The Happy Sun Band LP Cover

noise80, LP
noise81, CD

STATUS
available

RUNNINGTIME
45 min. 16 sec.

TRACKLIST LP
A1 Alien Girl
A2 All Your Colours Fade Into Me
A3 On A Rail A4 Summerrain
A5 The Smiling Enemy
A6 Rabbit Gang
B1 Stars Without Fame
B2 Born To Realize
B3 Red
B4 Evil Heart
B5 Harmonize
B6 The House On Highland Avenue

PRESSING INFORMATION
300 copies, 180g, clear transparent, printed innersleeve, DL code included

TRACKLIST CD
01 Alien Girl
02 All Your Colours Fade Into Me
03 On A Rail
04 Summerrain
05 The Smiling Enemy
06 Rabbit Gang
07 Stars Without Fame
08 Born To Realize
09 Red
10 Evil Heart
11 Harmonize
12 The House On Highland Avenue

PRESSING INFORMATION
500 copies, digipak, including booklet

RELEASE DATE
27.09. 2019

www.hallowed.se

A sun that is happy is probably a good thing for the world, unless it gives too much heat because it is too happy. The Happy Sun is a project by Gerhard Potuznik, a musician that is prominent in the circuits of electronic music. He was apparently listening to some old amateur recordings he had, music recorded in the 70s and 80s and inspired by bands of that era. It inspired him to write new stuff, but that new stuff didn’t fit his normal electronic sound for GD Luxxe so a new entity needed to coma alive and hence The Happy Sun was born. And it is a happy album that much is certain – but is the sun really happy? Perhaps it is.
Musically it is a bit nostalgic, shoegaze, psychedelic rock like it was in the late seventies but with a modern flair – something like that. The production is fresh and modern, the vocals good and the overall sound is pretty happy. I would claim that the album is relatively varied and it is good that their nostalgia at least draws from something a bit more obscure than most other nostalgia-infused bands we see today. But I would not call this original but at least there is a sense of freshness in all the nostalgia. It is an album that will probably work well amongst a wider audience; it should not scare away any potential fans.
It is good this album, the songs are strong and enjoyable to listen to. I wouldn’t say that it is an album that has too many flaws; it is a fine experience to listen through it. The lack of originality is one thing that a critic has to point out though, and even more the lack of a distinct hit song that draws the listener into the album – I think such a song is missing. But when you are listening to the album that becomes less of a thing and you enjoy a fine album, an album that could make you smile a little bit. It is a happy album and quite enjoyable, albeit not fantastic.
I am not sure that it makes the sun happy but it will probably make plenty of music fans happy and that is perhaps enough, I think that it should have been a bit more memorable though. Perhaps dared a little more but I don’t think you should be too harsh on a band that makes a pretty strong and happy album – the sun may be smiling a little bit when enjoying this debut album by The Happy Sun. (Daniel Källmalm, 4/7)

Legacy #123 / 2019

Unbeschwert, manchmal gar relaxt, aber dennoch irgendwie fordernd: Der Power-Pop, den The Happy Sun mit zahlreichen Ingredienzien aus dem Indie-Sektor mischen, strahlt eine musikalische Eigenart aus, die erst einmal nicht näher zu beschreiben ist – doch genau das ist auch einer der wichtigsten Reize, mit denen die Band auf ihrem selbstbetitelten Debüt auf sich aufmerksam macht. Würden sich die Musiker von U2 mal wieder etwas mehr Richtung Independent bewegen, The Cure ihre mittlerweile sehr verkrampften Arrangements wieder lockern und so manche Alternative-Kapelle sich intensiver mit den 80s auseinandersetzen, wären in allen Fällen die besten Voraussetzungen für einen gemeinsamen Jam mit The Happy Sun gegeben. Die zwölf neuen Stücke sind zwar nur eine erste Bestandsaufnahmen, jedoch jetzt schon zeitlos stark und nicht zuletzt wegen ihrer vielseitigen Ausrichtung von vorne bis hinten spannend. Die Emotionen sind hin und wieder gezügelt, aber dennoch spürbar, die hintergründigen Tastensounds sorgen für eine ansprechende Atmosphäre, und Mastermind Gerhard Potuznik, der sich auch den Vocals erprobt, kann seine langjährige Erfahrung in der österreichischen Musikszene nutzen, um in einem etablierten Rahmen noch einmal neue Akzente zu setzen. The Happy Sun ist unspektakulär und nicht allzu offensiv, doch ausnahmsweise ist genau das auch die größte Qualität dieses Albums. Hier wird musikalische Unabhängigkeit nämlich noch einmal ganz nah an der Basis praktiziert. (BB, 12 Punkte)

badblack-unicorn.de

“Ein bemerkenswertes Album mit hervorhebenswerter Instrumentalisierung und klaren Vocals.”
Am 27.09.2019 erschien von The Happy Sun über Noise Appeal Records ihr gleichnamiges Debütalbum. The Happy Sun ist eine Musikgruppe um den Österreicher Gerhard Potuznik herum. Ich würde das Album genremäßig dem Shoegaze Psychedelic Rock zuordnen. Es finden sich dort 12 wundervolle und melodische Songs.
Textlich ist auch etwas psychedelisches zu spüren. Es geht viel um das Bewusstsein, Emotionen, Außerirdisches, Geister oder Engel. Motive rund um die Natur sind auch zu entnehmen. Die benutzten Worte könnten teilweise auch als Metapher interpretiert werden.
Im Opener „Alien Girl“ geht es schon richtig los. „Alien girl, she does the things she likes/ alien girl, the things she has got in mind“. The Happy Sun betonen in „Evil Heart“ das Zwischenmenschliche, aber mit einer psychedelischen Note. „You’re an angel, you’re a ghost/ you’re the most, the most wanted one“. In „Harmonize“ geht es um die Bewusstseinsebene. „We can harmonize the time/ we can paralyze the mind“. Besonders hier wird eine träge, melancholische Stimmung erzeugt.
„Stars Without Fame“ ist der beste Song auf dem Longplayer und auch etwas chillig. Er ist eingängig und treibend. „Red“ ist eine Nummer, die sehr auf das Bewußtsein geht. „While the light of our souls shines above us ,/ and we walk out and chill in the sun“. „Born To Realize“ ist ein Song, in dem die Gitarren gut herausgespielt werden.
„The Happy Sun“ ist ein bemerkenswertes und tolles Album mit hervorhebenswerter Instrumentalisierung und klaren Vocals. Der Longplayer hat wohlklingende sphärische Songstrukturen und wirkt befreiend auf das Bewusstsein. Hier werden Grenzen gebrochen zugunsten des freien Flusses der Musik. Es wird eine Ebene geschaffen, auf der sich der Hörer wie auf einer Welle treiben lassen kann. Teilweise ist aber auch eine Melancholie zu spüren. Trotz dessen sind es auch kraftvolle und faszinierende Tracks. Die Titel gehen gut ins Ohr. (Roman Golub)

www.blueprint-fanzine.de

Ob diese Sonne wohl wirklich so fröhlich ist, die Gerhard Potuznik mit THE HAPPY SUN aufgehen lässt? Der Österreicher springt mit vollem Anlauf hinein ins Becken des Shoegaze, schnappt nach Luft und atmet den frühen Gothic-Wave ein, mit knirschenden Gitarren und blechernen Drums, die dennoch genau ihre angestrebte Wirkung entfalten. Ein Blick in den Retrospiegel, schnell die Falten aus dem Gesicht gebügelt und den späten Siebzigern / frühen Achtzigern neues Leben eingehaucht. Mal hört man das verzweifelte Nachdenken von JOY DIVISION, dann die Wut der frühen THE CURE und die Kälte der ebenso frühen SISTERS OF MERCY, dann aber auch wieder – plötzlich wie ein Blitz aus heiterem Himmel – kommt THE HAPPY SUN mit Klängen daher, wie man sie eher im Psychedelic-Folk der Siebziger verorten würde – oder in einem Gitarrentrack der frühen PINK FLOYD. Dieses Album lässt die düstere Seite des Punk und des Indie hell erstrahlen, gibt ihnen neue Power und lädt zum fröhlichen (oder eben auch melancholischen) Mitschwingen ein. Ein Album, das der Vergangenheit huldigt, dabei aber keinerlei Staub ansetzt, sondern sich selbstsicher und selbstständig zu präsentieren weiß. (Simon-Dominik Otte, 7/10)

www.musikreviews.de

Hinter THE HAPPY SUN verbirgt sich Tausendsassa Gerhard Potuznik (u.a. auch Produzent für Chicks On Speed und Mediengruppe Telekommander) bei dem in der überschaubaren Szene Österreichs für zeitgenössische Musik zahlreiche Fäden zusammenlaufen. Der Rundum-Mucker, der bereits acht Solo-Alben auf dem Buckel hat, bewegt sich von jeher in einem Spannungsfeld zwischen irgendwie alternativem Rock (höre das improvisatorisch-experimentell geprägte Quartett Mäuse) und anspruchsvoller Electro- respektive Dance-Klängen (insbesondere GD Luxxe), wobei stets eine persönliche Note und ein stilistischer Roter Faden erhalten bleiben.
Das neue Projekt des Protagonisten hat bereits dank seiner ersten Single ‘Summerrain’ – mithilfe der ebenfalls österreichischen Singer-Songwriterin Christina Nemec (Shampoo Boy, Mopedrock, Damenkraft, etc.) ersonnen – zumindest auf nationaler Ebene im Radio von sich reden gemacht, und ‘Stars Without Flame’, die zweite Auskopplung, ist ein ähnlicher Hit, der zugleich das Themenfeld der Formation klar eingrenzt. THE HAPPY SUN spielen nichts mehr und nichts weniger als wavigen Post Punk mit ein paar Shoegaze-Anwandlungen, sind also definitiv eher eine Gitarrenband, als dass man einmal mehr Synth-lastige Sounds erwarten müsste.
Wenn Potuznik im Zusammenhang mit der Veröffentlichung dieses selbst betitelten Albums betont, es handle sich um eine Hommage an die musikalischen Helden seiner Jugend, lässt sich das insoweit nachvollziehen, als die Tracks häufig an Magazine, Bauhaus, Stranglers, Killing Joke oderThe Chameleons gemahnen. Die eine oder andere Nummer fällt zwar im Verhältnis zu den vorab vorgestellten Tracks ab (speziell ‘Rabbit Gang’, ‘Harmonize’ und ‘Stars Without Fame’, die irgendwie beliebig anmuten), doch als nostalgisches Zwischenmenü darf man sich die Platte getrost auftischen lassen. Mit einer knackigen Interpretation von ‘The House on Highland Avenue’, im Original von The Gun Club und ebenfalls gemeinsam mit Nemec realisiert, beweisen THE HAPPY SUN zudem Geschmack.
FAZIT: New und Cold Wave, Post Punk oder wie auch immer man es nennen mag, ist das Metier von THE HAPPY SUN, die mit diesem Debüt einen soliden Genre-Beitrag leisten. Eigene Note beim zweiten Anlauf erwünscht! (Andreas Schiffmann 9/15)

Freistil #87

Im Buddhismus gibt es den sogenannten Achtfachen Pfad, der zur Befreiung führt. Dieser beinhaltet u. a. die „Rechte Rede“, also, einfach formuliert, nicht schlecht zu reden. Als Sympathisant dieser indo-tibetischen Geistesschulung steht man beim Album von Happy Sun dann vor einem Dilemma. Was macht man mit einer so mediokren CD? Wie schlechtes Karma vermeiden? Flüchten wir uns also in Verklausulierungen und sprechen von Verbesserungspotential, suboptimalen Songwriting-Dynamiken, wir sehen die Band sehr bemüht. Hoffen wir, damit den Kosmos prellen zu können? Ach, es geht einfach nicht. Es ist schlicht ein langweiliges Album, das mit seinem glattgebügelten Sound komplett durchrauscht. Und das auf dem sympathischen Noise Appeal-Label, das vor kurzem mit Reflectors Turn einen wirklich fabelhaften Release hatte. Schade. Happy Sun versuchen sich an einer kommerziellen, modernen Pop-Alternative-Version von 80er/90er Klängen wie The Cure, Sisters Of Mercy und/oder dem Shoegaze-Genre. Die Songs landen aber leider im Schematismus und sind unspektakulär auf voller Länge. Ich habe schon lange nicht mehr so reißbrettartige Songs gehört. Dagegen sind ja selbst Bon Jovi noch innovativ und dynamisch. Auf FM4 hatte die Band damit anscheinend einen kleinen Hit, was wiederum dafür spricht, andere Sender zu wählen bzw. bei der Entscheidung zu bleiben, FM4 zu ignorieren. Allgemein sollte man hier lieber auf den Originalsound der 80er/90er zurückzugreifen und nicht auf den plastinierten Klon. Mann, dass kostet jetzt sicher massig Karmapunkte. Darauf ein paar Mantren. (eder)

derstandard.at

Unter dem lebensbejahenden Namen The Happy Sun hat Gerhard Potuznik eine Band zusammengestellt, mit der er herzhaften Indie-Rock spielt. Eine genauere Zuordnung ist so schwierig wie das Feld breit. Potuznik hat in den 1990ern als Gerard DeLuxxe oder Sluta Leta auf Labels wie Mego oder Cheap veröffentlicht und war Mitglied in Bands wie Mäuse oder – seherisch benannt – The Trumps. The Happy Sun sucht persönliche Helden des Helden aus den 1980ern heim, ohne sie zu kopieren. Lässig hingerotzter Ohrwürmer-Rock, der am Ende des Albums noch The Gun Club covert. Ein Guter. (Fluch)

www.der-hoerspiegel.de

Hinter dem Namen „The Happy Sun“ steckt Gerhard Potuznik. Der österreichische Alternativrocker widmet sich mit seinem neuen Projekt den typischen Gitarren-Wave-Bands seiner Jugend. Alle Songs klingen ein wenig nach Cure, The Mission und Co., allerdings frisch und gar nicht so düster, wie man es aus der Dark Wave-nahen Szene der 1980er gewohnt wäre. Tatsächlich schleicht sich auf dem Album immer mal wieder eine leichte 60er-Hippie-Atmosphäre oder 70-er-Surfrock-Stimmung ein. Das allerdings nur auf einer sehr subtilen Ebene. Und doch ausreichend, um das Album spürbar aufzulockern. „The Happy Sun“ ist ein gutes Rockalbum. Es lebt eher von seinen Stimmungen und emotionalen Bildern, denn von besonders starken Melodien. Ein wenig sind es vielleicht auch die Erinnerungen an rauchverhangene Szeneclubs in den frühen 90ern, die aufkeimt, wenn man diese Platte hört. (Nico Steckelberg, 7/10)

Haubentaucher

Das kommt ein bisserl überraschend. Gerhard Potuznik, irgendwie ein Held der heimischen Szene, auf Noise Appeal und das mit geradlinigem Indie-Rock.
Aber gut, was hat der Mann nicht alles schon gemacht, wir erinnern nur an die Kult-Band “Mäuse” in Kooperation mit Tex Rubinowitz, an Kollaborationen mit den Chicks on Speed und an viele andere Projekte.
The Happy Sun sind außerdem Philipp Pluhar an den Drums, Christof Baumgartner am Bass, Andreas Koch an der Gitarre. Ach ja und das ganze gibt es auf piekfeinem 180 Gramm Vinyl in transparenter Optik. Für den gepflegten Post-Nirvana-Haushalt. Man gönnt sich ja sonst nix.

Ox Fanzine #146

Der Österreicher Gerhard Potuznik zählt neben PUL-SINGER & TUNAKAN oder KRUDER & DORF-MEISTER zu den Schlüsselfiguren der österreichischen Elektronik- beziehungsweise Alternativszene und hat vor einigen Jah-ren unter dem Alter Ego GD LUXXE firmiert und einem wirklich guten, teilweise an NEW ORDER gemahnenden Sound kreiert, mit dem er auch „This corrosion“ von den SISTERS OF MERCY gecovert hat. Seine neue Band HAPPY SUN hat sich hiervon musikalisch absolut gelöst und glänzt mit Punk-Power-Pop und Indie-Rock teilweise mit Melodien im Geiste der PIXIES, THE BREEDERS oder einer „heruntergezogenen“ Pop-Punk-Version von HÜSKER DÜ. Co-Produzent Bernd Heinrauch beschreibt die Musik als „Psycho Shoegaze Seven-ties Rock“, was im Kern wohl stimmen mag. Zwölf Songs, die einen guten Drive haben und auch live zu überzeugen wissen, speziell in einem langen Spätsommer im wunderbaren Wien. (Markus Kolodziej 7/10)

Plattenladentipps #62/Okt 2019

INDIE-ROCK Die österreichische Formation Happy Sun offeriert auf ihrem selbstbetitelten Album eine Mixtur aus Indie-Rock, Psychedelica und Post-Punk-Power-Pop. Angeführt von Sänger und Gitarrist Gerhard Potuznik, der seit den Neunzigern als Produzent, Labelbetreiber und Musiker unterschiedlichste Projekte betreut hat, hat mit The Happy Sun seine Bestimmung gefunden, die Musik der Siebziger- und Achtzigerjahre neu zu verorten. Nachdem er mit der Single „Summerrain“ schon einen kleinen Sommerhit landete, legt Gerhard nun mit elf weiteren Songs nach, die irgendwie nach The Cure, Sisters Of Mercy und Joy Division klingen, ohne allerdings nur einfach retro zu sein. Vielmehr repräsentiert die Band, komplettiert durch Drummer Philipp Pluhar, Bassist Christof Baumgartner, Gitarrist Andreas Koch und Sängerin Christine Nemec, einen Sound, der sich locker auch im Hier und Heute verorten lässt.

www.terrorverlag.com

Gerhard Potuznik ist ein österreichischer Musiker und Musikproduzent aus dem Bereich der elektronischen Musik. In dieser Funktion zählt er wohl zu den Schlüsselfiguren der Ösi-Musikszene. Am bekanntesten wurde er unter dem Namen GD LUXXE; als Produzent hat er beispielsweise mit CHICKS ON SPEED, der MEDIENGRUPPE TELEKOMMANDER und JANOSCH MOLDAU zusammengearbeitet. Irgendwann in seiner seltenen Freizeit stieß er auf die Musik, die er Ende der Siebziger/Anfang der Achtziger mit zwei Kassettenspielern, billigen E-Gitarren und noch billigeren Schlagzeugmaschinen aufgenommen hatte. Mit der elektronischen Mucke, die er später machen sollte, hatte das nicht viel zu tun. Vielmehr war dies ein wilder Mix aus den frühen CURE, WIRE, HÜSKER DÜ, JOY DIVISION und den SISTERS OF MERCY.
Der gute Gerhard hatte wieder Blut geleckt und er machte sich wieder daran, Stücke in der Tradition dieses Sounds zu schreiben. THE HAPPY SUN war geboren und mit dem beschwingt-wavigen „Summerrain“ im vergangenen Jahr auch ein kleiner Sommerhit entstanden. Ende 2018 legte man mit dem dezent-unterkühlten „Stars Without Fame“ nach und mittlerweile wartet das selbstbetitelte Debüt mit insgesamt einem Dutzend Songs darauf, gehört zu werden. Los geht’s mit dem knackigen „Alien Girl“, auf das mit „All Your Colours Fade Into Me“ ein straighter Kopfnicker folgt. Im verträumten Westcoast-Sound schließt sich „On A Rail“ an, während „The Smiling Enemy“ und „Rabbit Gang“ in wavigen Gefilden unterwegs sind. Schrammeliger Seventies-Rock steht dank „Born To Realize“ auf dem Programm, während „Red“ die elektronische Eighties-Karte zieht und „Evil Heart“ im verträumten Post-Punk schwelgt. „Harmonize“ und „The House On Highland Avenue“ verschlägt es derweil nochmals in die wilden Siebziger, wobei diese bei THE HAPPY SUN vergleichsweise zahm ausfallen.
Eines ist jedoch allen zwölf Liedern gemeinsam: man hört ihnen an, dass sie sich vor den musikalischen Helden von Mastermind Gerhard Potuznik verneigen. Dabei sind die Tracks nicht einfach nur retro, sondern auf unbestimmte Art eigenständig. Hier macht einfach jemand genau die Musik, auf die er Bock hat! Live bestehen THE HAPPY SUN im Übrigen neben Potuznik an Mikro und Gitarre aus Philipp Pluhar am Schlagzeug, Christof Baumgartner am Bass und Andreas Koch am zweiten Sechssaiter. (ULRIKE MEYER-POTTHOFF, 10/10)

Fränkische Zeitung, 23.09. 2019

Gerhard Potuznik ist eine der Schlüsselfiguren Österreichs, wenn es um die elektronische und alternative Musik geht. Er hat acht Soloalben sowie unzählige 12″ und CDs bei österreichischen und internationalen Labels wie Cheap, Mego, Ersatz Audio und Interdimensional Transmissions veröffentlicht. Darüber hinaus arbeitet Potuznik auch als
Produzent für Acts wie Chicks On Speed, Mediengruppe Telekommander, Minisex, Janosch Moldau, Black Palms Orchestra – oder seine Improvisations-/Artband MÄUSE, zusammen mit Tex
Rubinowitz, Didi Kern und Philipp Quehenberger. Mit dem Projekt, The Happy Sun hat das alles nicht mal mehr am Rande zu tun. Hier frönt der Tausendsassa seiner Obsession der Rockmusik der späten 70er bis Ende der 80er. Zitiert ersten Indie-Rock ebenso wie Düsterlinge wie Sisters Of Mercy oder The Cure oder nimmt sich den Power-Pop britischer Prägung vor. Nicht unbedingt konzise, dafür recht unterhaltsam. (Hubert Schober, ***)

www.rocktimes.info

Gerhard Potuznik, der Mastermind von The Happy Sun, ist in Österreich für elektronische und alternative Musik bekannt – so lehrt es das Begleitmaterial. Um es schon mal vorweg zunehmen, mit Elektronik hat das vorliegende Album rein gar nichts zu tun, sondern vielmehr mit einer Rückbesinnung Gerhards auf das, was er in seiner frühesten musikalischen Schaffensphase, seinerzeit noch auf Kassettenrekorder, aufgezeichnet hat. Und das war eben eher Musik aus der Post Punk-Ära.
Neugierig geworden, verlasse ich an dieser Stelle die Informationen des Promoters und tauche im Web in die faszinierende Welt der Wiener Musikszene ein. Auf einem Privatsender läuft dort die Sendung Mulatschag TV mit dem Untertitel: ‘Die einzige TV-Show, die Ihr wirklich braucht’. Wer sich mit der österreichischen Rockmusik auskennt, weiß sogleich, woher dieser Begriff stammt und was er bedeutet. Mulatschag nannten die Drahdiwaberl um den genialen, im letzten Jahr leider verstorbenen Chef, Stefan Weber, ihre orgienartigen Massen-Happenings auf der Bühne. Und aus dem kulturellen Umfeld dieser einzigartigen Band hat sich das Programm entwickelt. Handgemachte und sehr geile Live-Musik im Studio, die typisch skurrile Szenerie in der Gestaltung der Location und allerlei schillernde Figuren, eben genauso, wie sich Drahdiwaberl früher auf der Bühne zeigten. Schaut Euch allein mal die x-mas Gala vom letzten Jahr im Netz an, für so eine Sendung würde ich gerne Gebühren zahlen – aber bei den Anspielungen gegen Spießbürgertum und Mainstream würden unsere öffentlich rechtlichen Untoten wohl kollektiv einen Schlag erleiden.
Zurück zu The Happy Sun. Die waren nicht nur beim Weihnachts-Special dabei, sondern traten zuletzt erneut auf bei Mulatschag TV, mit ihrem neuen Album im Gepäck, von dem sie einige Nummern sehr straight als Trio vorgetragen haben. Und Gerhard erzählt dort, dass der große Stefan Weber einst sein Kunstlehrer war (Stefan lehrte Kunst und Werken am Gymnasium bis ins Jahr 2000) und ihn in frühen Jugendjahren als Roadie mit zu den Konzerten der Drahdiwaberl mitgenommen hat. Prägende Erlebnisse und faszinierende Weg-Querungen und Begegnungen, die sich bis in die heutige Zeit erhalten haben.
All diese Querverbindungen und Vorgeschichten sollte man vielleicht kennen, um zu verstehen, was auf uns zukommt, wenn in diesen Tagen das Album gleichlautend mit dem Bandnamen aus dem erweiterten Bereich des Post Punk erscheint. Und es kommt mit Volldampf, aber auch erstaunlich eloquent daher. Die Musik hat durchaus Radiotauglichkeit. »Kommerziell, aber auf eine gute Art und Weise liebe ich dieses Album wirklich« sagt Pete Maher, der nicht nur dieses Album gemastert hat, sondern auch Scheiben beispielsweise für U2 oder die Stones!
Treibende Bässe und Gitarrenlinien, die starke Bezüge zu den frühen Achtzigern ausweisen, als man diese Musik New Wave oder Independent nannte. Die Soli sind sehr kompakt und knapp gestaltet, ausuferndes Gefrickel wird es nicht geben. Das war in den Achtzigern nicht anders. Knackige Vokalparts und eingängige Refrains korrespondieren über zwölf kurz gehaltene Songperlen sehr harmonisch mit dem instrumentalen Grundgerüst, es verbreitet sich von Beginn an eine eigentümliche Atmosphäre zwischen willkommenen Backflashs und dem Gefühl, hier dennoch irgend etwas völlig Neues zu entdecken.
Wenngleich ich beim Intro zu “All Your Colours Fade Into Me” zunächst ein wenig an Bauhaus denken musste, entwickelt sich der Song doch irgendwie anders und schon in der nächsten Nummer,”On A Rail”, wird mir klar, welche Synapsen da bei mir angeklickt wurden. Letztgenannter Track sprüht vor psychedelischem Geist. Der repetitive mehrstimmige Gesang, die schönen schrägen Melodien, das erinnert stark an den Spirit der Sixties, als solche Musik ersonnen wurde und die auch bei den Schweizer Kollegen von Universe By Ear so ausgeprägt zelebriert wird. Die vom Rhythmus her tatsächlich recht punkigen Nummern wie “Alien Girl” und das als Single bereits erfolgreiche “Summerrain” (die Nummer aus der Mulatschag x-mas Gala) wirken überhaupt nicht düster oder gar destruktiv. Nein, diese Musik hat eine eigenartig unterschwellig wirkende positive und optimistische Ausrichtung.
Dass mich “The Smiling Enemy” ein wenig an The Armoury Show erinnert, freut sehr, denn die haben damals in einer der letzten Rocknächte des Rockpalast einen sehr schönen zeitgemäßen Auftritt abgeliefert, der leider längst in Vergessenheit geraten ist. Die Backlines der Gitarre im nachfolgenden “Rabbit Gang” folgen stilistisch der vorgenannten Quelle, aber insgesamt stellt der Song mit seinen traumhaft schönen Harmonien aus mehrstimmigem Gesang über unterstützenden intensiven Riffs eine glasklare Verwandtschaft zu einer meiner Lieblingsbands aus Seattle her, die leider nie so ganz an den Ruhm berühmter Nachbarn heranreichten. The Walkabouts, die den Seatlle-Sound von einer recht folkigen Basis eroberten. Wenn wir in der Textzeile »you’re on a temporary ride« ankommen, dann kulminiert nicht nur das Lied. Geile Nummer.
“Born To Realize” setzt vor dem letzten Drittel noch einmal eine krachende Powernummer mit ausgeprägten Riffs, die eher dem Hard Rock als punkigen Wurzeln zuzuschreiben sind.
Der geniale Refrain in “Harmonize” vermittelt dann sogar ein starkes Pink Floyd-Feeling, wer hätte das hier erwartet? Der zurückgefahrene Antrieb pendelt sich in eine Art reflektierende Stimmung und die psychedelischen Gesänge legen ein Stück weit das Unbewusste zwischen den Ohren des geneigten Zuhörers frei, eine Meditation, wohin auch immer. Die finalisierende Hookline kulminiert diesen Drift.
Die Texte sind vielschichtig und deutbar in diesem oder jenem Sinn, vor allem aber sind sie sehr poetisch: »Under a happy sun, guided safe from harm through the summerrain, through the hazy clouds of pain.« Das Prinzip von Gegensätzlichkeit zieht sich fast wie ein roter Faden durch die Lyrik, irgendwie Ying & Yang, wer weiß. Das schöne Cover mit den zwei Gesichtshälften, hier hart und fest fast wie eine Statue, da sich auflösend in einem schillernd bunten, geheimnisvollen Kosmos, verstärkt diese These. Doch wenn man ganz genau hinschaut, wird man feststellen, dass auch die Randbezirke der harten Hälfte sich bereits in jenem Kosmos aufzulösen beginnen. Spannende Rätsel, die uns die Band und vermutlich ganz besonders Gerhard Potuznik damit bereitstellt.
Da wo in der Vergangenheit bei den Urvätern dieser Musik manche Platte daher kam wie ein Soundtrack zum Suizid oder gar Weltuntergang, vermittelt die Musik von The Happy Sun durchgängig ein gutes Gefühl. Bei “Red” wird es dabei fast sogar ein wenig poppig. Das geht in die Beine, ohne jemals trivial zu wirken. Nein, die Kompositionen sind raffiniert und mit viel Gespür für die historischen Vorbilder ausgearbeitet und so sind schöne eingängige, aber authentische Melodien mit allerlei psychedelischen Anflügen und musikgeschichtlichen Anspielungen entstanden. Indie Rock muss nicht depri sein.
Aufgrund der beschriebenen Eigenschaften, den psychedelischen Anflügen und stets erkennbaren Bezügen auch zu den Sixties würde ich dem Ko-Produzenten des Albums, Bernd Heinrauch, recht geben, der die Musik von The Happy Sun als eine Art »Ende der 70er Jahre Shoegaze Psychedelic Rock« bezeichnet hat. Das trifft es vermutlich besser als die Post Punk-Schublade.
Ich kann mir nicht helfen, im Rahmen der Recherchen, der Bezüge zu Drahdiwaberl und einem eigenartig schräg, nostalgischen Gefühl beim Anhören des Albums musste ich, der mit der österreichischen Kultur und dem Land an sich schon vor langer Zeit angebandelt hat, permanent daran denken, dass diese Musik genial wäre für eine zeitgemäße Wiederauferstehung des Majors Kottan. Auch in dieser Fernsehserie war Rockmusik mit tiefen Wurzeln eine wesentliche Begleiterscheinung, viele Handlungsstränge wurden durch entsprechende Songs untermalt. Und Stefan Weber höchst selbst war in einer Folge mit dabei, als er mit den Drahdiwaberln auch den “Ausgeflippten Lodenfreak” auf die Bühne brachte. Vielleicht sind es ja nur Halluzinationen eines durchgeknallten Rezensenten, aber es würde zu der Verspieltheit der österreichischen alternativen Kultur und einem Konglomerat aus schwarzem Humor, hintergründigem Schauspiel und geiler Musik einfach gut passen.
Gregor Seberg könnte den Kottan spielen, Josef Hader den nunmehr zweibeinigen Dezernatsleiter Schremser. Der Schrammel hingegen ist nicht mehr mit an Bord, er wurde ein Opfer seines Berufs, als er sich beim Einparken des Dienstfahrrads versehentlich selbst überfahren hat. Und Polizeipräsident h.c. Pilch wurde von dem Wahn befallen, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Er ermordete den Kaffeeautomaten, besorgte sich eine hässliche blonde Polyester-Perücke und überfiel die US und A. Dort hat er sich das Pseudonym Donald Trump gegeben und versucht nun, seinen teuflischen Plan umzusetzen.
Was wäre das für ein Plot. Und die Musik von The Happy Sun wäre ein perfekter Soundtrack, bezieht sie sich doch genau auf die Zeit, in der die ursprüngliche Serie ausgestrahlt und damals von vielen noch nicht verstanden wurde, weil sie ihrer Zeit weit voraus war. Damit wäre die Klammer perfekt.
Gerhard Potuznik kehrt mit seiner neuen Band zu seinen Wurzeln zurück und verlässt ausdrücklich die Pfade, die er in den letzten Dekaden beschritten hat. Er holt eine inzwischen fast schon historische Musik aus einer längst vergangenen Epoche zurück in unsere Welt und schafft es dennoch durch seine starke psychedelische Ausprägung abseits aller Fürsten der Finsternis, einen ganz eigenen Stil zu hinein zu interpretieren. Eben irgendwo in diesem Spannungsfeld aus Post Punk, Shoegaze, Pschedelic und Achtziger Jahre, die schon damals gerne die Sixties zitierten. Genau dieser Mix ist es, der in mir dieses Kottan-Hinrgespinst hat wachsen lassen. Die Musiker mögen mir diese Spinnerei jenseits der eigentlichen Platten-Besprechung verzeihen. (Michael Breuer)

www.beatblogger.de

Österreichs Elektro- und Alternative-Urgestein Gerhard Potuznik hat ein neues Betätigungsfeld gefunden. In seiner Freizeit zwischen Alben als GD Luxxe und diversesten Produzenten-Tätigkeiten (u.a. für Mediengruppe Telekommander und Chicks On Speed) experimentierte er mit Indie- und Post-Punk-Sounds, die ein wenig an The Cure und Joy Division erinnern. Daraus wurde das neue Bandprojekt The Happy Sun, nun mit dem gleichnamigen Album bedacht.
Süßliche Düsternis und deprimierende Eingängigkeit reichen sich die Hand für 45 Minuten verwegene Leidenschaft. „Born To Realize“ macht’s vor und bricht die Sonnenformel auf dreieinhalb schmissige, verhalten punkige Minuten herunter. Der Gesang wirkt lässig und angenehm gedämpft, das Arrangement aggressiv, der Refrain angenehm verwaschen. Mit dem Weichzeichner gehen The Happy Sun zuweilen recht großzügig um, was aber Methode hat. Der mit den Smiths flirtende Opener „Alien Girl“ lebt von Ungemütlichkeit, entstelltem Gitarrensound und rotziger Darbietung – ein toller Opener, wie er im Buche steht.
Einige Songs dieses Debüts könnte man bereits kennen. „Summerrain“ war 2018 ein kleiner Indie-Sommerhit. Ob es am dezenten Grave Pleasures-Charme liegt? Leuchtet der Stern aufgrund der abgehangenen Hall-Effekte besonders grell? Vermutlich ist es einer jener Songs, der einfach hängen bleibt, wo das Bauchgefühl durchschlägt. Auch „Stars Without Fame“ schwirrt bereits seit einigen Monaten herum. Reduzierte Riffs, trockene Präsentation und ein Hauch von Romantik reißen aber mit. Der gekonnte Hatscher „Harmonize“ schielt gen Schmalzrefrain und macht damit mindestens so viel richtig wie der Beinah-Punk von „All Your Colors Fade Into Me“ oder das räudige „Evil Heart“.
Potuzniks Urverständnis für diesen Sound liefert die ideale Basis für ein kurzweiliges Debüt, tolles Songwriting und eine starke Band-Besetzung sorgen für das Sahnehäubchen. Was The Happy Sun auf ihrem gleichnamigen Debütalbum auspacken, weiß zu unterhalten. Indie-Ursuppe, eingängige Finsternis und die organische Seite des Post Punk offenbaren unerwartet hohen Unterhaltungswert. Auch wenn manche Passage vertraut klingt, so ist dieser Einstand doch mehr als großartig geworden und leiert schon jetzt die Repeat-Funktion gewaltig aus. (Walter Kraus, 4/5)

www.gaesteliste.de

Mit der Rockmusik ist das so eine Sache – einfach weil in diesem Genre schon so unendlich viel probiert worden ist, dass es Newcomern schwer fällt, da noch eine identitäre Nische zu finden. Nun ist der österreicher Gerhard Potuznik allerdings kein Newcomer mehr. Stattdessen ist es ein altgedienter Recke in Sachen elektronischer Muisk. Unter dem Namen GD Luxxe agierte er seit Mitte der 90er in dieser Sache. Jene Art von Rockmusik, die er nun mit seinem Ensemble The Happy Sun bietet, betrachtet er eigentlich nur als Hobby. Vielleicht ist das auch der Grund, warum The Happy Sun vergleichsweise unbedarft an die Sache herangehen, ein wenig Grunge einfließen lassen, mit Power-Chords in Richtung Power Pop zielen, nicht weiter in der Historie zurückreichen als bis in die 80er (somit auf klassischen Hardrock und Blues-Rock verzichten), das Ganze mit einer Prise zeitgemäßer Psychedelia garnieren und trotz seltsamer Songthemen und einigen ungelenken Textzeilen ordentliches Songmaterial zustande bringen. Dabei erwischen The Happy Sun erstaunlich oft genau die richtigen Versatzstücke und überzeugen am Ende mit einer zwar eher harmlosen, aber gut gemachten Genre-Scheibe. (Ullrich Maurer)

InMusic 106/2019

In der österreichischen Club & Indie Szene ist Gerhard Potuznik kein Unbekannter. Mit jeder Menge Solo-scheiben und zahlreichen Musik-Projekten hat sich der Gitarrist, Komponist, Produzent und Sänger einen Ruf weit über die Grenzen seines Heimatlandes erarbeitet. Mit dem vorliegenden Konzept erinnert sich der Tausendsassa einmal mehr an die “guten alten Zeiten” und schwelgt im Sound der späten 1970er und 1980er Jahre. Zusammen mit guten Freunden ist ihm damit eine hörenswerte Mischung gelungen, die einen in ihren besten Momenten an die Musik von Joy Division, The Cure oder Sister Of Mercy den-ken lässt. (JÖRG EIFEL, ****)

www.skruttmagazine.se

Had no expectations at all on this record but when Alien Girl comes it will be some kind of Husker Du-like music and it sounds really good! On a rail is a fairly quiet song and the whole album feels almost like a collection album with several bands, but it’s just that Happy Sun manages styles that are a bit different. I can hear Stranglers, Husker Du, Dinosaur Jr together with Beatles harmonies and a lot of indie bands that you may understand but at the same time Happy Sun actually has a really own sound I think and it sounds cryptic considering everything I’ve written before. It’s fun to listen to it anyway, and I sure think more than I can get interested in if you like good music. They also do a Gun Club cover (The house on Highland avenue) and they do it really well!

Pure Vinyl 10/2019

Gerhard Potuzik ist einer der führenden Player wenn es in Österreich um Electro Alternative und Psych-Musik geht. Da gibt es unzählige Projekte und Outputs und immer wieder musikalische Überraschungen, wie auch das Album von THE HAPPY SUN. Jetzt haben wir es nicht mit seinen ausgefallenen Mixturen zu tun, sondern mit einer Scheibe die die PSYCHEDELIC FURS nicht hätten besser machen können. Richtig genialer Psyche Pop, Wave orientiert und dennoch ohne kommerzielle Ambitionen, dafür immer mit einer fetten Gitarre und einfachen, aber treibenden Drums. Dieses Album fegt wie ein Orkan durch die Lautsprecher, also unbedingt anhören – das ist ein machtvolles Rockalbum, so gut und frisch wie ein Sommer Regen.

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Eigentlich ist Gerhard Potuznik ja eher im elektronischen Milieu zuhause, hat dort acht Alben und unzählige Singles veröffentlicht und sich auch als Produzent (u.a. für Mediengruppe Telekommander und Chicks On Speed) einen Namen gemacht.
Dass der Österreicher aber noch eine ganz andere Seite hat, offenbart er mit seiner Band The Happy Sun. Dort lebt er seine musikalischen Wurzeln aus, die eindeutig in den 70ern und 80ern liegen und stark gitarrengeprägt sind. Und holla: das geht ab! Der Einstieg mit Alien Girl ist mal unfassbar genial und trotz des unverkennbaren Retro-Feelings gibts moderne Klänge auf die Lauscher, die jedem aktuellen medialen Liebling im Rock-Genre zur Ehre gereichen würde. Oft höre ich in neue Alben mal rein und was mich nach 2-3 Tracks noch nicht eingefangen hat, hat es danach schwer oder wird sogar geskipped – ganz anders bei The Happy Sun (VÖ: 27.09.): da war schon nach wenigen Minuten klar, dass ich mich ausführlicher damit beschäftigen würde.
Shoegaze meets Psychedelic Rock meets 70s meets 80s – und trotzdem hat das Ganze das Potential, nicht nur das Feuilleton zu begeistern, sondern auch im Mainstream anzukommen. Stark!
Ach ja: Live wird Potuznik unter anderem vom großartigen Clemens Haipl an der Gitarre unterstützt, der seit Jahrzehnten dank seiner Sendung “Projekt X” einer meiner ganz großen TV- und Radio-Helden ist.

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Detrás del nombre de THE HAPPY SUN se encuentra uno de los proyectos del austríaco Gerhard Potuznik, un tipo bien conocido en la escena independiente electrónica y alternativa de su país, tanto por la gran cantidad de discos que lleva publicados en solitario o con bandas como MÄUSE como por su faceta de productor para bandas de la talla de CHICKS ON SPEED, MEDIENGRUPPE TELEKOMMANDER, MINISEX, JANOSCH MOLDAU, BLACK PALMS ORCHESTRA… Algo que todavía no era suficiente para calmar su sed de música, por lo que nace este nuevo proyecto musical inspirado en aquellas casetes que escuchaba en los 70 y los 80 con grupos como THE CURE, WIRE, HÜSKER DÜ, JOY DIVISON, SISTERS OF MERCY…
Pese al alegre nombre de THE HAPPY SUN hay que destacar que la música que Gerhard Potuznik ha facturado para este debut homónimo tiene influencias sombrías que beben del Post Punk, aunque combinadas con sonidos más propios del Rock Alternativo que aportan los matices y la variedad necesaria para enriquecer el álbum. Un trabajo de sonidos directos y aparentemente sencillos, por lo que su escucha resulta muy amable desde el primer momento, pero que cuenta con buenas dosis de inspiración que nos dejan algunas canciones de esas que se te acaban metiendo en la cabeza para permanecer allí durante mucho tiempo. Pero “The Happy Sun” no es un trabajo puramente comercial, de hecho cuenta con un rollo muy independiente que lo aleja de lo que sería ese otro Indie Rock mucho más accesible y empalagoso.
THE HAPPY SUN es una banda de Rock Alternativo con tendencias Post Punk, pinceladas New Wave, algo de Power Pop y hasta una pizca de psicodelia, todo ello bien mezclado en la coctelera sonora del grupo y presentado en un bonito digipack que invita a la escucha. Un puñado de buenos temas en definitiva, algunos mejores que otros, que hacen que la experiencia merezca la pena, especialmente si sientes nostalgia por aquellos sonidos de antaño que abanderaban bandas como las citadas anteriormente. (8/10)

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Varför inte testa lite psykedelisk shoegaze/postpunk från Österrike och Wien?
Då är det The Happy Suns självbetitlade platta du ska dra igång.
The Happy Sun släpper en ny platta.
Gerhard Potuznik, som ligger bakom The Happy Sun, är en nyckelfigur när det handlar om elektronisk och alternativ musik i Österrike.
Han har släppt åtta soloalbum, ett antal med tolvor och andra cd-plattor plus att Potuznik har producerat plattor åt alla möjliga band.
När han inte har gjort elektronisk musik med GD Luxxe eller varit i gång med andra projekt så har Potuznik grävt lite i sina musikaliska rötter. Han återupptäckte musik som han hade gjort med två kassettbandspelare, någon billig elgitarr och någon ännu billigare trummaskin. Det han hörde där var någon blandning av The Cure, Wire, Hüsker Dü, Joy Divison och Sisters Of Mercy. Det hade dock ingenting gemensamt med GD Luxxe så det var då The Happy Sun fick se dagens ljus.
Det här är några ruskigt sköna låtar som verkligen kastar en tillbaka i tiden. Det känns verkligen som om The Happy Sun hyllar The Cure, Hüsker Dü, Joy Divison och Sisters Of Mercy med det här.
Det är lite mörkt, det är lite stökigt, det är lite elektroniskt, men framför allt så är det faktiskt lättlyssnat. Det känns nästan som om The Happy Sun är kvar på 1980-talet – och det ska man bara se som något positivt!
För The Happy Sun är det dock knappast någon retromusik. De öppnar snarare en ny dörr där man ser till att ge nytt liv i postpunk, powerpop, alternativ rock och indierock. Det gör de också – och de gör det på ett sådant sätt att man liksom bara vill höra The Happy Sun mer och mer och mer!
Topp tre? Alien girl, The smiling enemy och Evil heart. (4/5)

www.musicinbelgium.net

Attention cette chronique est en fait écrite par un petit nouveau : Dylan Hendrick…souhaitons-lui la bienvenue !
C’est par ces temps frais que je découvre un groupe dont je n’avais encore jamais entendu parler. Il s’agit d’un groupe venant tout droit de l’Autriche : The Happy Sun. Et on peut dire que leur premier album éponyme porte très bien son nom ! En effet, lors de son écoute, j’ai pu me sentir projeté dans une déferlante d’ondes positives motivant l’audiophile que je suis à poursuivre l’écoute de l’œuvre de nos amis Autrichiens.
Il faut dire que le Frontman Gerhard Potuznik n’est pas à son coup d’essai. Ayant publié un bon nombre d’albums solos tout en ayant participé à un bon nombre d’autres projets, je crois qu’on peut dire que notre homme possède désormais une expérience solide pour démarrer son nouveau projet. Pourtant, si on en croit ses dires, il semblerait que pour cet artiste, The Happy Sun soit un retour aux sources et à ses inspirations passées.
L’album démarre brutalement sur un son mélangeant de l’électro et un riff tranché de guitare. Ce titre (“Alien Girl”) nous envoie directement un échantillon d’un style bien rock comme on les aime, pas violent mais indéniablement rock.
Nous avons là un groupe composé de plusieurs guitares se séparant en rythmique et lead, nous servant rythmes entraînants avec un bel effet de distorsion ainsi que quelques soli toujours bien ficelés et placés aux moments opportuns dans les morceaux. Couplons ceci avec un son de basse bien présent. Il n’est pas toujours évident de bien distinguer la basse mais dans ce cas présent, celle-ci apporte un réel plus au son rock du groupe. Celle-ci est d’ailleurs pleinement liée à la batterie qui complète efficacement la basse. Sans surjouer, le batteur installe tantôt un punch certain et à d’autres moments un rythme simple mais toujours enjoué. Terminons avec le chanteur qui n’est autre que le Frontman Gerhard Ptuznik dont la voix calme et posée m’a parfois fait penser à Dave Gahan chanteur de Dépêche mode.
Dans un même univers, l’album nous propose différentes visites dont plusieurs titres plus calmes axés sur une guitare acoustique ce qui change du son typé rock avec les guitares uniquement électrifiées. La ballade n’est est pas pour le moins intéressante leur musique se basant toujours sur ce côté enjoué et rythmé.
Le single de l’album représentant fort bien cet univers s’appelle “Summerrain” (encore cette référence au soleil) et nous gâte de son rock pêchu. Il est, également, important de noter la bonne qualité du mixage permettant de rendre audible tous les détails inutiles dont seuls les mélomanes pointilleux tels que moi font attention. De ce fait, dans le titre précédemment cité, j’ai pu me régaler du son de la basse qui s’est démarqué dans ce morceau en soutenant efficacement une batterie un peu plus grasse et de jolis effets et modulations sur les guitares tout en laissant de la place à la voix calme du chanteur !
Avant de terminer cette chronique il me semble (encore une fois) important de souligner le travail concernant le packaging du CD. La pochette comprend une première face pour le moins intrigante (issue du clip vidéo de “Alien Girl” semble-t-il) et l’ensemble de la pochette tape à l’œil notamment de par ses couleurs. J’ai également pu apprécier un petit fascicule rassemblant paroles des chansons et des images toutes aussi intrigantes et joliment colorées.
En conclusion, même s’il ne bouleverse pas les codes de la musique actuelle l’album The Happy Sun est une découverte sympa dans un genre alternatif/indie qui amènera un peu de soleil à celui qui aura l’audace de l’écouter. (Dylan Hendrick, 3,5/5)