Sex On The Beach – Power / noise25

Sex On The Beach – Power / noise25

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FORMAT
12″

STATUS
available

RUNNINGTIME
38 min. 56 sec.

TRACKLIST
01 prologue
02 first date
03 living isn‘t easy
04 when he stops talking, start running!
05 power
06 entourage
07 sunrise

PRESSING INFORMATION
300 made
free download code included

RELEASE DATE
02.05. 2012

roteraupe.de
um ehrlich zu sein schreckt ein solcher bandname – mich zumindest – erst einmal ab. das klingt ein bisschen nach schülerband, die sich nach einer der ersten saufeskapaden ein “lustiges” wortspiel überlegt haben. aber “never judge a book by its cover” und wenn man sich die biographie der band durchgelesen hat wird klar, dass man es hier mit ambitionierten musikern zu tun hat und zuschreibungen wie “lustig” oder “schülerband” hier nichts verloren haben. hört man dann die platte so verfestigt sich diese meinung. und über das wiener label noise appeal records veröffentlichen sex on the beach nun ihr debüt-album power und der name ist programm.
2010 bei einem konzert der melvins in seattle habe ich mir mal gedacht, dass die idee zwei schlagzeuge zu benutzen den bands vorbehalten ist, die sich schon seit jahrzehnten in der musikszene bewegen, denn diese idee kam wir wahnsinnig komplex vor. aber auch sex on the beach haben sich dazu entschieden ihren songs eine wucht durch zwei schlagzeuge zu verleihen und so sind alle stücke auf der veröffentlichung durch ein stampfendes und kraftvolles drumming getrieben. hinzu kommen zwei gitarren welche durch die harten riffs zur schwere der songs beitragen. wem nun aber die metal-assoziation in den sinn kommt liegt falsch, denn die band ist eher im prog-rock oder gar krautrock zu hause.
durch wechselnde tempi und den gut plazierten einsatz von synthies haben die songs ihre eigene dynamik und auch die schwere der songs wirkt dadruch nicht erdrückend oder einschränkend. gar tanzbar wirken die sieben songs. der titel “power” ist hierbei sehr treffend gewählt, denn kraftvoll sind die stücke in jedem fall. hut ab für diese innovative idee, das gelungene songwriting und minimalistische stücke die nicht einfältig klingen. man darf sich jetzt schon auf mehr freuen!

kapuzine sept/oct 2012
Zuerst ein Groove der schaufelt wie ein Mississippidampfer. Ein Prolog mit Wabberkeys und später werden Powergitarrenchords dazu garniert. Dann wird Druck gemacht wie in einem Teekannekessel: ?First Date?! Ein nach vorn abgehendes Songmonster. Überhaupt: Energie, Schub, Sturm, Tat und Drang, darum dreh sich’s auf “Power”., und zwar alles stimmlos, rein instrumental. Alles kommt irgendwie licker daher, hat’s aber dick dahinter. Fast schon eleganter Postcoolnes (wie man ja vielleicht jetzt schon sagen kann), dass man bald geneigt w#re die Hippster-Messlatte anzulegen. Keine Angst! Is nich. Das ist keine Bobo-Musik, aber ein Fall für den musikgeschichtlich Gebildeten, soundgeschulten Ex-Punk und Posthardcoreianer allemal und sowieso. Raffiniert strukturierte Kompositionen, clevere Arrangements plus 2 Drummer die am Punkt spielen und basta. Nichts holpert, alles fließt. Man wird ohne Vorwarnung und optionslos in den ab und an auch kraut- oder psychorockigen Soundsog gezogen.
Ganz bestimmt haben wir es hier mit einer der besten und spannendsten Ösibands abseits vom FM4-Alternativmainstream zu tun. Out on Noise Appeal Records, das ist sympathisch und logisch. In Sachen Energie blitzen jedenfalls auch starke Momente der Erinnerung an das Vorgängerduo United Movement auf. Dieser Sound, diese Tightness und diese Hingabe mit der diese Musik gespielt wird lässt offene Münder zurück (Wow! Haben alle unisono vorher noch ins Eck genagelt gesagt): Will sagen: SEX ON THE BEACH, das ist schon verdammt, ähhhm, ihr verzeiht: geeeeiiiillll!!!!!! (huck)

freistil magazin #44
So kacke kann der Bandname nicht sein. Zumindest aus der PR-Perspektive. Denn in etwa jedem zweiten Artikel – gefühlt, nicht statistisch erwiesen –, der diese Band behandelt, wird erwähnt, dass die Band zwar super, aber der Bandname kacke ist. Und jetzt kommen Sex On The Beach endlich mit der ersten Platte um die Ecke und nennen sie ganz einfach mal „Power“. Wenn das nicht Wahnsinn ist, dann ist es vorsätzlicher Wahnsinn. Ich bin für eine Trilogie. Teil 2: „Magic“. Teil 3: „Freedom“. Unterm Strich ist das alles natürlich wurschter als Rex-Gebäck. Nomen ist eine Rose est nomen. Und Power hat das SOTB-Debüt durchaus. Da geht viel nach vorne, und was hinten bleibt, hat guten Grund dazu. Einfache Lösungen, gelöste Energie, gewinnender Style, alles mit Köpfchen, aber unverkopft. Auf der Platte wird elegant eklektisiert. Classic Rock bis Electro, und überall geht das Präfix ab. Man hört, meint zu kennen, hat aber eine Mordsfreude dabei. Unverhohlen postmodern. Postmodern? Overhyped? Don’t care. Rockt.(steroid)

falter 22/2012
Wer sein Debutalbum “Power” (Noise Appeal) nennt, pokert hoch. Die mit zwei Gitarren, zwei Schlagzeugen und einem Keyboard unkonventionell besetzte Wiener Instrumentalband Sex On The Beach löst ihr Versprechen in sieben teils recht ausladenden Stücken jedoch problemlos ein, wobei ihre “Power” weniger eine angeberische-muskulöse, sondern vielmehr eine ausgefuchst-konzeptionelle ist. (G.S.)

www.amazingstardust.com
Lange genug hat es gedauert. Mit Power veröffentlichen Sex on the Beach ihr erstes Album. Sie zeigen: Instrumental-Rock-Bands funktionieren doch.Sex on the Beach kommen aus Österreich, spielen Instrumental-Rock und haben eine halbe Ewigkeit für ihr Album gebraucht. Warum? Wahrscheinlich, weil es schwierig ist, Jam-Sessions in Songs einzufangen. Live kann man improvisieren, so viel man will. Auf Platte muss man sich halt auf einen gewisse Spielzeit beschränken. Auf Power haben es knapp zehnminütige Brecher, wie auch knackige Fingerübungen geschafft. Sie eint: Die schlichte Großartigkeit.Instrumental Rock ist nicht oft spannend. Hier jedoch schon. Manche Stücke fließen dahin, man kann sich darin verlieren. Andere Songs sind wiederum beinahe tanzbar. Selten wurde das Spektrum harter Rockmusik so gut ausgelotet wie hier. Power kann man hier anhören. Sollte man, muss man!www.dieroteraupe.deum ehrlich zu sein schreckt ein solcher bandname – mich zumindest – erst einmal ab. das klingt ein bisschen nach schülerband, die sich nach einer der ersten saufeskapaden ein “lustiges” wortspiel überlegt haben. aber “never judge a book by its cover” und wenn man sich die biographie der band durchgelesen hat wird klar, dass man es hier mit ambitionierten musikern zu tun hat und zuschreibungen wie “lustig” oder “schülerband” hier nichts verloren haben. hört man dann die platte so verfestigt sich diese meinung. und über das wiener label noise appeal records veröffentlichen sex on the beach nun ihr debüt-album power und der name ist programm. 2010 bei einem konzert der melvins in seattle habe ich mir mal gedacht, dass die idee zwei schlagzeuge zu benutzen den bands vorbehalten ist, die sich schon seit jahrzehnten in der musikszene bewegen, denn diese idee kam wir wahnsinnig komplex vor. aber auch sex on the beach haben sich dazu entschieden ihren songs eine wucht durch zwei schlagzeuge zu verleihen und so sind alle stücke auf der veröffentlichung durch ein stampfendes und kraftvolles drumming getrieben. hinzu kommen zwei gitarren welche durch die harten riffs zur schwere der songs beitragen. wem nun aber die metal-assoziation in den sinn kommt liegt falsch, denn die band ist eher im prog-rock oder gar krautrock zu hause.durch wechselnde tempi und den gut plazierten einsatz von synthies haben die songs ihre eigene dynamik und auch die schwere der songs wirkt dadruch nicht erdrückend oder einschränkend. gar tanzbar wirken die sieben songs. der titel “power” ist hierbei sehr treffend gewählt, denn kraftvoll sind die stücke in jedem fall. hut ab für diese innovative idee, das gelungene songwriting und minimalistische stücke die nicht einfältig klingen. man darf sich jetzt schon auf mehr freuen!

www.musicaustria.at
Wer auf ein musikalisches Erlebnis der wirklich anderen Art gewartet hat, kommt bei dieser Band mit Sicherheit voll auf seine Kosten. Was nämlich Sex On The Beach fabrizieren, fällt auf erfrischende Art so sehr aus dem Rahmen des Gewöhnlichen, dass eine Beschreibung in Worten nur bedingt ausreicht, um wirklich vermitteln zu können, wofür diese Formation steht. Irgendwelchen Kategorisierungsversuchen entzieht sich die Combo gekonnt dadurch, dass sie ihren Sound so weit wie möglich fasst. Sex On The Beach sind räudiger Rock genauso wie schräge Elektronik, Sludge genauso wie „Post-Irgendwas“, was sie entstehen lassen, ist tanzbar wie auch in höchstem Maße hypnotisch und fesselnd. Mit „Power“ (Noise Appeal Records) erscheint dieser Tage nun endlich das langerwartete Debüt. Präsentiert wird das gute Stück am 2. Mai im Wiener Shelter.Sex On The Beach – “die beste Band Österreichs, dem schlechtesten Namen weltweit” – bringen ein faszinierendes Beispiel dafür, dass man sehr wohl ohne den großen Firlefanz auskommt und Rockmusik sehr wohl auch ohne die großen Gesten oder irgendwelchen klischeebeladenen Pathos funktioniert. Für die Band, deren Mitglieder ihre Identitäten nicht preisgeben, steht alleine die Musik und deren Wirkung im Vordergrund. Sich irgendwo zwischen den Polen Stoner- , Psychedelic-Rock, Pop und elektronischer Tanzmusik hin und her bewegend, erschafft die vier Köpfe zählende Truppe (zumindest das ist bekannt) ein vielschichtiges, bis in das kleinste Detail ausgearbeitetes und an Nuancen und Facetten ungemein reiches Klangtheater. Die Position des Sängers durch ein zweites Schlagzeug besetzt, lassen Sex On The Beach einen ungemein druckvollen und zugleich fast schon hypnotisch wirkenden Gesamtsound entstehen, welcher sich von Ton zu Ton stetig verdichtet und dem man als Zuhörer und Beobachter einfach ausgeliefert ist.Die Mitglieder lassen den ständig pulsierenden und sich stetig in Bewegung befindlichen Stücken viel Zeit sich voll zu entfalten und halten damit den Spannungsbogen durchgehend auf dem höchsten Level. Schritt für Schritt erwachsen aus all den verschiedenen klanglichen Elementen faszinierende akustische Kunstwerke, die einfach nur in Staunen versetzen, geben sie von Mal zu Mal doch immer neue Geheimnisse preis.Besonders auf der Bühne stellt die Combo eine wahres Ereignis dar. Maskiert und in Schwarzlicht gehüllt, fesselt die Band ihr Publikum mit einem lange nachwirkenden Hörerlebnis, von dem man einfach nicht genug bekommen kann. Sex On The Beach liefern eindrucksvoll und auf begeisternde Weise den Beweis, dass das Genre des Rock immer noch Überraschungen auf Lager hat. Bleibt zu hoffen, dass man von dieser außergewöhnlichen Band auch in Zukunft noch so einiges zu hören bekommt. (mt)