The Plague Mass – Deathless / noise09

The Plague Mass – Deathless / noise09

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FORMAT
digipak mcd

STATUS
sold out.

RUNNINGTIME
21 min. 35 sec.

TRACKLIST
01 martyr
02 deathless
03 lifeless
04 the plott
05 the halfway dead II

PRESSING INFORMATION
525 made

RELEASE DATE
10.11. 2006

fuze magazin
Es kommt nicht oftvor, dass man von lediglich fünf Songsso positiv überrasch ist. Und noch seltener passiert es, dass dies nicht nur die Musik, sondern auch die Texte einschließt. Politischen Punk und Hardcore im Herzen und auf der Zunge, Death und auch ein kleines bisschen Thrash Metal in Kop und Händen, so beehrt uns die Band aus Graz mit ihrer EP. Schon an diesem „Genre- Namedropping“ lässt sich erkennen: THE PLAGUE MASS sind schnell und laut, aggressiv und frustriert. Politisch zwar desillusioniert, aber trotzdem engagiert. Alles Eigenschaften, die sich in Texten und Musik widerspiegeln. In Punkto Brachialität und Tempo erinnern die Österreicher sogar ein wenig an die übermächtigen DARKEST HOUR. Wobei „Deathless“ aber ganz und gar nicht als Plagiat oder THE PLAGUE MASS als „nur eine weitere Metalcore-Band“ abgetan werden sollte. Im Gegenteil. David Winter

 

ox fanzine
Vor einiger Zeit erschien mit “Visitation” das Debütalbum der Österreicher Plague Mass, jetzt gibt’s Nachschlag in Form dieser 5-Track-EP. An Sound der vier Jungs hat sich nicht viel verändert, man spielt immer noch eine kraftvolle Mischung aus modernem Hardcore, Metal und hier und da werden melodische Punkrock-Momente eingestreut, wobei diese eher nur am Rande vorkommen. Ich schätze mal, dass bei denen im Bandbus in letzter Zeit doch recht viel Metal lief, da eine fette Metalcore-Kante nicht zu leugnen ist. Könnte mir durchaus vorstellen, dass Plague Mass in der einen oder anderen Myspace-Playlist von schwarz bemalten knuddel-mich-Jugendlichen stehen. Dass sie trotzdem nicht mit Caliban und Konsoerten in einen Mülleimer zu werfen sind, liegt daran dass sie erstens gut sind und man sich beim Hören dieser CD nicht vor Scham ins Gesicht schlagen muss und zweitens kommt das alles viel persönlicher und unglatter daher. Im Booklet werden sich Gedanken gemacht, man reflektiert und sinniert übers Musikmachen und das Ganze scheint ihnen schwer am Herzen zu liegen. Sympathisch. Wer es also schweden metallisch und moderncoring mig, sollte reinhören (7)

www.burnyourears.de
Meine zweite Platte nach einander mit religiösem Bezug in den Texten. Während bei IMPIOUS das Blutbad eines religiösen Fanatikers beschrieben wird, scheint es auf „Deathless“ eher um die Zweifel an der Religion als solche zu gehen. Soweit ich die düsteren Texte verstehe, geht es hier um Menschen, die sich stark in der Religion verwurzelt sehen und dann von ihrem Gott im Stich gelassen werden – so er denn jemals da war. Aber 100% genau kann ich die Texte auch nicht deuten – auf jeden Fall ist das keine Gute-Nacht-Geschichte für Kinder. Und damit haben ich auch schon einen guten Link zur Musik des österreichischen Quartetts. Ohne in die Sparte „Metalcore“ zu verfallen wird hier sehr energischer NewSchool-Hardcore geboten, der immer wieder Moshparts beinhaltet (der tiefst mögliche Akkord spielt also eine zentrale Rolle im Songwriting) und öfter mal auch Riffs aus dem Metal adaptiert. Allerdings liegen sie soundmäßig, wie erwähnt, relativ weit von dem entfernt, was man Metalcore nennt. Soweit ich es dem Booklet entnehmen kann, scheint die Band auch eher das Selbstverständnis einer Hardcoreband zu haben – so finde ich z.B. dort das Wort „Punk“ eher als das Wort „Metal“. Und das passt auch ziemlich gut. Und auch wenn es ab und zu gesungene Passagen gibt (allerdings eher als Sahnehaube denn als gleichberechtigtes Stilmittel), die ein wenig an ATREYU denken lassen, ist die Musik vor allem ziemlich düster und bedrohlich. So sind die Passagen, in denen sie mal etwas Luft holen lassen auch eher dünn gesät – woran vor allem auch der Schlagzeuger Schuld trägt!? Zum größten Teil gibt es hier ordentlich was auf`s Fressbrett in den fünf Songs. Und manchmal wie bei „The Halfway Dead“ geben sie dabei dem moshsüchtigem Publikum eine absolute Vollbedienung, ohne dabei ihre Hardcoreroots zu vergessen. Das ist schon eine sehr schöne Mischung und sie klingt eben nicht so komplett beliebig, wie vieles, was unter dem Namen Metalcore läuft. Und dass die Jungs, die unter anderem bei Band wie J*A*N feat. UDSSR, ANTIMANIAX, PLEDGE ALLIANCE, ONCE TASTED LIFE, CANDY BEAT CAMP und KNÃTARÃT spielen oder gespielt haben, auch was zu erzählen haben beweisen sie auch im Booklet, welches ein kleines Manifest beinhaltet, in dem es um den Vergleich zwischen heutiger Rock/Hardcore-Musik und dem Kapitalismus, sowie den selbstauferlegten Klischees der Szene geht. Starkes Stück der jungen Österreicher, die im letzten Jahr noch eine Split mit WORLDS BETWEEN US raus hatten. Obwohl sie das Genre nicht revolutionieren, klingt es doch irgendwie erfrischend anders. (Kai/8,5 of 10)

www.pitfire.net
Aus Österreich kommt nicht all zu viel bekanntes in Sachen Hardcore. Eine der Bands, die seit einigen Jahren immer wieder auf sich aufmerksam macht, sind „The Plague Mass“, die sich dem emotionalen, gleichzeitig aber auch metallischen und vertrackten Hardcore verschrieben haben. Aufgemacht als schönes Digi-Pack legen sie nun mit „Deathless“ eine neue, fünf Songs starke EP vor. Das Grundrezept bleibt sich dabei bei allen Songs gleich: Schöne Melodien, rockige Riffs und eindringlicher Schrei-Gesang. Bei all dem bewahrt man sich eine gehörige Portion Eigenständigkeit. Denn obwohl immer mal wieder ein bekanntes Metalriff durchschimmert, hat man nie das Gefühl, bereits alles gehört zu haben. Sattsam bekannte Breakdowns oder Moshparts sucht man also vergebens. Auch sind die Gitarren nicht wie bei vielen anderen metallischen Bands so tief gestimmt wie nur möglich. Konsequenterweise gibt es dann auch nicht stumpfe Mitgröhl-Parolen als Texte, sondern intelligentes zu Themen wie Religion und Vergänglichkeit. So sinniert im ersten Song „The Martyr“ ein gläubiger sterbender über sein Leben und beginnt an seinem Gott zu zweifeln. Ebenfalls im Booklet abgedruckt ist ein längerer Text der Band, der ihr eigenes Selbstverständnis als „Rock Band“ im weitesten Sinne wiedergibt. Und sich dabei eben von klassischen „Sex, Drugs and R’n’R“- Klischees abgrenzt um auf die Bedeutung des eigenen kreativen Schaffens gepaart mit sozialpolitischem Engagement hinzuweisen. The Plague Mass machen Musik mit Hirn, irgendwo zwischen Refused, Converge oder Shai Hulud. Reinhören empfohlen!

glw/drk
All right, this record gives me a huge fucking headache, and certainly not because it is so bad musically. On the contrary, this is really energetic hardcore with more than just a bit of metal influences, and I would file it somewhere between pretty fucking rad and quite decent. What really is creeping me out are their lyrics, and their pseudo-manifesto in the booklet. Ouch. Listen, kids – your religious metaphors have already been done to death by Morning Again, and that was ten years ago (which is quite a long time for a genre like hardcore, considering that most trends don’t even last more than two years). You can bitch and moan about your catholic middle class upbringing until the veggies you are stealing from health food store dumpsters smell even more rotten than your half-baked ivory tower anarchism, but please – don’t shove your white boy guilt trip down other people’s throats. Or, to put it simple: these lyrics are goddamn awful. (Got it? I said “god”, tee-hee.) The problem with metaphors is ironically similar to the problem with drugs: a lot of people use them, but hardly anyone can handle them. And lines like “Both god and the devil have played their greatest trick on us by convincing us of their existence” are not even clever. They’re lame third grade poetry. Propagandhi did a much better job by simply saying “Fuck religion”, and you know why? Simply because words like these have a much wider appeal than squatter intellectualism disguised as deep thoughts. Pheew. Shit likes this and the whole CrimethInc. thing are extremely alienating to outsiders, and even more so than crust punk, the proverbial preaching to the converted. I am sorry that I had to bring up CrimethInc. (well, not really), but the percentage of kids in the hardcore scene that have heard about Situationism before Catharsis put in on the merchandise table is close to zero. And I am pretty sure that you have read your Debord and Marcuse after your intital Harbinger and Evasion encounters, but this is like saying, “Oh, you know, I finally started getting into The Clash after six years of listening to Rancid”. The “mindless spectatorship” and “purchasable rebellion” you claim to refuse in your booklet is exactly what allows you release your records. Yeah, sure, contemporary music does not challenge the capitalist status quo, but bands like The Plague Mass are part of the problem. Every single record is a commodity that can and will be bought and sold, and hardcore with metal guitars and a punk attitude certainly does not have anything tangible to offer in terms of revolutionary ideas. The very same rock and roll mindset that is being criticized here spawned bands like MC5 after all, who without any doubt, were so much more than – in the words of The Plague Mass – “god-like entities ( &) to worship”. They were revolutionaries. To sell five songs that have been released in an edition of fivehundredsomething copies as a quasi-revolutionary tool in the tradition of artists that challenged dictatorships isn’t dangerous to the neo-liberal world order; it’s just self-righteous and arrogant. I seriously fail to see any radical politics here, it’s nothing more than suburban kids rebelling against a very vague form of authority that they have very little understanding of. Stealing your music from Swedish death metal and American hardcore bands and supposedly spicing it up with a confused and confusing mixture of 20th century philosophy and cultural criticism is wack, and not the oh-so-radical “plagiat” in the sense of Debord. Other artists have done this much better, and much more thoughtful, only with different tools. It’s called “remixing”. Ever heard of it? D’oh. To end this review, I would like to quote Nine (the rapper, not the Swedish hard rockers): “I heard your album and I don’t believe a word of it”.

www.truesidemusic.de
Politisch, Kritisch, Geil …that’s it!!! THE PLAGUE MASS haben auf Ihren vorherigen Releases bereits bewiesen das sie es auf dem Kasten haben und an Ideen einen riesen Fundus besitzen!!! Und mit Ihrer CD-EP DEATHLESS haben Sie es endlich auf den Punkt gebracht!!! Kompakter und knallender Hardcore/Metal ohne Langeweile!!! Neben ASTPAI oder auch ESTATE eine der besten Akts die im Moment ( nicht nur ) in Österreich Ihr Unwesen treiben …und neben TO KILL eine der europäischen HC Bands die man echt nicht verpassen sollte, musikalisch gibt es zu den 5 Römern ebenfalls einige Parallelen, Bands wie RISE & FALL sollten hier auch nicht außen vor lassen …und dann haben wir noch eine grosse Kelle Metal, Moshparts, Craziness und Chaos, viel Geschrei, tolle Melodien, und und und …THE PLAGUE MASS wissen gute Songs zu schreiben, und Ihre Einflüsse wirklich interessant und krachend zu verbauen, sehr gerne würde ich dies mal live erleben!!! Das ganze kommt im netten Digi mit Faltbooklet …catch!!!(8/10)

www.helldriver-magazine.de
The Plague Mass aus Österreich hinterließen mit ihrem Debüt Album Visitation einen positiven Eindruck. Jetzt legt die Band ein Jahr später eine neue EP vor. Die fünf enthaltenen Songs gehen stilistisch in dieselbe Richtung wie das Debüt. Hier wird metallischer Hardcore mit vielen Melodien und frischen Ideen geboten. Von typischem Metalcore ist die Band recht weit entfernt, weist aber auch eine gewisse Verwandtschaft auf. Die Band ballert meist amtlich, hat aber immer ein Händchen für auflockernde Melodien. Die Songs erwecken so nie den Eindruck zu erdrückend zu sein. Weiterhin weisen die Songs Einflüsse von Bands wie Converge sowie 90er Jahre New-School Referenzen auf. The Plague Mass schaffen es recht gut die Songs abwechslungsreich zu arrangieren und dabei dennoch eingängig zu sein. Shouter J.C. schreit die meiste Zeit oder legt seine Ansichten in Form von Spoken Words dar. Auf cleanen Gesang wird verzichtet. Die ganz großen Hits sind auf „Deathless“ leider nicht enthalten, richtig schwache Songs sucht man aber ebenfalls vergebens. Die Band klingt sehr erfrischend und weiß durch ihre Spielfreude anzustecken. Weiterhin kommt die EP im schicken Digi-Pack mit coolem Artwork daher. Wer auf metallischen Hardcore mit Herz macht mit diesen Herren aus Österreich nichts falsch. (rg) (5/7)

www.metalspheres.de
Gleich vorweg, dieses Review ist ein schwieriges Unterfangen. Ich schätze die Österreicher The Plague Mass sehr und ihr erfrischend leichfüßig Genregrenzen ignorierendes Debut “Visitation” habe ich mir gerade noch mal genüßlich zu Gemüte geführt. Der Anlass dafür war die Ratlosigkeit, die diese EP bei mir hinterlässt. Unverändert präsentieren sich The Plague Mass als ausgesprochen intelligente Vertreter harter Musik, schreiben exzellente hintergründige Texte und erklären ihre Ideen und Ansätze erneut ausführlich im Booklet, wobei diesmal in erster Linie die reaktionären und unreflektierten Dogmen des Rock’n’Roll-Business zum Thema gemacht werden. Und ja, es ist zweifellos bitter notwendig, zu ergründen, in wie weit Musik heute überhaupt noch die bestehenden Verhältnisse in Frage stellt oder doch mehr immanenter Teil des Systems ist. Was übrigens auch die immer unerträglicheren „Politik hat nichts mit Musik zu tun“-Phrasen all derer, die sich so gerne vor einer klaren Distanzierung von rechtsextremen und faschistischen Ideologien drücken, noch mal in einem anderen Licht erscheinen lässt. ?So viel dazu, musikalisch gesehen bietet diese EP guten Metalcore. Das ist nicht wenig, aber ich habe ehrlich gesagt mehr erwartet. „Deathless“ klingt nämlich unerwartet homogen, was man sicherlich als Weiterentwicklung oder Reifung verstehen kann, doch gerade dieses punkig-ungestüme Element des Debuts fehlt schmerzlich. Gleichzeitig gehen viele Schattierungen verloren, „Visitation“ blieb lange spannendes Neuland, während man sich hier doch überraschend schnell orientieren kann. Ein wirklich die Grundmauern erschütternder Song wie „Das Mass aller Dinge“ fehlt einfach und das ist nicht leicht zu verkraften. Dabei haben diese ausgesprochen gut produzierten neuen Songs durchaus Klasse , nur unterscheiden sie sich einfach nicht ausreichend von so vielen einschlägigen Metalcore-Vertretern. The Plague Mass bleiben so eine Band, die man kennen lernen sollte, wobei „Visitation“ allerdings aus meiner Perspektive eindeutig den Vorrang verdient.

www.thedanceofdays.org
oh. winter days are made for metal. Don’t know. Wandering around with In Flames on the headphones, and having a cup of tea with Paradise Lost coming out of the boxes. The Plague Mess record came right in time. The CD that boy and girl Noise Appeal released is a blast. I would not have thought so. As I am, and everybody knows that, more likely not that metal HC guy, this one serves the prove that it can be something really good. and that genres are for idiots anyway. I always knew that the Plague Mess had a political, say, agenda, which can be annoying. And even with what they write about rock and roll and how male dominated it is (true), it shows that the Plague Mess have not given up on ideals. And yes boys, it is a shame that mindlessness became something cool these days. I still keep on asking myself why it is that music and aesthetics of that genre (hehe) is so male dominated. To be honest. Whenever I am at shows, it makes sense. As long as it is not understood by each one of us, that music can be played by anyone, and that art is an outlet to fulfill our ideas, it will only serve the privileged (in a ‘genre’), that appear as whatever is seen for a need to be bought and sold. The Plague Mess is band of boys with big hearts in their chests.(ad)

www.allschools.net
THE PLAGUE MASS fallen mir sofort wieder ein, als ich ihre neue EP „Deathless“ aus dem Umschlag ziehe. Ich entsinne mich, dieses Jahr schon einmal von ihnen gehört zu haben und zwar, als sie gemeinsam mit WORLDS BETWEEN US eine Split EP 7 Inch herausbrachten. Damals sah ich in den Jungs eine solide Band, die allerdings noch nicht die Nische für sich gefunden hatte, oder zumindest das Songwriting, welches sie aus der grauen Masse der typischen, melodiösen HC/Metal Bands heraushebt. 4 1/2 Skulls gab ich damals und vergaß die Band sehr schnell. Nun, geraume Zeit später, liegt das neue Machwerk vor mir. Hardcover, kein Plastik, ausklappbares Booklet, in dem sich alle Texte abgedruckt finden und zudem ein vielzeiliges, äußerst interessant zu lesendes Statement der Band, bezüglich der musikalischen Instanz Rock ´n´ Roll und dessen Stellenwert und Verantwortung im künstlerischen, wirtschaftlichen, wie auch sozialpolitischem Leben.?Diese, vermutete, Lebenseinstellung spiegelt sich auch in den Texten wieder. „The Martyr“, z.B., erzählt die letzten Momente im Leben eines Gläubigen, der im Angesicht des Todes an sich, seinem Leben und seinem Gott zweifelt: „Now, I´m about to die, I renounce this paradox. For weakness will never be strength.“ Für mich als gläubigen Katholik natürlich heretische Blasphemie, aber auch dies erklären THE PLAGUE MASS in ihrem „kleinen“ Statement im Booklet und verhelfen mir dadurch ihren Standpunkt zumindest nachzuvollziehen. Auch die Lyrics der restlichen Songs haben Grübelcharakter und ich gestehe ehrlich, dass ich dies TPM nach dem ersten Hören nicht zugetraut hätte. Asche über mein Haupt!?Wohingegen beim ersten Kontakt mit dieser Band nicht gerade meine Hose vor Vergnügen platzte, sitze ich hier an meinem PC und bin einfach nur beeindruckt, wie sehr sich diese Band doch verändert hat! Nicht nur der Sound ist richtig gut gelungen, auch das Arrangement ist abwechslungsreicher. Sicher sind hier immer noch eine Menge HC und Metaleinflüsse herauszuhören, aber insgesamt wirken die „neuen“ TPM nun wesentlich runder und vor allem: Rockiger! Dabei klingt diese Band härter als beim letzten Mal, als sie noch feucht/fröhlich vor sich hinknüppelten. Nein, THE PLAGUE MASS haben endlich ihr funktionierendes System gefunden und das in noch nicht mal einem Jahr; erstaunlich!? Auch die Stimme vom Sänger, damals noch eher „naja“ ist auf der Deathless“ EP soo derbe genial gemacht, dass ich mich gar nicht satt hören kann. Endlich wird hier weitgehendst auf den furchtbar klingenden klaren Gesang verzichtet, der mich bei der ersten Split arg genervt hat. Hier erscheint er nur für Bruchteile und ist ausnahmsweise sogar songdienlich. Die Schreiparts erinnern an Blackmetal, nicht dass der Sänger wirklich kreischen würde, sondern eher, wie er die Worte betont. Ähnlich wie bei A TRAITOR LIKE JUDAS. Gefällt mir auf jeden Fall sehr gut und enthält unheimlich viel Potential und Aggressivität in jeglicher Hinsicht. Meinen Glückwunsch, meine Herren!? 8,5 Skulls (Linc)

www.xnay.at
Wenn eine heimische Band aus dem Hartwurstsektor wieder eine neue Platte released, dann hört man meistens gern genauer hin. So auch geschehen bei einer neuen EP namens „Deathless“ der Grazer Plague Mass, wiederum erschienen auf dem umtriebigen Mini-Label Noise Appeal. Die Band hat sich ja in relativ kurzer Zeit einen beachtlichen Status aufgebaut und obwohl ich die letzten Splits/EPs nicht so beachtet habe, freute ich mich auf dieses Scheibchen. Am Anfang passt eigentlich auch alles; schmissige Riffs, Kreisch-/Growlgesang, hämmernde Drums, eine gute produzierte Platte, perfekt denkt ihr euch jetzt. Allerdings haben wir leider das typische „Wiederanhör-Syndrom“ bei „Deathless“. Kaum legt man die CD das zweite Mal ein, gähnt man mehr als normal und irgendwann ist man von der Austauschbarkeit dieser Platte so genervt, dass man sie erneut wieder rausnimmt. Und dieses Bild ändert sich dann auch nicht wieder. Metalcore ist sowieso ein schweres Feld was Innovationen anbelangt, doch manche Bands schaffen immer wieder den Absprung zu etwas Neuem oder zumindest zu einer soliden Produktion. Plague Mass sicherlich nicht, dafür kommt permanente Langweile auf und ich ärgere mich, dass ich mich mit dieser Platte überhaupt beschäftigt habe. Fazit: Der Beweis, dass der erste Eindruck oft täuschen kann, ist hiermit wieder mal gegeben. Zwar funktionieren Kracher wie beispielsweise „The Plot“ live sicher großartig und an sich wäre das Teil ja auch gut, wenn da nicht dieses Gähn-Gefühl nach jedem Stück wäre. Schade eigentlich, denn technisch versiert sind die Jungs sicher, das Cover, das Booklet und auch die meisten Lyrics sind einfach großartig und auch die immer wiederkehrende Punk-Attitüde in den Songs gefällt mir. Nur das macht eben noch keine außergewöhnliche Scheibe aus. Nicht einmal gesundes Mittelmaß, vielleicht heben sich The Plague Mass mit ihrem nächsten Release wieder mehr von der Masse ab, denn diese Scheibe ist mir zu sehr trendbewusst.

http://terapija.net
Skori gosti koncerata u Sloveniji (4.XII, Ljubljana, My Own Revolution Fest, 6.XII Postojna, Hiša kulture) i u Hrvatskoj (5.XII Fažana, Kasarna) imaju jedan objavljeni EP za austrijsku indie-etiketu Noise Appeal Records. Band je iz Graza (Austrija). Da vidimo o ?emu se radi…
Jebemti… ovi bi mogli sve sravniti sa zemljom – bila mi je prva pomisao kada sam ih ?uo. Teški, brzi hardcore-punk s gnjevnim vokalom kakav je nekad imao Ian McKaye i Henry Rollins s otprilike sli?nim angažiranim tekstovima o politici, nezadovoljstvu i stvarnostima od kojih ti se ježi koža. Ovaj band misli i radi ozbiljno što su naglasili ovim ubita?no prodornim EP izdanjem na kojem imaju 5 kompozicija od kojih ti se doslovce smrznu sve stanice na tijelu. Band nema gotovo nikakvu promociju i vjerojatno je niti ne želi jer je po njima svo zadovoljstvo koje je postojalo otišlo doslovce do?avola. Ovdje je rije? o bijesnom protestnom i agresivnom punk/hardcore bandu koji doslovce melje poput mašine za faširanje mesa. Interesantno je da se predstavljaju kao vegani, ali nisu bijesni na sve oko sebe što god vide da bi mogli pretvoriti u apokalipsu. Pretpostavljam da se radi o striktnom straight-edge bandu. Opaka punk/hc glazba koju sviraju J.C ‘Tight Pants’ Smith (gitara, vokal), Bernando (bubnjevi), T.C.Fresh (bas, vokal) i Reverend G.Goldmund (gitara) je ustvari samo angažirani cvile?i protest na nezadovoljstvo koje je ro?eno u finom i kulturnom austrijskom društvu. De?ki u Austriji imaju manje-više sve što im srce poželi (?ak i dobre gitare, odli?nu produkciju), a pokušavaju scenirati trulost života kojeg mi na žalost Balkanci imamo i previše. Ne?u ulaziti u njihove tekstove jer sam se toga naslušao odavno. Svaka ?ast momcima da su na omotu jasno ispisali svoju ‘liriku’ u kojoj uvjeravaju sebe i slušatelja da su ljudi koji poštuju Boga, da nisu mesojedi, da imaju ‘prave’ principe za život u ‘normalnoj’ ljudskoj zajednici koja ih ne doživljava niti 1 posto, da pljuju po svemu što im je kontradiktorno, ali moram priznati da mi je ovakvih punk-hc bandova puna glava i više ne obazirem pažnju na njih. Samo bi nešto mijenjali i nešto bi pokušavali nametnuti, a to im nikako ne polazi za rukom. Do?ite na Balkan, u Bosnu i Hercegovinu, u Hrvatsku, Srbiju, Crnu Goru, Makedoniju, Bugarsku, Rumunjsku, Moldaviju… i proživite jedno 10-tak sirotinjskih godina bez prebijene pare, kune, marke (eura) u džepu, onda ?emo vidjeti vaš bijes kada ?e te se otimati za radno mjesto ne samo glazbenika, ve? i najamnog radnika. Poslovica ‘dobro se s dobrim pla?a’ ne postoji u Balkanskim financijama. Samo u prijateljskim odnosima koji moraju biti jako dobri a da te netko ne ubije.
A ovo je band koji doduše svira koncizni hc-punk, ali ništa ne razumije pravi razlog zašto je bijesan i agresivan u jednoj od najkulturnijih država na svijetu. Novi post-trend punka križanog s metalom? Ajde, pri?ajte pri?e Mozartu, Hundertwasseru i Satan Panonskom… oni najbolje znaju što je sirotinja i straight-edge. horvi // 28/11/2008