber nicht immer in der Rolle des Vamp) und Saiteninstrumente brauchen ASH MY LOVE gar nicht, um ein paar eingängige Hits zu fabrizieren, die durch den ökonomischen Drum-Einsatz nur noch mehr Wucht erhalten.

FAZIT: Das brummelnde ‘Bo!’ (Diddley?) zeigt womöglich am ehesten, welcher Teufel ASH MY LOVE geritten hat. Ihre Tracks gemahnen an die Pionierzeit des Rock’n’Roll, Titelsongs zu Sixties-US-Serien und die Alternative-Bewegung ab dem Ende der 1980er zugleich, was einen vertrauten wie frischen Stil garantiert. In dieser Hinsicht könnte “Money” kein gelungenerer Einstand sein. Andreas Schiffmann (12/15)

hitchecker.de

Das Duo Ash My Love kommt aus Wien und hat bei der Produktion seines neues Albums “Money” komplett auf den Einsatz digitaler Technik verzichtet. Auch die Effekte wurden auf analogem Weg generiert, erweisen sich jedoch als großes Manko der zehn energischen Songs.

Der Harmoniegesang von Ursula Winterauer (Bass) und Andreas Dauböck (Drums, Gitarre) wurde durchgehend übersteuert und leicht verzerrt. Das passt auf jeden Fall zum kratzig-robusten Sound der reduzierten Blues-Rock-Nummern. Diese Retro-Inszenierung wäre bei zwei, drei Songs auch vollkommen in Ordnung gegangen. Über die Länge eines ganzen Longplayers wird das Ganze allerdings sehr anstrengend.

Da geraten die schmissigen Grooves, die griffigen Riffs und die düsteren, sarkastischen Lyrics leider zur Nebensache. Als Anspieltipps empfiehlt hitchecker.de “Heathen”, “Darling (Oh My)” und “Buried Alive”. (Veröffentlichung: 13.10.2017, Text-Bauer)

skug.at

Manchmal ist ziemlich genau das Gegenteil von dem wahr, was man sich so denkt. Die USA beispielsweise sind ein – für europäische Vorstellungswelten – unfassbar religiöses Land. Wieso überhaupt? Gab es da nicht die Geschichte, Amerika wäre der Zufluchtsort für die religiös verfolgten EuropäerInnen des 16. und 17. Jahrhunderts gewesen? Yup, war es. Allerdings für jene, die fliehen mussten, weil sie zu religiös, zu fanatisch – heute würden man sagen – extremistisch waren. Ein Haufen religiöser Spinner gründet also ein neues Land. Wo so viel Gift ist, braucht es ein Gegengift. (Keine Angst, ein Schritt noch und wir sind bei Ash My Loves hervorragender neuer Platte.)
Das Gegengift ist natürlich die Kunst. Zum Beispiel Charles Laughton, der diesem religiösen Getue ein unvergessliches Denkmal mit dem Film »The Night Of The Hunter« setzte, in dem ein Wanderprediger samtweiche Worte findet, aber eigentlich lieber mordet. Auf dessen Hand das bekannte Fingertattoo, rechts »LOVE«, links »HATE«. Der Schatten von Robert Mitchum, der in dem Film den Mörder spielt, findet sich im Artwork der Platte von Ash My Love wieder, jetzt steht auf den Fingern allerdings »ASH« und »LOVE« – irgendwie logisch.

Andreas Dauböck (Drums, Gitarre, Gesang) und Ursula Winterauer (Bass, Gesang) lassen auf dem Album »Money« ordentlich den Knüppel kreisen. Die zur Verfügung stehenden Instrumente werden unmissverständlich klar eingesetzt: alles treibt, alles hat mitreißenden Beat. Die Vorbilder für diese Art des schnörkellosen Rockens und Rollens werden explizit besungen, etwa Herr Diddley in der Nummer »Bo«. Die beiden MusikerInnen bringen zu all ihren klaren Rockrhythmen auch noch vorzügliche Gesangsstimmen mit, die den US-amerikanischen Vorbildern um nichts nachstehen. Und dann die Themen. Das allerschwergewichtigste Bluesmaterial: Gott, Teufel, Gebet – und klar, natürlich auch Geld.

»If you need it – God’s got it
If you need money – God’s got it now«

Wir merken an dieser Stelle, da muss wohl auch Ironie dabei sein. Dem unbewegten Beweger wurde schon manches unterstellt, aber ein Geldautomat zu sein? Denkste, genau das erwarten sich die Gläubigen in »God’s own Country« vom alten Herrn im Himmel. Ash My Love porträtieren hier jene Stimmungslage präzise, die vorzüglich zu ihrer Musik passt. Dass sie das nun am 13. Oktober im Wiener Gartenbaukino vor einem geneigten und rockbereiten Publikum tun werden, könnte als eben jenes Gegengift gegen allzu konkrete Überweltspinnerei begriffen werden, das schon Charles Laughton auf die Kinoleinwand brachte. Am besten hingehen.  (Frank Jödicke)

viennawurstelstand.com

Punk/Blues album release from an awesome band

Punk-blues (or is it blues-punk) is not something we thought actually existed, however, apparently it does, and by listening to the band, Ash My Love, you will kind of get it. they’ve got a distinctly ‘Hives’ vibe, but they’ve just Austrian-ised it. With this latest album release, we can expect much of the same rock–a–billy blues punk, with much more colour and ‘diabolical gospel ghosts’ – whatever the feck’ that means.

Recommended if you like: big speakers and big sound, heavy guitar riffs, collecting old records, you’ve heard of punk/blues, pink blues, Austria’s answer to the Hives, the Hives, album release parties

mix1.de

Ash My Love präsentieren ihr Debütalbum ‘Money’

Das aus Österreich stammende Duo, bestehend aus Ursula Winterauer und Andreas Dauböck, veröffentlicht am 13. Oktober 2017 sein Debütalbum. Am aktuellen Album “Money” hat sich ihr renitenter Blues-Punk den Bo-Diddley-Beat einverleibt und treibt es ganz schön bunt mit diabolischen Gospelgeistern. Frei nach dem Motto: Gott hat das Geld. Gott hat die Macht. Gott hat unseren Seelen. Und was haben wir davon? ASH MY LOVE hat auf jeden Fall den Rhythmus! Denn trotz allem Elend auf der Welt hilft es bekanntlich niemanden am Boden liegen zu bleiben. Ein ordentlicher Tritt in den Allerwertesten bringt richtig Schwung in die Bude. (6/8)

FSM 10/2017

… Das Lesen ist diesen Sommer, so nebenbei erwähnt, etwas zu kurz gekommen, dafür habe ich umso intensiver gehört und so den Sommer zu meinem persönlichen Summer of (Ash My) Love gemacht.

Das Duo Ash My Love, liefert mit „Money“ einen dreckigen Gegenentwurf zur barocken Überfülle der digitalen Auto-Tune-Pop-Gegenwart. Ja, die 60er lassen grüßen! Alleine schon mit der Art zu produzieren, lässt Ash My Love das Herz jedes Vinyl- und Analogliebhabers vor Freude höher springen. Die Beiden haben bei der ganzen Produktion von „Money“ komplett auf digitale Technologien verzichtet. Von den Effektgeräten, über die Aufnahme auf Tonband bis zum Umschnitt auf Vinylplatte wurde alles ausschließlich mit analoger Gerätschaft hergestellt.

Musikalisch beschwören Andreas Dauböck und Ursula Winterauer die Hochblüte des Blues ebenso wie die schrill-hämmernden Anfänge des Punk herauf. Kaum zu glauben, dass es sich bei Ash My Love nur um ein Duo handelt. Sie spielen Like The Devils! Wo zum Teufel hast sich eigentlich Ash My Love bislang versteckt? „My Dear Darling Where Have You Been?“ – Ersuche um Antwort Frau Winterauer! Oder vielleicht kann mir auch Dominik Uhl vom Label, Noise Appeal, weiterhelfen. Mal schauen, was er am Vinyl & Music Festival Linz so über Ash My Love (und natürlich all seinen anderen Acts) erzählen wird. … (Vinylaffairs, Till Philippi)

haubentaucher.at

Lustigerweise ist die neue Platte des Duos aus Wien musikalisch (und auch in Sachen Covergestaltung) gar nicht so weit weg von Mr. Silver. Blues, Rock, ein bisschen Punk, all das bringen Andreas Dauböck und Ursula Winterauer in einem tendenziell getragenenen Tempo zu Gehör.

Und so zufällig ist die Verwandtschaft mit den 70er/80er Jahren nicht: Das Album wurde bewusst und komplett mit analogen Apparaturen produziert. Nix Computer! Hätte man natürlich konsequenterweise auf Vinyl only pressen können, aber dazu sind die Marktchancen für Ash My Love doch mittlerweile zu groß.

Ein mitreißendes Stück heimischer Musik jedenfalls, das sich auch perfekt als Soundtrack machen würde. Falls Herr Jarmusch mal wieder auf der Suche wäre… Anspieltipp: Bo! – eine fetzige Hommage an den alten Herrn Diddley. Am 13. 10. im Wiener Gartenbaukino, am 14. 10. im Röda in Steyr und am 15. 10. in der Tabakfabrik in Linz.